6. März 2013, 10:58 ⁄ Fotodienst im Internet Google Plus ist das neue Picasa Webalbum

Soziales Netzwerk Google Plus: Googles neuer Fotodienst im Web

(Foto: Google)

Google bereitet offenbar das Ende des Fotodienstes Picasa Webalben vor. Wer den Service aufruft, wird neuerdings zum sozialen Netzwerk Google Plus umgeleitet. Wie mehrere Blogs übereinstimmend berichten, hat Google auch die Fotos der Nutzer zu seinem neuen Webdienst umgezogen.

Offiziell bekannt gegeben wurde die Änderung von Google bislang nicht. Auch existiert Picasa im Netz weiter, es ist nur nicht mehr über die offizielle Adresse picasaweb.google.com erreichbar. Das Google-Watchblog Google Operating System, das zuerst über die Änderung berichtet hatte, schreibt dazu:  mehr...

5. März 2013, 10:58 ⁄ Soziales Netzwerk Twitter schließt Tweetdeck-Apps

Twitter-Client Tweetdeck: Im Web lebt der Dienst weiter

(Foto: Tweetdeck)

Der unter Intensivnutzern beliebte Twitter-Client Tweetdeck hat keine Zukunft als App. Twitter kündigte am Montagabend in einem Blogpost an, drei Tweetdeck-Apps nicht mehr weiterzuentwickeln. Im Mai sollen die Programme für iOS, Android und der Desktop-Client, der über die Adobe-Technologie Air funktioniert, dann endgültig eingestellt werden. Schon zuvor könne es allerdings passieren, dass Twitter über die Apps nicht mehr erreichbar sei, teilte das Unternehmen mit.

Die Entwickler sehen die Zukunft des Dienstes offenbar im Web. Sie schreiben:  mehr...

12. Februar 2013, 13:38 ⁄ Computerkauf bei Lenovo Gefangen in der Kundendienst-Hölle

Kartons mit Lenovo-Geräten: Nicht immer einfach für den Kunden

(Foto: REUTERS)

Kunde droht mit Auftrag. Ein uralter Scherz. Und doch habe ich mit diesem unerwarteten Kundenwunsch in den vergangenen Tagen Lenovo völlig aus der Ruhe gebracht. Lenovo ist der größte Computerhersteller der Welt, nicht der kundenfreundlichste, wie ich inzwischen weiß.

Dabei begann alles so hoffnungsfroh. Am Anfang stand die Frage: Apple oder PC? Das neueste Apple-Betriebssystem sagt mir nicht zu. Ich finde es zwar nicht so misslungen wie Windows 8, aber auch nicht gut genug als Kaufargument. Zudem wird das Wunschgerät, das Macbook Air, bald aufgefrischt. Das wird so sein, denn zuletzt gab es eine Runderneuerung im vergangenen Sommer. Und ein teures Air kaufen, nur um wenig später eine alte Maschine zu besitzen? Nicht mit mir. Bin ja nicht doof. Dachte ich zumindest bis vor Kurzem noch.  mehr...

6. Februar 2013, 17:08 ⁄ Befragung in den USA Facebook kämpft um die Jugend

Netzwerk Facebook: 61 Prozent der amerikanischen Nutzer haben eine Auszeit genommen

(Foto: Bloomberg)

Seit Jahren schon scheint Facebook ein einzigartiges Beispiel dafür zu sein, wie Wachstum in sozialen Netzwerken funktioniert. Egal wann Mark Zuckerberg neue Nutzerzahlen veröffentlichte, sie waren stets größer als die, die er noch wenige Monate zuvor vorgestellt hatte. Das ist noch immer so. Blickt man allerdings in die USA, scheint sich dort langsam eine gewisse Facebook-Müdigkeit breit zu machen. 

Einer jetzt veröffentlichten, repräsentativen Befragung zufolge geben 42 Prozent der amerikanischen Facebook-Nutzer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren an, das soziale  Netzwerk im vergangenen Jahr seltener als zuvor genutzt zu haben. Bei den Anwendern im Alter zwischen 30 und 49 Jahren sind es laut Studie 34 Prozent. Hinzu kommt: 28 Prozent der Facebook-Nutzer bestätigen die Aussage, dass für sie die Seite an Bedeutung verloren habe, nur 12 Prozent sagen, dass Facebook für sie wichtiger geworden sei.  mehr...

