Nun also doch: Der Energieriese Total bereitet sich darauf vor, dass die leckgeschlagene Bohrinsel "Elgin" vor der schottischen Ostküste explodiert. Bisher hatte der Konzern versichert, der Ernstfall sei nicht zu befürchten. Inzwischen hat Total das Leck lokalisiert - entgegen vorherigen Vermutungen oberhalb der Wasseroberfläche.
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"Wenn das Gas eine Zündquelle findet, wird es ein Feuer geben": Seit Sonntag strömt aus einem Leck an der Bohrinsel "Elgin" in der Nordsee Erdgas aus, eine hochexplosive Gaswolke hat sich gebildet. Experten befürchten, der Wind könnte diese in Richtung der offenen Flamme am höchsten Punkt der Plattform wehen. Ein Mini-U-Boot soll nun helfen, die undichte Stelle zu finden - doch es gibt Zweifel, ob das Gerät überhaupt eingesetzt werden kann.
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Gefahrenquelle 4000 Meter unter dem Meeresboden: Vier Tage schießt nun schon Erdgas mit gewaltigem Druck aus einem Leck an der Bohrinsel "Elgin" vor Schottlands Ostküste. Jetzt soll der Plattformbetreiber Total die undichte Stelle zumindest lokalisiert haben - abgewendet ist die drohende Umweltkatastrophe damit aber längst nicht.
Von Patrick Illingermehr...
Zum ersten Mal haben Mitarbeiter des Energieriesen Total die lecke Förderplattform "Elgin" in der Nordsee begutachtet. Es wird Monate dauern, bis das austretende Gas gestoppt ist. Doch zunächst gilt es, die schlechten Nachrichten einzudämmen, denn der größte Konzern Frankreichs sieht sein Image in Gefahr.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Nahe der havarierten Bohrinsel Elgin in der Nordsee haben Umweltschützer von Greenpeace einen kilometerlangen Ölfilm entdeckt. Im Labor soll nun untersucht werden, wie stark die Umwelt dadurch geschädigt wird. Der Plattformbetreiber Total bereitet die Abdichtung des Gaslecks vor.
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Die Bohrinsel "Elgin" nahe dem schottischen Aberdeen droht zu explodieren. Aus einem Leck strömt ein leicht entzündliches und potentiell giftiges Gasgemisch. Auf der Insel brennt noch immer eine Fackel - nun liegt es am Wind, ob es zu einer Mega-Explosion kommt.
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Die Bohrinsel "Elgin" vor der schottischen Ostküste droht zu explodieren. Doch Christophe de Margerie, Chef des Energieriesen Total, schickt nur seine Pressesprecher in die mediale Schlacht. Eine Strategie, mit der er auch in anderen Krisen gut gefahren ist: Der Manager ist aus juristischer Sicht kein unbeschriebenes Blatt.
Von Silvia Liebrichmehr...
Meinung
Gas gilt als saubere Energie - völlig zu Unrecht. Die Förderung ist ein schmutziges Geschäft. Der Unfall auf der Nordsee zeigt, dass die Technik nicht beherrschbar ist. Doch härte Gesetze sind schwer durchzusetzen: Das Öl- und Gasgeschäft lockt mit viel Geld.
Ein Kommentar von Silvia Liebrichmehr...
"Das Ganze erinnert in fataler Weise an das Desaster von BP im Golf von Mexiko", sagt ein Rohstoffhändler: Nach dem Unfall auf der Bohrinsel "Elgin" bricht die Ölförderung in der Nordsee um neun Prozent ein. Die Angst der Börsianer wächst.
Von Andreas Oldag, Londonmehr...
Vom Wolkenkuckucksheim bis zu Reinhard Meys "Über den Wolken" ist der weiße Flausch am Himmel Sehnsuchtsort für poesieverliebte Wetterbeobachter. Die "Cloud Appreciation Society" hat einen Bildband herausgebracht, der besonders ausgefallene Formationen zeigt. Kennen Sie schon die Ratte der Lüfte?
mehr...Bilderblog
Zweimal zurückgelegen und doch nicht verloren: Der FC Schalke stoppt mit einem hart erkämpften Remis in Mainz seine Negativserie und freut sich, mit Michel Bastos einen torgefährlichen Neuen gefunden zu haben. Der FSV vergibt nach guter Leistung am Ende allzu lässig einen Erfolg.
Von Jonas Beckenkampmehr...
170 Millionen Euro Schulden, als Betrüger verspottet: Diese Woche entscheidet sich die Zukunft der altehrwürdigen Glasgow Rangers. Den Fans wäre ein Neuanfang in der vierten Liga am liebsten - doch das würde der schottische Fußball kaum überleben.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Zumindest die Explosionsgefahr ist gebannt: Nach Angaben des Betreiber-Konzerns Total brennt die Flamme über der havarierten Nordsee-Bohrinsel Elgin nicht mehr. Doch die drohende Umweltkatastrophe hätte womöglich schon im Vorfeld verhindert werden können: Das Unternehmen wusste bereits seit Februar von Problemen.
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Die Bohrlöcher werden tiefer, die Plattformen rücken bis ins Eismeer vor: Bei der Jagd nach Rohstoffen gehen Energiekonzerne immer größere Risiken ein. Beherrschbar sind diese kaum, das zeigt das Gasleck an einer Bohrinsel vor Schottland. Die weit größere Gefahr lauert aber anderswo.
Von Christian Zaschke und Gunnar Herrmannmehr...
Pop-Diven-Dublikate in Seoul \\\ kopflose Blaumänner in Mailand \\\ trauriger Blick auf einen Kriegsverbrecher \\\ Lümmeln auf blankem Stahl \\\ und mehr, ständig aktualisiert
mehr...Bilderblog
Seit drei Tagen tritt potentiell explosives Gas an einer Plattform in der schottischen Nordsee aus. Die Betreiberfirma hatte ihre Mitarbeiter direkt nach Entdeckung des Lecks abgezogen, nun evakuiert auch Shell Arbeiter benachbarter Förderinseln. Die Küstenwache hat eine Sperrzone errichtet.
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Engländer und Griechen streiten seit Jahren um die großartigen Schätze des Parthenon. In Athen eröffnet jetzt das neue Akropolismuseum - ohne die Skulpturen aus London.
Von J. Schloemannmehr...
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