Er war der aussichtsreichste Kandidat für die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2012, jetzt dürfte die Polit-Karriere von Dominique Strauss-Kahn zerstört sein. Der ehemalige IWF-Chef steht in New York unter Hausarrest. Er soll ein Zimmermädchen sexuell attackiert haben. Aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Analysen zum Fall Strauss-Kahn.
Sein Auftritt dauert nur wenige Minute: Dominique Strauss-Kahn beteuert bei der Anklageverlesung erneut, er habe das Zimmermädchen nicht zum Oralsex gezwungen. Vor dem Gericht demonstrieren etwa hundert Frauen gegen den ehemaligen IWF-Chef.
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Schuldig oder nicht schuldig? Dominique Strauss-Kahn muss heute vor dem New Yorker Gericht Stellung beziehen. Doch nicht nur für den Angeklagten, auch für den Ankläger ist das ein wichtiger Tag: Für US-Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance ist es der erste große Fall.
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Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Zu viele mächtige Männer sind von ihrer eigenen Wichtigkeit berauscht. Früher nahm sich der Fürst das Recht der ersten Nacht - eine Anmaßung, die in anderer Form bis heute in vielen Köpfen steckt. Ein Instrument dagegen: Führungsetagen müssen weiblicher werden.
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Alexander Hagelükenmehr...
Informationslecks auf beiden Seiten im Fall Dominique Strauss-Kahn: Die Anwälte des früheren IWF-Chefs werfen der Polizei vor, vertrauliche Informationen weiterzugeben. Die Staatsanwaltschaft ätzt zurück - und der Streit wird sofort öffentlich.
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Vor zwei Wochen war er noch einer der mächtigsten Männer der Welt, doch nach seinem angeblichen Vergewaltigungsversuch will ihn keiner mehr als Nachbar: Der ehemalige IWF-Chef Strauss-Kahn hat eine neue Bleibe in New York - es soll sich um ein vornehmes Stadthaus handeln. Unterdessen dementieren seine Anwälte, dass sie Kontakt zum mutmaßlichen Opfer suchen.
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Ranghohe EU-Politiker rühren kräftig die Werbetrommel für Christine Lagarde. Nun scheint die offizielle Bewerbung der französischen Finanzministerin für den IWF-Chefposten kurz bevorzustehen - Lagarde hat eine Erklärung angekündigt. Doch es formiert sich Widerstand.
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Dominique Strauss-Kahn hat in einem Schreiben an seine Ex-Mitarbeiter die Vorwürfe gegen ihn erneut zurückgewiesen. Er sei als IWF-Chef zurückgetreten, weil er nicht akzeptieren könne, dass die "lieben Kollegen" diesen Albtraum mit ihm teilten.
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Aus Ermittlerkreisen sind angeblich neue Beweise im Fall Dominique Strauss-Kahn durchgesickert: Demnach stimmen Spuren auf der Bluse des mutmaßlichen Opfers mit seinem Sperma überein. Zudem klagen weitere Hotelangestellte über seine Avancen.
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Frankreich, Deutschland, jetzt auch Großbritannien: Im Rennen um den IWF-Chefposten wächst die Unterstützung für die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Der bisherige Direktor Dominique Strauss-Kahn steht in New York unter Hausarrest - sein Aufenthaltsort wird zur Touristenattraktion.
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Die Diskussion über die Neubesetzung des IWF-Chefpostens ist in vollem Gange, doch Deutschland schaut nur zu. Nun regt sich bei FDP-Fraktionschef Brüderle Widerstand gegen diese Enthaltsamkeit.
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Ein neuer IWF-Chef muss her: Bis Ende Juni will die Organisation Klarheit über die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn, dem in New York der Prozess gemacht wird. Ein Europäer soll es werden - verlangen die Europäer. Der Angeklagte hat inzwischen die Gefängnisinsel verlassen.
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Unter strenger Bewachung und mit einer elektronischen Fußfessel versehen hat Dominique Strauss-Kahn seinen Hausarrest angetreten. Der wegen versuchter Vergewaltigung angeklagte ehemalige IWF-Chef soll vorerst in einem Apartment am New Yorker Broadway untergekommen sein. Ein Umzug auf die Upper East Side scheiterte am Widerstand der Nachbarn.
