Christian Wulff versucht die Flucht nach vorne: Der Anwalt des Bundespräsidenten räumt ein, dass der Unternehmer Egon Geerkens mit Wulff über das umstrittene Darlehen über 500.000 Euro verhandelte. In der Buch-Affäre, die den Präsidenten zusätzlich unter Druck setzt, sorgt ein Bericht über geänderte Rechnungen für Wirbel. Und nun mischt sich auch noch ein Kardinal aus Köln ein.
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Es scheint zwischendurch, als habe Christian Wulff den Glauben an sein Land verloren. Doch noch baut er auf die Kraft der Rechtsprechung, hofft auf Freispruch und Rehabilitation. Er hat sich fürs Kämpfen entschieden.
Von Hans Leyendeckermehr...
Wo hat Ex-Bundespräsident Christian Wulff sein Geld hingesteckt und wo herausgeholt? Wie hoch war der Preis des Strandkorbs im Nordseeurlaub? Im Verdachtsfall Wulff gab es notwendige Ermittlungen - und solche, die ratlos machen.
Von Hans Leyendeckermehr...
Erstmals geht die Bundesrepublik gegen ein früheres Staatsoberhaupt vor. An diesem Montag werden die Anwälte von Christian Wulff den Staatsanwälten klarmachen: Ihr Mandant will vollständig freigesprochen werden vom Vorwurf der Bestechlichkeit.
Von Hans Leyendecker und Jens Schneidermehr...
"Nichts dran", "keine Anhaltspunkte", "nicht nachvollziehbar". Wie alle Vorwürfe gegen Christian Wulff nach und nach in sich zusammenfielen. Ein Blick in die Akten der Staatsanwaltschaft.
Von Hans Leyendeckermehr...
Exklusiv
Egon Geerkens machte sein Vermögen mit Schrott und Schmuck. Nun hadert er mit der Öffentlichkeit, die alles über ihn wissen will - und beschreibt, warum der Privatkredit der Ehefrau an den jetzigen Bundespräsidenten Wulff aus seiner Sicht unproblematisch war.
Von Uwe Ritzermehr...
Bundespräsident Christian Wulff gerät in der Kredit-Affäre zunehmend unter Druck. Laut Medienberichten soll das geliehene Geld doch von dem Unternehmer Egon Geerkens stammen - und nicht wie behauptet von seiner Frau.
Von Stefan Braun und Jens Schneidermehr...
Zurück auf Los: In der Affäre um Bundespräsident Wulff rückt dessen Verhältnis zu Egon Geerkens wieder in den Mittelpunkt. Ein Anwalt des Geschäftsmannes bestätigte einen Medienbericht, wonach Geerkens Kunde bei der Kanzlei war, in der Wulff vor seiner Politikkarriere als Rechtsanwalt angestellt war. Hat es doch eine geschäftliche Beziehung zwischen den beiden Freunden gegeben?
Von Ralf Wiegandmehr...
Der Anruf beim ZDF durch CSU-Pressesprecher Hans Michael Strepp war nicht der erste Versuch, Einfluss auf deutsche Journalisten zu nehmen. Wie sich die Politik schon früher bei Medien eingemischt hat - in größeren und kleineren Affären, die ans Licht gelangten.
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Die "Bild"-Zeitung veröffentlicht die E-Mail, auf die Bundespräsident Wulff mit drohenden Anrufen reagierte. Sie enthält sechs Fragen zu Wulffs Hauskredit und seiner Beziehung zum Unternehmer-Ehepaar Geerkens - mitunter konfrontativ, aber berechtigt.
Von Oliver Das Guptamehr...
Christian Wulff räumt in der Affäre um seinen umstrittenen Privatkredit immer nur so viel ein, wie er nicht mehr leugnen kann. Das hat System - bringt den Bundespräsidenten aber immer mehr in Schwierigkeiten. Eine Rekonstruktion.
Von Oliver Das Guptamehr...
Hat Christian Wulff als niedersächsischer Ministerpräsident korrekt über einen delikaten Privatkredit informiert? Das Bundespräsidialamt beteuert, Wulff habe nicht getäuscht. Vertreter von SPD, Grünen und Linkspartei verweisen auf andere Fälle, in denen der Niedersachse von seinen Kontakten zu Wirtschaftsgrößen profitierte. Sie pochen auf Aufklärung - manche sehen Wulffs Amt wackeln.
Von Michael König, Thorsten Denkler und Oliver Das Guptamehr...
Immer neue Enthüllungen treiben Christian Wulff in die Defensive. Nun verschärft die SPD ihren Ton gegenüber dem Bundespräsidenten. SPD-Generalsekretärin Nahles spricht von einem "Pinocchio im Bundespräsidialamt" - und Parteichef Gabriel sinniert darüber, ob inzwischen nur noch eine Festnahme Grund genug für einen Rücktritt sein könne.