30. Januar 2013, 00:12 ⁄ Debatte im Rechtsausschuss Was für und was gegen das Leistungsschutzrecht spricht

Anmerkung der Redaktion: In der Debatte um das Leistungsschutzrecht versuchen wir, die Standpunkte der Verlage und der Kritiker unabhängig von möglichen Interessenkonflikten neutral und unparteiisch darzustellen. Der folgende Überblick soll in die verschiedenen Positionen zum Thema einführen.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich vor wenigen Monaten auf einen Gesetzentwurf für ein Leistungsschutzrecht geeinigt. Dieses neue Recht soll Presseverlagen besondere Möglichkeiten geben, die Nutzung ihrer Texte durch andere Seiten im Internet zu regulieren und dafür Geld zu verlangen. So sollen Suchmaschinen wie Google und Nachrichten-Aggregatoren wie Google News künftig erst nach Verhandlungen mit den Verlagen deren aktuelle Texte indizieren und Ausschnitte daraus (Snippets) präsentieren dürfen.  mehr...

23. Januar 2013, 16:36 ⁄ Fehlerhafter Apple-Kartendienst Auf nach Mömpelgard und Deutschendorf

Kennen Sie Mömpelgard? Mömpelgard liegt ganz grob westlich von Basel, etwas genauer, südwestlich von Belfort. Bis 1796 war die Stadt in Besitz des württembergischen Herzogs Friedrich II. Seit dieser Zeit gehört sie zu Frankreich und heißt Montbéliard. Apples Kartendienst scheint das allerdings noch nicht zu wissen.

Apple Maps fällt seit seinem Start im September immer wieder durch Fehler auf. Das Unternehmen hatte zum Start des iPhone 5 in der neuen Version seines Betriebssystems iOS die bewährten Google-Karten durch einen eigenen Dienst ersetzt.  mehr...

16. Januar 2013, 10:18 ⁄ Virtueller Schießstand im Store von Apple Freigabealter für Baller-App der Waffenlobby erhöht

Mit dem Spiel "NRA Practice Range" wirbt die US-Waffenlobby für ihre Interessen - auch bei Kindern ab vier Jahren.

(Foto: Screenshot itunes)

Aus einem Unglück kann man Konsequenzen verschiedener Art ziehen: Nach dem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School von Newtown will US-Präsident Barack Obama Waffenbesitz in den USA schärfer reglementieren. Dagegen drängt die amerikanische Waffenlobby gerade auf das Recht der US-Bürger, eine Waffe tragen zu dürfen.

Nun erweitert die Lobbyorganisation National Rifle Association (NRA) offenbar ihre Zielgruppe und umgarnt kleine Kinder. Am Sonntag tauchte im Apple-Store ein unter dem Titel NRA: Practice Range ein Ego-Shooter-Spiel auf. Freigegeben war das Spiel ursprünglich bereits ab vier Jahren. (Update vom 16.1.2013: Inzwischen wurde das Freigabealter auf zwölf Jahre erhöht.)  mehr...

14. Januar 2013, 13:19 ⁄ Open Access Forscher zollen Swartz #pdftribute

Hacker Aaron Swartz: Protest nach seinem Tod

(Foto: Sage Ross/CC BY-SA 2.0/dpa)

Eigentlich hatte Micah Allen nicht damit gerechnet, dass sein Aufruf irgendjemand interessieren würde. Also ging der Neurowissenschaftler erst einmal schlafen. Als er dann am nächsten Morgen aufwachte, hatte er es schon geschafft: Unter der Reddit-Meldung vom Tod des Hackers Aaron Swartz stand sein Kommentar an prominentester Stelle. Ganz oben, weil Dutzende Mitglieder der Community, die Swartz mitgegründet hatte, den Kommentar für den besten hielten.

Ein passendes Andenken an Swartz könne es sein, nicht zugängliche wissenschaftliche Artikel online zu stellen, hatte Allen geschrieben. Deshalb solle man diese über einen Online-Speicherdienst veröffentlichen und den Link twittern. Offenbar sahen viele seiner Kollegen das ebenfalls so und verbreiteten den Aufruf - vor allem über Twitter.  mehr...

