Erdstöße der Stärke 7,3 haben in der Nacht zum Sonntag die Ostküste Japans erschüttert. Vorsorglich wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Betroffen war auch die Region rund um das havarierte AKW Fukushima: Die Arbeiter vor Ort wurden vorübergehend evakuiert.
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In den Küstenstädten Natori und Ofunato hat der Tsunami vor einem Jahr den Menschen fast alles genommen. Geblieben sind den Überlebenden nur die Fotos, die Soldaten aus den Trümmern retten konnten.
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Knapp vier Wochen nach dem Beben hat die Polizei in der Sperrzone um Fukushima-1 die Suche nach Todesopfern ausgeweitet. Südkorea schließt unterdessen mehr als 100 Schulen aus Angst vor verseuchtem Regen. In einer Woche soll der erste Frachter, der Japan nach der Reaktorkatastrophe verlassen hat, Deutschland erreichen.
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Drei Menschen sterben, zahlreiche werden verletzt: Vier Wochen nach der verheerenden Naturkatastrophe hat ein Erdbeben der Stärke 7,4 Japan erschüttert. Nun treten auch in weiteren Atommeilern Probleme auf. Die Nerven der Menschen liegen blank.
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Die Katastrophen in der Welt verdrießen die deutschen Konsumenten - aber nur leicht: Wegen der anziehenden Inflation sowie der unsicheren Lage in Japan und Nordafrika sitzen die Geldbeutel nicht mehr ganz so locker. Das Shopping-Niveau bleibt aber hoch.
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Nichts ist geblieben: Auch vier Wochen nach der Katastrophe in Japan kämpfen sich viele Menschen in den Tsunami-Gebieten noch durch einen provisorischen Alltag in Notunterkünften. Die Aufräumarbeiten werden noch Monate dauern.
Von
Christoph Neidhart, Minamisanrikumehr...
Der größte Autohersteller der Welt kommt nach dem verheerenden Erdbeben in Japan langsam auf die Füße. Fünf Wochen nach der Katastrophe sind alle inländischen Werke wieder in Betrieb - aber nur bei halber Kraft, denn viele Zulieferer liegen noch am Boden.
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Ein schnelles Ende der Krisenbewältigung am zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Eins wird es nicht geben: Nach der "momentanen Planung" des Betreibers Tepco wird es noch ein Vierteljahr dauern, das Austreten von Radioaktivität zu stoppen. Bis zu neun Monate werde Tepco benötigen, die Reaktoren zu stabilisieren.
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Neue Luftaufnahmen zeigen die Zerstörung im Inneren von Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima. Die Betreiberfirma Tepco gerät wegen ihrem Umgang mit der Katastrophe immer stärker in die Kritik.
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Die Natur gönnt den Menschen in Japan keine Atempause: Schon wieder ist Tokio erschüttert worden. Und niemand kann sagen, ob eines dieser Nachbeben nicht noch einmal ganz heftig sein wird. Die Seismologen sind ratlos.
Von
Patrick Illingermehr...
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