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Die Linke im niedersächsischen Landtag möchte in einem Untersuchungsausschuss die Vorwürfe gegen Bundespräsident Wulff klären - sie braucht dazu aber die Unterstützung der SPD. Deren Bundestags-Fraktionsvize Hubertus Heil rechnet damit, dass das Gremium eingesetzt wird. Und auch in der niedersächsischen Regierung wird die Kritik lauter.
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Die Staatskanzlei in Hannover legt ihre Sicht zur Kreditaffäre von Bundespräsident Wulff vor: Demnach hat der ehemalige Ministerpräsident keinerlei Vorteile entgegengenommen. Auch Wulffs Anruf bei "Bild"-Chefredakteur Diekmann hat keine juristischen Konsequenzen.
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Nicht lügen, aber immer nur soviel sagen, wie gerade eben nötig. Die Kredit-Affäre zeigt, dass Christian Wulff ein taktisches Verhältnis zur Wahrheit hat. Was eben noch galt, muss kurz darauf ein bisschen nachgebessert werden. Damit käme er als normaler Politiker vielleicht durch, für einen Bundespräsidenten aber gelten verschärfte Regeln - und die hat Wulff missachtet.
Von Hans Leyendeckermehr...
"Und trotzdem macht man Fehler": Christian Wulff ließ es bei seinem Fernsehauftritt gewaltig menscheln, Einsicht hingegen zeigte er erstaunlich wenig. Ein Überblick über die zentralen Sätze aus dem Interview mit ARD und ZDF, was Wulff damit bewirken wollte - und weshalb er so oft daneben lag.
Von Lilith Volkert und Kathrin Haimerlmehr...
"Private Freundschaften von Herrn Wulff haben seine Amtsführung nicht beeinflusst": Der Anwalt des Bundespräsidenten hat eine sechsseitige Stellungnahme online gestellt - sie soll die insgesamt 450 Fragen einzelner Medienvertreter beantworten. Die rechtliche Bewertung wird gleich mitgeliefert.
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Bundespräsident Wulff trotzt dem Druck: In seinem Fernsehinterview bedauert er den Anruf bei "Bild", rechtfertigt aber den Privatkredit eines befreundeten Unternehmers. Die Opposition sieht darin alles andere als einen Befreiungsschlag.
Von Peter Blechschmidtmehr...
"Es braucht keine neue Enthüllung": Nach Bekanntwerden von Christian Wulffs Drohanrufen überwindet die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld die Beißhemmung des bürgerlichen Lagers: Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin verlangt den Abgang des Präsidenten und schlägt einen Nachfolgekandidaten vor. FDP-Vorstandsmitglied Kubicki pocht auf eine Erklärung des Staatsoberhauptes - viel Zeit bleibe Wulff nicht mehr.
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In der Kreditaffäre um Christian Wulff gibt es neue Ungereimtheiten: Der Bundespräsident hat seinen neuen Kreditvertrag mit der BW-Bank erst kurz vor Weihnachten unterzeichnet. Mitte Dezember klang das noch anders.
Von Jens Schneidermehr...
Ein Gutachten des niedersächsischen Landtags bringt keine Entlastung für Bundespräsident Christian Wulff. Man könne nicht beurteilen, ob Wulff gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen habe. Auch Wulffs Rolle bei Geschäften mit der BW-Bank wirft weiter Fragen auf.
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Die Vorwürfe gegen den Bundespräsidenten reißen nicht ab: Einem Bericht zufolge ist die BW-Bank, die Christian Wulff einen besonders günstigen Kredit gewährt hat, auch die Hausbank von Porsche. Wulff wiederum spielte 2009 als VW-Aufsichtsrat eine wichtige Rolle bei der Rettung des insolvenzbedrohten Sportwagenherstellers. War der zinsgünstige Kredit ein "Dankeschön"? Wulff weist das zurück.
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Nach Christian Wulffs Mea Culpa haben sich Bildungsministerin Schavan und Finanzminister Schäuble für ein Ende der Debatte um den Bundespräsidenten ausgesprochen - im Gegensatz zur Opposition. SPD-Vizefraktionschef Hubertus Heil kritisierte, Wulffs Trennung von seinem Sprecher sei kein Ersatz für die Aufklärung in der Sache. Es müsse geklärt werden, ob Wulff seinerzeit gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen habe.
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"Peinlich hoch drei": Der Druck auf Bundespräsident Wulff wächst. In der Opposition mehren sich kritische Stimmen, die eine persönliche Stellungnahme zu den Vorwürfen noch vor Weihnachten einfordern. Wulff müsse endlich Antworten geben, wenn er nicht als "Salami-Präsident" in die Geschichte eingehen wolle.
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