11. Januar 2013, 11:29 ⁄ Facebook 100 Dollar für eine Nachricht an Mark Zuckerberg

Das wird teuer: Einige Facebook-Nutzer in den USA erhalten derzeit das Angebot, nicht befreundete User - zum Beispiel Konzerngründer Mark Zuckerberg - für 100 Dollar direkt anzuschreiben.

(Foto: Quelle: mashable.com)

Eine Nachricht an Mark Zuckerberg kann ziemlich teuer werden - zumindest für alle, die in den USA wohnen und die nicht mit dem Facebook-Gründer befreundet sind. 100 US-Dollar verlangt Facebook derzeit offenbar, um mit dem Unternehmensgründer direkt Kontakt aufzunehmen.

Das Online-Magazin Mashable zeigt auf seiner Seite einen Screenshot, auf dem ein Nachrichtenfenster zu sehen ist. Adressat ist Zuckerberg. Unter der Nachricht erhält der Autor ein besonderes Angebot: die Nachricht entweder gratis in den "Other-Ordner" zu senden - oder 100 Dollar zu bezahlen, damit die Message in Zuckerbergs Inbox landet.  mehr...

9. Januar 2013, 14:59Von Tobias Dorfer ⁄ Einbruch bei Microsoft Diebe stehlen nur iPads

Begehrte Diebesware: iPads

(Foto: REUTERS)

Der Microsoft Campus im kalifornischen Mountain View gehört zu den Hochsicherheitsbereichen der IT-Branche. Hier kommt eigentlich keiner rein, der nicht rein soll. 75 Forscher arbeiten in diesem Zentrum an geheimen Zukunftstechnologien. Entwickelt wurde hier unter anderem die Kinect, die Bewegungssteuerung für die Spielekonsole Xbox. Ein ehemaliger Microsoft-Manager sagte einmal, in Mountain View entstehen Dinge, die so fernab der Wirklichkeit sind, dass es selbst Fachleute gruselt.

Erstaunlich genug, dass es bislang unbekannte Einbrecher tatsächlich geschafft haben, in dieses streng gesicherte Forschungszentrum zu gelangen. Noch erstaunlicher ist allerdings, was die Täter geklaut haben - oder besser: was sie nicht geklaut haben.  mehr...

28. Dezember 2012, 18:24 ⁄ Wikipedia-Topliste Warum Sackgassen vielleicht gar nicht populär sind

Digitale Enzyklopädie Wikipedia: Wie oft ein Artikel aufgerufen wurde, ist nur schwer nachvollziehbar

(Foto: Bloomberg)

Man hätte zwischen einer japanischen Stechpalme, dem chinesischen Gebirge Hua Shan und einer deutschen Sackgasse bislang nicht zwangsläufig eine besondere Gemeinsamkeit vermutet. Das ist jetzt anders. Alle drei Begriffe gehören laut einer Statistik zu den populärsten Wikipedia-Einträgen des Jahres 2012. Der Auflistung nach war die japanische Stechpalme mit 4,46 Millionen Aufrufen in Frankreich der populärste Artikel, während die Niederländer sich besonders häufig - 12,7 Millionen Mal - über das chinesische Gebirge informierten und die Deutschen 10,2 Millionen Mal auf die Sackgasse klickten.

Weil Hitlisten zum Jahresende traditionell gefragt sind und über die Abrufzahlen der Wikipedia bislang nicht allzuviel bekannt ist, verbreitete sich auch die Auflistung des schwedischen Programmierers Johan Gunnarsson am Mittwoch schnell im Netz. Klingt ja auch gut: Die Deutschen suchen am häufigsten nach Sackgassen. Wie verrückt sind die denn? Das fragte sich mancher, während sich andere wilde Theorien zurechtlegten, wie es zu den ungewöhnlichen Ergebnissen hatte kommen können.  mehr...

25. Dezember 2012, 12:59 ⁄ Top- und Flop-Gadgets 2012 Meine digitale Diät

Samsung Galaxy S 3 Smartphones

(Foto: Bloomberg)

Was für ein Jahr. Nie zuvor sind mehr Gadgets auf den Markt gekommen. Nie zuvor haben mehr davon meinen Will-haben-Reflex ausgelöst. Nie hatte ich mehr Geräte - nie habe ich mich so "overgadgetized" gefühlt wie jetzt. Wie soll das bloß weitergehen? Ganz einfach. Im nächsten Jahr konzentrieren wir uns wieder auf das Wesentliche. Ganz sicher - oder zumindest ein bisschen.