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Der wegen versuchter Vergewaltigung angeklagte Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn kann seine Einzelzelle im berüchtigten New Yorker Gefängnis auf Rikers Island verlassen - gegen eine Millionen-Kaution und unter strengen Auflagen.
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Der neue IWF-Chef wird wohl kein Deutscher sein. Zwar ist die Bundesrepublik unterrepräsentiert, was internationale Spitzenposten angeht. Doch hierzulande verzichtet man gerne. Aus Bescheidenheit - und weil im Inland die steilere Karriere lockt.
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Thorsten Denklermehr...
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Die Schwellenländer haben die Dominanz des Westens beim Internationalen Währungsfonds satt - aber ihre Hoffnungen auf einen eigenen Kandidaten als Nachfolger von Strauss-Kahn dürften vergebens sein. Berlin und Paris durchkreuzen diese Pläne.
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Nikolaus Pipermehr...
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Die europäische Maxime, den Angeklagten trotz allen Verdachts möglichst unvoreingenommen zu behandeln, wird in den USA ins Gegenteil verkehrt: Dort nimmt man seine Schuld vorweg.
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Andreas Zielckemehr...
Gerade war die offizielle Anklage gegen Dominique Strauss-Kahn bekanntgegeben worden, dann die Überraschung: Bis zu seinem Prozess kommt der Ex-Währungsfondschef frei - jedoch nur unter strengen Auflagen: Er wird unter Hausarrest stehen, bewacht von bewaffneten Sicherheitsleuten, in seiner Wohnung werden Videokameras installiert.
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Er hat einer großen Pariser Zeitung ein ausführliches Interview gegeben - suchte das Rampenlicht, vorgeblich als Bruder des mutmaßlichen Opfers von Dominique Strauss-Kahn. Doch der Mann hat wohl gelogen.
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Nach dem Rücktritt von Dominique Strauss-Kahn debattiert die Welt über dessen mögliche Nachfolger. Doch wer wählt ihn? Welche Aufgaben hat er? Und warum kamen bislang alle IWF-Chefs aus Europa? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
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Sie heißt Nafissatou, ist praktizierende Muslimin und schaut gerne afrikanische TV-Serien: Der Bruder des angeblichen Opfers von IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn spricht in einem Interview über das Leben des 32-jährigen Zimmermädchens. Spekulationen über eine Sex-Falle findet er absurd.
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Nach dem Rücktritt von IWF-Chef Strauss-Kahn ist die Diskussion um seinen Nachfolger voll entbrannt. Schwellenländer wie Brasilien und China pochen seit Jahren auf einen Chefposten und wittern jetzt ihre Chance. Kanzlerin Merkel fordert eine schnelle Entscheidung - für einen Europäer.
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Er denke in diesen Stunden zuallererst an seine Frau und seine Kinder: Dominique Strauss-Kahn hat in einem Brief an den Internationalen Währungsfonds seinen Rückzug vom Vorsitz erklärt, beteuert darin aber erneut seine Unschuld.
Die Mitteilung im Wortlaut.mehr...
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Am Ende wurde der Druck zu groß: Dominique Strauss-Kahn ist als Chef des Internationalen Währungsfonds zurückgetreten. Der Franzose sitzt in New York in Untersuchungshaft, weil er versucht haben soll, ein Zimmermädchen zu vergewaltigen - die Vorwürfe hat er erneut zurückgewiesen. Seine Anwälte starten an diesem Donnerstag einen neuen Versuch, den Weltbanker gegen Kaution freizubekommen.
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IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist "mit sofortiger Wirkung" zurückgetreten. Dies teilte der Internationale Währungsfonds mit. Der Franzose befindet sich derzeit in New York in Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung.
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Frankreich steht mehrheitlich hinter dem inhaftierten IWF-Chef Strauss-Kahn. Selbst der politische Gegner übt sich in Zurückhaltung. Das mutmaßliche Opfer des sexuellen Übergriffs soll in einem Heim für HIV-Infizierte leben.
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