Hirntod Komplexe Diagnostik

Der Augsburger Neurologe Peter Ratzka, der mehrmals an der Hirntoddiagnostik beteiligt war, widerspricht in einem ausführlichen Leserbrief Professor Claudia Wiesemann, die die Diagnostik in einer Außenansicht als unzureichend kritisiert hatte. mehr...

Zwischenfall bei Hirntod-Diagnose Experten beklagen "Täuschung der Öffentlichkeit"

Nur eine kleine Unzulänglichkeit in der Dokumentation? Experten kritisieren den Umgang der Verantwortlichen mit der überaus fragwürdigen Hirntod-Diagnose in Bremerhaven. Der Fall macht deutlich, wie groß die Unsicherheiten in Sachen Hirntod sind. Von Christina Berndt mehr...

Bremerhaven Erklärungsnöte nach Panne bei Organspende

Die Frau lag schon auf dem OP-Tisch zur Organentnahme, als klar wurde, dass ein Atemtest versäumt worden war. Einen "formalen Fehler" nennen es die Behörden - und verärgern mit dieser Einschätzung Fachleute. Von Christina Berndt mehr...

Krankenhaus bei Bremen Schwere Panne bei Organ-Entnahme

Exklusiv Erst in letzter Minute fiel auf, dass der Nachweis fehlte: In einem norddeutschen Krankenhaus wurde ein Mensch ohne die vorgeschriebenen Untersuchungen zum Hirntoten erklärt. Beinahe hätte man ihm Spenderorgane entnommen. Von Christina Berndt mehr...

Forderungen zur Hirntod-Diagnose Mehr Gewissheit in einem sensiblen Bereich

In einem Offenen Brief an die Bundesärztekammer fordern Mediziner strengere Regeln für die Feststellung des Hirntods - und liefern neue Zahlen, wie häufig es in der Vergangenheit zu falschen Diagnosen gekommen ist. Von Christina Berndt mehr...

Probleme bei der Hirntod-Feststellung Diagnose in der Dämmerung

Acht falsche Hirntod-Diagnosen innerhalb von zwei Jahren: Ärzte machen auf diesem höchst sensiblen Gebiet zwar selten, aber dennoch zu viele Fehler. Nun streiten Experten, wie sicher die Diagnose ist - und ob neue Untersuchungsmethoden oder mehr Aufklärung vonnöten sind. Von Christina Berndt mehr...

Rückgang der Organspendezahlen Ärzte engagieren sich immer weniger für Transplantationen

Exklusiv Seit den Transplantationsskandalen ist die Zahl der Organspender drastisch zurückgegangen. Das liege aber nicht an einer gewachsenen Skepsis in der Bevölkerung, sagt der Eurotransplant-Chef Meiser der SZ. Vielmehr fehle es bei den Ärzten an Bereitschaft, sich noch für Organspenden einzusetzen. Von Christina Berndt mehr...

Rückgang der Organspendezahl Transplantationen Zahl der Organspender fällt auf historisches Tief

Die Bereitschaft zur Organspende sinkt weiter. 2013 lag sie 16 Prozent niedriger als im Vorjahr. Patientenschützer fordern ein staatlich organisiertes System von der neuen Bundesregierung. mehr...

Deutsche Stiftung Organtransplantation Rahmel wird neuer DSO-Chef

Die Deutsche Stiftung für Organtransplantationen bekommt einen neuen Vorstand: Axel Rahmel soll Ruhe in die von Krisen geschüttelte Organisation bringen. Er hat den Transplantationsskandal bravourös gemeistert. Von Christina Berndt mehr...

Palliativstation in München, 2011 Dialysepatient im Hospiz Lieber sterben als warten

Ein junger Mann hoffte jahrelang auf eine neue Niere - vergeblich. Weil er die Quälerei nicht mehr aushält, hat er sich für den Tod entschieden. Der 30-Jährige will noch eine letzte Botschaft transportieren. Von Dietrich Mittler mehr...

Organspende Geringe Bereitschaft zur Organspende Nein, meine Niere geb' ich nicht!

Viele Menschen hat der Transplantationsskandal irritiert: Die Zahl der Organspender in Deutschland ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Doch auch viele Ärzte plagen Zweifel. Von Werner Bartens und Christina Berndt mehr...

Organspende-Skandal Verspieltes Vertrauen

Wegen der Manipulationen an deutschen Transplantationszentren ist die Zahl der Organspenden dramatisch eingebrochen. Mehr Transparenz und Aufklärung, stärkere Kontrollen und eine bessere Ausbildung der Mediziner sollen die Missstände beseitigen. Von Melanie Staudinger mehr...

Manipulation bei Transplantationen in Leipzig Organtransplantationen Weniger Zentren, weniger Affären?

In Deutschland gibt es 140 Transplantationsprogramme. Einigen Experten sind das zu viele. Nach den Spenderleber-Skandalen fordern sie, Organverpflanzungen zur besseren Kontrolle auf wenige Großkliniken zu beschränken. Doch für Patienten, die oft monatelang auf Behandlung angewiesenen sind, könnte das beschwerlich werden. Von Nina von Hardenberg mehr...