Der Rückblick auf die Geräteneuheiten dieses Jahres macht klar: Ob dünner, schneller oder größer, wahlweise auch kleiner, schärfer, billiger - für jeden war etwas dabei, und das oft von ein und demselben Hersteller. Zu Jahresanfang etwa hat Samsung das Galaxy S3 gezeigt. Ein Smartphone, das einen neuen technischen Standard gesetzt hat. Wenige Monate später kam das abgespeckte S3 Mini, weniger Leistung, aber auch nicht schlecht, günstigerer Preis. Apple brachte im Herbst das iPhone 5, dünner, schneller, besseres Display; und wem das Neue zu teuer ist, der greift eben zum älteren, günstigeren, das auch noch überzeugt.  mehr...

19. Dezember 2012, 13:47 ⁄ Neue Instagram-Nutzungsbedingungen Empörung ist gut, Erkenntnis ist besser

Fotodienst Instagram: Den Protest der Nutzer unterschätzt

(Foto: AP)

Eigentlich ist das Gründen eines Internetunternehmens heutzutage recht einfach. Man programmiert eine halbwegs brauchbare Smartphone-App, lässt einen Jurastudenten einige Dutzend Seiten mit nichtssagenden Floskeln füllen, nennt das Nutzungsbedingungen, veröffentlicht es und verdient mit Datenverkauf sein Geld. So zumindest stellen sich viele das Geschäft vor. Denn die Nutzungsbedingungen, so die öffentliche Meinung, die liest doch sowieso niemand.

Glaubt man einer amerikanischen Studie, müsste der durchschnittliche Internetnutzer jährlich 201 Stunden aufwenden, wollte er alle AGB lesen, die er akzeptiert. Das macht niemand. Es ist ja auch kein sonderlich neues Phänomen, das erst mit dem Internet über die Welt hereingebrochen kam. Schließlich kennen auch die wenigsten Bahnfahrer die Beförderungsbestimmungen der Deutschen Bahn und Spaziergänger in öffentlichen Parks sind äußerst selten mit sämtlichen Details der städtischen Grünanlagenverordnung vertraut.  mehr...

18. Dezember 2012, 12:30 ⁄ Neue Datenschutzrichtlinien Instagram will Fotos der Nutzer verkaufen

Facebook und Instagram wollen Nutzerdaten zu Geld machen.

(Foto: dpa)

Die von Facebook gekaufte Foto-Plattform Instagram hat eine neue Datenschutzerklärung sowie aktualisierte Nutzungsbedingungen veröffentlicht. Die neuen Richtlinien sollen Instagram helfen, "leichter als Teil von Facebook zu funktionieren", heißt es in der Erklärung des Unternehmens.

Facebook könnte so versuchen, mit Instagram Geld zu verdienen. Die neue Datenschutzerklärung erlaubt es Instagram, Nutzerinhalte und Informationen mit Facebook zu teilen. Dies sei notwendig, um besser auf Spam oder Systemprobleme reagieren zu können. Facebook darf nun Cookies, Log-Dateien, ortsbezogenen Daten sowie Angaben zum Nutzungsverhalten verwenden.  mehr...

12. Dezember 2012, 12:59 ⁄ Neue Facebook-Funktion Echte Geschenke für virtuelle Freunde

Facebooks Geschenke-Shop

(Foto: Facebook)

Natürlich hat Facebook unsägliche Datenschutzbestimmungen und weiß viel zu viel von seinen weltweit einer Milliarde Mitgliedern, inklusive mir, aber wegen mindestens eines Features möchte ich nicht auf Mitgliedschaft verzichten: der Geburtstagserinnerungsfunktion. Ein paar Tage vor den Geburtstagen meiner Facebook-Freunde, gibt's eine nette Mail, dass es demnächst bei ihnen was zu feiern gibt. Am fraglichen Tag ploppt dann ein Geschenke-Icon neben dem Namen auf: Jetzt schnell auf der Pinnwand gratuliert und dem sozialen Miteinander ist für's Erste genüge getan.

