Als "Riesenüberraschung" betrachten es die Wissenschaftler der Europäischen Akademie Bozen, dass an einem Gewebeschnitt an der Pfeilschusswunde der Gletschermumie "Ötzi" rote Blutkörperchen zu finden waren. Darüber hinaus gibt es neue Hinweise darauf, ob "Ötzi" direkt an dieser Verletzung starb - oder erst Tage später.
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Deutsche und italienische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben Ötzis DNA weitgehend sequenziert. Nun wollen sie herausfinden, ob heute noch Nachfahren der Eismumie leben.
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Bilder
Anhand von 3-D-Aufnahmen, Röntgenbildern und CT-Aufnahmen haben Künstler für das Südtiroler Archäologiemuseum das Aussehen des Steinzeitmenschen Ötzi rekonstruiert.
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Eine Untersuchung von Ötzis Erbgut zeigt, dass der Mann aus dem Eis stark herzinfarktgefährdet war. Außerdem hatte er hohe Cholesterinwerte, litt unter Arteriosklerose und hatte sich mit Borreliose infiziert. Dass er nur 45 Jahre alt wurde, hatte jedoch andere Gründe.
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Hubert Filsermehr...
Japanische Wissenschaftler wollen eine seit 10.000 Jahren ausgestorbene Tierart klonen: Das Mammut. Die DNS stammt von einer russischen Eismumie, austragen soll den urzeitlichen Nachwuchs ein Elefant.
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Bisher glaubten Wissenschafler, die Gletschermumie Ötzi starb in mehr als 3000 Metern Höhe. Die neueste Theorie lautet anders: Demnach sei Ötzi im Tal ermordet und erst später in die Berge gebracht worden.
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Sebastian Herrmannmehr...
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