Stiftung Organtransplantation Querelen um Neubesetzung

Inmitten des Transplantatations-Skandals sucht die Stiftung Organtransplantation händeringend einen neuen Vorstand. Im Ringen um die Neubesetzung legten bereits drei Mitglieder des Stiftungsrats ihre Sitze nieder. Von Christina Berndt mehr...

Ermittlungen im Organspende-Skandal Oberarzt weist Vorwürfe zurück

Der Hauptbeschuldigte im Organspende-Skandal weist alle Vorwürfe von sich: Er habe weder Laborwerte manipuliert, noch Geld für Vorzugsbehandlungen angenommen, lässt der Oberarzt seinen Anwalt mitteilen. Immer mehr Kritiker stellen das deutsche Organspende-System grundsätzlich infrage. mehr...

Organspende-Skandal: Die Kontrolle funktioniert nicht gut Transplantations-Skandal Kontrolleure außer Kontrolle

Warum wurden die Organ-Tricksereien nicht schon viel eher aufgeklärt? Nirgends sind die Regeln so verworren wie in Deutschland. Gleich mehrere Institutionen und Kommissionen haben die Aufsicht über die Transplantationsmedizin. Doch die Verantwortung für den Organspende-Skandal scheint niemand zu übernehmen. Von Charlotte Frank und Guido Bohsem mehr...

Folgen des Transplantations-Skandals "Schlimmer hätte es nicht kommen können"

Das Vertrauen ist dahin: Nach dem Organspende-Skandal rechnet der Patientenbeauftragte der Bundesregierung mit einer weiter sinkenden Spendenbereitschaft. Die Manipulationen an den Uni-Kliniken Göttingen und Regensburg werden "viele Menschen das Leben kosten", warnt Wolfgang Zöller. mehr...

Hinweise auf Korruption im Organspende-Skandal in Göttingen Organspende-Skandal in Göttingen Auffälliger Geldtransfer

In mindestens 23 Fällen sollen Ärzte die Daten von Patienten so manipuliert haben, dass diese bevorzugt eine Spenderleber erhielten. Nun weist ein auffälliger Geldfluss vom Konto des beschuldigten Transplantationschirurgen auf Korruption hin. Zugleich berichten Mitarbeiter der Göttinger Klinik von weiteren "skrupellosen Vorgängen". Von Christina Berndt mehr...

Organspende-Skandal Wie es zu Organ-Schiebereien kommen konnte

Ärzte haben Daten von Patienten gefälscht, die auf eine Organspende warten. Wer die furchtbare Lage der Kranken kennt, kann die Fälscher fast verstehen. Denn viel zu oft werden Patienten erst überredet, sich auf die Warteliste für Spenderorgane setzen zu lassen, und dann allein gelassen im kalten, schlecht kontrollierten System der modernen Transplantationsmedizin. Ein Gastbeitrag von Sibylle Storkebaum mehr...

Illegale Organtransplantation Geld oder Leber

Ließ sich ein Transplantations-Arzt aus Göttingen bestechen und setzte einem liquiden Russen unrechtmäßig eine fremde Leber ein? Während die Staatsanwaltschaft ermittelt, ist der Arzt unauffindbar. Nicht einmal am Uniklinikum ist bekannt, wo er sich aufhält. Von Christina Berndt mehr...

A heart surgery operation led by Professor Pirk is reflected in the glasses of doctor Urban at the IKEM in Prague Transplantations-Skandal an Uni-Klinikum Leber im Angebot

"Der schlimmste Vorfall in der deutschen Transplantationsmedizin": Am Göttinger Universitätsklinikum wurden offenbar in großem Stil Krankenunterlagen gefälscht. Dadurch bekamen ausgewählte Patienten bevorzugt Spenderorgane zugeteilt. Nach SZ-Informationen geht es um mehr als zwei Dutzend Fälle. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Von Christina Berndt mehr...

Transplantations-Skandal in Göttingen "Da hilft nur eine staatliche Aufsicht"

Nach dem Bekanntwerden des Organspende-Skandals an der Uni-Klinik Göttingen streiten Ärzte, Politiker und Stiftungen über mögliche Lehren aus der Affäre. Während die Mediziner stärkere interne Kontrollen für ausreichend halten, gibt es für die CSU nur eine mögliche Konsequenz. Von Christina Berndt mehr...

Todeszeitpunkt und Organspende Wie tot sind Hirntote?

Der Hirntod ist die Voraussetzung für die Entnahme von Spenderorganen. Doch die Frage, ob mit ihm tatsächlich das Leben aufhört, ist nicht eindeutig zu beantworten. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein vermeintlich lebloses Hirn noch erstaunlich viel kann. Von Werner Bartens mehr...

Organspende Tabuthema Gewebespende

Wer der Organspende uneingeschränkt zustimmt, willigt damit auch in die Entnahme von Geweben ein. Der Mensch kann so zum Lieferanten von Knochenmehl, Haut und Sehnen werden - und es darf bezweifelt werden, dass sich alle potenziellen Spender dessen bewusst sind. Um Aufklärung drücken sich die zuständigen Organisationen. Von Christoph Schmidt-Petri und Franz Himpsl mehr...