Nun mag es auch Facebook-Freunde geben, denen man gerne mehr als einen virtuellen Gruß schicken möchte. US-Nutzer können das ab sofort tun. Mittels "Facebook Gifts" können sie ihnen Geschenke schicken. Dazu muss der User nur auf die Meldung  "Give him/her a gift" neben dem Namen klicken, schon landet er im Facebook-eigenen Online-Shop und kann unter Angeboten der Kategorien "Essen und Trinken", "Wohnen und Küche", "Baby und Kinder" sowie "Wein"  wählen.  Neben den üblichen Gutscheinen zum Beispiel für Starbucks gibt es auch welche für wohltätige Organisationen, aber auch "echte" Geschenke  wie Cupcakes, Teddybären oder Socken.  mehr...

9. Dezember 2012, 11:26 ⁄ Bürgerrechte in der Online-Welt Wer soll das Internet regieren?

"Die Vereinten Nationen und das Internet: Es ist kompliziert", titelte neulich Foreign Policy. In der Tat: Die Telekommunikationskonferenz der UN-Organisation ITU läuft noch bis nächsten Freitag, und man kann bereits jetzt von einem Desaster sprechen.

Weil die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, was spätestens seit Acta kein akzeptabler Standard mehr sein kann, wird kein Ergebnis jenseits des Erhalts des Status Quo Zustimmung finden (hier ein FAQ zum Thema). Die Folgen der Intransparenz zeigen sich in der Diskussion darüber, ob geleakte Dokumente zur Deep-Packet-Inspection geheim sind oder nicht und welche Folgen die Vorschläge hätten.  mehr...

7. Dezember 2012, 17:23 ⁄ Lars Ulrich trifft Sean Parker Metallica umarmt die Gratiskultur

Alte Feinde: Sean Parker und Lars Ulrich in historischer Einmut.

(Foto: AFP)

Die Feindschaften von gestern sind die Geschäftsmodelle von morgen: So oder so ähnlich dürfte der Gedankengang von Metallica-Drummer Lars Ulrich aussehen. Der ließ sich auf der Präsentation des Spotify-Quasi-Relaunches auf die Bühne bitten, um mit Sean Parker zu plaudern.

Dem Sean Parker, der einst den Filesharing-Dienst Napster mitgründete. Das Napster, das von Metallica mit Klagen überzogen wurde und schließlich in seiner klassischen Form schließen musste.  mehr...

28. November 2012, 10:43Von Thorsten Riedl ⁄ Amazon Kindle Paperwhite im Test Nur der Duft des Papiers fehlt

Amazon Kindle Paperwhite

(Foto: Amazon)

Unglaublich, wie viele Geräte und Medien Smartphones und Tablets ersetzen: Bücher,  Zeitungen, Musikspieler, Wetterstationen, DVD-Abspieler, Spielekonsolen ... Und dennoch gibt es noch immer neue Gadgets, die sich nur dem einen Zweck verschreiben und durch ihre Exzellenz in einem Bereich gegen die Alleskönner punkten wollen.  mehr...

20. November 2012, 11:02Von Mirjam Hauck ⁄ Android-Nutzer WhatsApp-Kunden sollen zahlen
Whatsapp

Was für Android-Nutzer schon gilt, wird nun auch für iPhone-Besitzer Usus: Der Kurznachrichten-Dienst Whatsapp wird kostenpflichtig.

(Foto: oh)

Für den beliebten Kurznachrichtendienst WhatsApp mussten Nutzer von Android-Smartphones bislang kein Geld zahlen. Das soll sich nun ändern. War der Dienst für iPhone-Nutzer bislang  bereits kostenpflichtig - sie mussten einmalig für den Download rund einen Euro bezahlen - sollen jetzt auch Android-Nutzer zur Kasse gebeten werden, berichtet das Blog Mobiflip.

Zwar heißt es schon bislang in den FAQs des Anbieters, dass WhatsApp für Android nur für ein Jahr kostenlos sei. Seien die zwölf Monate zu Ende, könne man kostenpflichtig für 0,99 Dollar verlängern. Allerdings wurde bislang auch nach einem Jahr Nutzung kein Geld verlangt. Doch das ist nun wohl vorbei: Erste Android-Nutzer werden derzeit aufgefordert, ihr Abo kostenpflichtig zu verlängern. Im Netz posten Nutzer die Zahlungsaufforderung. Und eine nicht repräsentative Umfrage in der Redaktion hat ergeben, dass auch einige Kollegen diese Aufforderung erhalten haben.  mehr...

13. November 2012, 17:15Von Thorsten Riedl ⁄ Google Nexus 4 Das Ende der Smartphone-Mittelklasse

Schon am ersten Tag ein Kassenschlager? Googles Nexus 4.

(Foto: Thorsten Riedl)

Irgendwann wird es bei "Wetten dass..?" eine Herausforderung der besonderen Art geben: Ein Wettkandidat wird vorschlagen, er könne Hersteller und Marke eines jeden Smartphone benennen - alleine am Aussehen. Und das Publikum wird raunen: Gleichen sich diese Alleskönner inzwischen nicht wie ein Ei dem anderen? Großer Bildschirm, wenige oder auch gar keine Knöpfe mehr, auf dem Rücken ein Lichteinlass für das Objektiv, vielleicht noch ein LED-Blitz dazu. Lassen die sich wirklich nach dem Äußeren unterscheiden? Welch waghalsige Wette.

Es ist natürlich nur ein Gedankenspiel, aber beim ersten Blick auf das Nexus 4, über das derzeit alle Technikbegeisterten reden, fällt auf, dass eigentlich nichts auffällt. Schwarzes Einheitsdesign auf der Vorderseite. Ebenso dunkel strahlt das 4,7-Zoll-Display. Es sind kaum Konturen erkennbar. Auf der Rückseite besagte Öffnung für die Kamera, ein Blitz - und doch noch eine kleine Design-Idee in Form einer Hommage an den seinerzeit spektakulären Bildschirmschoner des allerersten Nexus-Gerätes: unzählige Quadrate, die im Licht schimmern.  mehr...

9. November 2012, 12:30Von Mirjam Hauck ⁄ 23 Jahre Mauerfall im Netz #twitternwie1989

Das Archivbild vom 11.11.1989 zeigt DDR-Grenzposten, die auf der Mauer vor dem Brandenburger Tor stehen, während sich auf West-Berliner Seite Fotografen aus aller Welt eingefunden haben.

(Foto: DPA)

Vor 23 Jahren fiel die Mauer. Leider gab es damals aber weder Facebook noch Twitter. Wie hat man damals über diese Ereignis berichtet, es seinen Freunden erzählt und die Welt posaunt?

Die Jüngeren unter uns werden sich gar nicht mehr daran erinnern. Die Älteren schemenhaft an Fernsehbilder einer Pressekonferenz mit SED-Politbüromitglied Günter Schabowski, in der dieser stammelnd verkündet, dass das neue Reisegesetz nach seiner Kenntnis sofort und unverzüglich in Kraft tritt. Wer danach Gesprächsbedarf hatte, musste zum Telefon mit Wählscheibe greifen, um bei Nachbarn und Freunden diesseits oder jenseits des Eisernen Vorhangs anzurufen.  mehr...

9. November 2012, 11:08Von Pascal Paukner ⁄ Kindle Fire HD von Amazon Das kapitalistische Manifest

Lässt sich auch stapeln: Amazons Kindle Fire HD. 

(Foto: Amazon)

Es dauert ungefähr fünf Sekunden, dann hat man alles verstanden. Amazon hat ganze Arbeit geleistet. Anstatt die Kunden mit einer unbenutzbaren Modifikation des Google-Betriebssystems Android zu gängeln, haben sich die Entwickler des ganzen unnützen Balastes entledigt und für den Kindle Fire HD eine neue Benutzeroberfläche geschaffen, die nahezu komplett intuitiv wirkt.

Zehn Menüpunkte hält Amazon für die Kundschaft bereit. Allein schon die Reihenfolge ist ein Statement: Einkaufen, Spiele, Apps, Bücher, Musik, Videos, Web, Fotos, Dokumente, Angebote. That's it. Dass das Web überhaupt noch als eigener Menüpunkt auftaucht, ist schon eine Überraschung. Amazon versucht gar nicht erst, den Kindle Fire HD als Jackentaschen-Computerersatz für den universell einsetzbaren Desktoprechner aus vergangenen Jahrzehnten am Markt zu platzieren. Amazons Ansage an Käufer des Kindle Fire HD ist: Sie sind hier um zu konsumieren. Lassen sie sich bloß nicht ablenken.  mehr...

31. Oktober 2012, 13:45Von Pascal Paukner ⁄ Internet-Mem zur Disney-Lucasfilm-Fusion Schneewittchen und die sieben Droiden

Spaß mit Memen: Darth Vader in der Mickey-Mouse-Version.

(Foto: http://bit.ly/PltOUy)

Für viele Star-Wars-Fans ist es die Nachricht des Jahres: Lucasfilm, die Produktionsfirma der beliebten Filmserie, wurde vom weltgrößten Unterhaltungskonzern Disney aufgekauft. Kaum verwunderlich, dass sich überall im Netz sofort Hobby-Humoristen ans Werk machen und die Neuigkeit persiflieren:

[] Die Avantgarde der digitalen Verballhornung findet einmal mehr auf Twitter zusammen. "Eines Tages in Todessternhausen: Donald Skywalker schimpft mit seinem Neffen Darth Tick, Darth Trick und Darth Track", schreibt beispielsweise @eponomasie. Der schon seit längerem existierende Satire-Account @DeathStarPR hat  sich aus aktuellem Anlass ein neues Profilbild vom Kollegen @depressedearth geborgt und fürchtet sich nun um die Zukunft des Imperiums: "Kind of hard to maintain your image as a ruthless, planet-destroying Galactic Empire when your new boss is a mouse", war dort zu lesen.  mehr...

19. Oktober 2012, 18:43Ein Gastbeitrag von Stephan Urbach ⁄ Meinungsfreiheit im Internet "Ich möchte, dass alle Plattformen Nazi-Propaganda löschen"

Debatte über Twitters Blockadepolitik: Wie stark muss Twitter die Inhalte auf seiner Plattform kontrollieren und im Zweifelsfall zensieren?

(Foto: AFP)

Machen wir uns nichts vor - Twitter ist nicht nur toll und schön. Es tummeln sich dort allerlei Menschen, die gar merkwürdige Ansichten vertreten: Atomkraftbefürworter, Maskulisten, Evolutionsleugner, Verschwörungstheoretiker, Antisemiten und Nazis. Sie alle haben gemein, dass sie gerne und oft ihre teilweise kruden Thesen und Meinungen ins Internet posaunen. Es ist alles dabei, auch in Deutschland strafrechtlich relevante Inhalte.

Es gibt zwei Möglichkeiten als Twitter-Nutzer damit umzugehen: Ignorieren und wegblocken oder mit den Menschen hinter den Accounts zu diskutieren. Beides ist nicht befriedigend, Letzteres vor allem nervenaufreibend und sinnlos. Während wir uns über Nazis und Andere aufregen, twittern anderswo Aktivistinnen und Aktivisten über Missstände in ihren Ländern. Sie machen darauf aufmerksam, dass es in ihren Ländern Mord, Folter und Haft für diejenigen gibt, die sich gegen ihre Regierung wenden.  mehr...

6. Oktober 2012, 16:59Von Matthias Huber ⁄ Kampagne gegen US-Politikerin "Bizarres Doppelleben" einer Ork-Schurkin

Mit dieser Postkarte möchte die republikanische Partei im US-Bundesstaat Maine über das Hobby der demokratischen Kandidation Colleen Lachowicz aufklären.

(Foto: Reuters)

Peer Steinbrück spielt gerne Schach. Ein angesehenes Hobby und dem politischen Gegner im Wahlkampf kaum nützlich. Das wäre wohl anders, wenn Steinbrück seine Freizeit mit dem Computerspiel "World of Warcraft" verbringen würde. So wie Colleen Lachowicz, die als Abgeordnete im Senat des US-Bundesstaats Maine kandidiert.

Die republikanische Partei hat deshalb die Internetseite colleensworld.com gestartet und Postkarten im Wahlkreis verschickt, auf denen sie das "Doppelleben" der 48-Jährigen aufdeckt - hauptsächlich anhand von Zitaten, in denen Lachowicz unbekümmert über ihr Hobby spricht. Und natürlich im ganz eigenen und für Außenstehende etwas seltsam anmutenden Jargon der Online-Rollenspieler.  mehr...