Hirntod Komplexe Diagnostik

Der Augsburger Neurologe Peter Ratzka, der mehrmals an der Hirntoddiagnostik beteiligt war, widerspricht in einem ausführlichen Leserbrief Professor Claudia Wiesemann, die die Diagnostik in einer Außenansicht als unzureichend kritisiert hatte. mehr...

Rückgang der Organspendezahlen Ärzte engagieren sich immer weniger für Transplantationen

Exklusiv Seit den Transplantationsskandalen ist die Zahl der Organspender drastisch zurückgegangen. Das liege aber nicht an einer gewachsenen Skepsis in der Bevölkerung, sagt der Eurotransplant-Chef Meiser der SZ. Vielmehr fehle es bei den Ärzten an Bereitschaft, sich noch für Organspenden einzusetzen. Von Christina Berndt mehr...

Rückgang der Organspendezahl Transplantationen Zahl der Organspender fällt auf historisches Tief

Die Bereitschaft zur Organspende sinkt weiter. 2013 lag sie 16 Prozent niedriger als im Vorjahr. Patientenschützer fordern ein staatlich organisiertes System von der neuen Bundesregierung. mehr...

Deutsche Stiftung Organtransplantation Rahmel wird neuer DSO-Chef

Die Deutsche Stiftung für Organtransplantationen bekommt einen neuen Vorstand: Axel Rahmel soll Ruhe in die von Krisen geschüttelte Organisation bringen. Er hat den Transplantationsskandal bravourös gemeistert. Von Christina Berndt mehr...

Palliativstation in München, 2011 Dialysepatient im Hospiz Lieber sterben als warten

Ein junger Mann hoffte jahrelang auf eine neue Niere - vergeblich. Weil er die Quälerei nicht mehr aushält, hat er sich für den Tod entschieden. Der 30-Jährige will noch eine letzte Botschaft transportieren. Von Dietrich Mittler mehr...

Organspende Geringe Bereitschaft zur Organspende Nein, meine Niere geb' ich nicht!

Viele Menschen hat der Transplantationsskandal irritiert: Die Zahl der Organspender in Deutschland ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Doch auch viele Ärzte plagen Zweifel. Von Werner Bartens und Christina Berndt mehr...

Organspende-Skandal Verspieltes Vertrauen

Wegen der Manipulationen an deutschen Transplantationszentren ist die Zahl der Organspenden dramatisch eingebrochen. Mehr Transparenz und Aufklärung, stärkere Kontrollen und eine bessere Ausbildung der Mediziner sollen die Missstände beseitigen. Von Melanie Staudinger mehr...

Manipulation bei Transplantationen in Leipzig Organtransplantationen Weniger Zentren, weniger Affären?

In Deutschland gibt es 140 Transplantationsprogramme. Einigen Experten sind das zu viele. Nach den Spenderleber-Skandalen fordern sie, Organverpflanzungen zur besseren Kontrolle auf wenige Großkliniken zu beschränken. Doch für Patienten, die oft monatelang auf Behandlung angewiesenen sind, könnte das beschwerlich werden. Von Nina von Hardenberg mehr...

Stiftung Organtransplantation Querelen um Neubesetzung

Inmitten des Transplantatations-Skandals sucht die Stiftung Organtransplantation händeringend einen neuen Vorstand. Im Ringen um die Neubesetzung legten bereits drei Mitglieder des Stiftungsrats ihre Sitze nieder. Von Christina Berndt mehr...

Ermittlungen im Organspende-Skandal Oberarzt weist Vorwürfe zurück

Der Hauptbeschuldigte im Organspende-Skandal weist alle Vorwürfe von sich: Er habe weder Laborwerte manipuliert, noch Geld für Vorzugsbehandlungen angenommen, lässt der Oberarzt seinen Anwalt mitteilen. Immer mehr Kritiker stellen das deutsche Organspende-System grundsätzlich infrage. mehr...

Organspende-Skandal: Die Kontrolle funktioniert nicht gut Transplantations-Skandal Kontrolleure außer Kontrolle

Warum wurden die Organ-Tricksereien nicht schon viel eher aufgeklärt? Nirgends sind die Regeln so verworren wie in Deutschland. Gleich mehrere Institutionen und Kommissionen haben die Aufsicht über die Transplantationsmedizin. Doch die Verantwortung für den Organspende-Skandal scheint niemand zu übernehmen. Von Charlotte Frank und Guido Bohsem mehr...

Folgen des Transplantations-Skandals "Schlimmer hätte es nicht kommen können"

Das Vertrauen ist dahin: Nach dem Organspende-Skandal rechnet der Patientenbeauftragte der Bundesregierung mit einer weiter sinkenden Spendenbereitschaft. Die Manipulationen an den Uni-Kliniken Göttingen und Regensburg werden "viele Menschen das Leben kosten", warnt Wolfgang Zöller. mehr...

Organspende-Skandal Wie es zu Organ-Schiebereien kommen konnte

Ärzte haben Daten von Patienten gefälscht, die auf eine Organspende warten. Wer die furchtbare Lage der Kranken kennt, kann die Fälscher fast verstehen. Denn viel zu oft werden Patienten erst überredet, sich auf die Warteliste für Spenderorgane setzen zu lassen, und dann allein gelassen im kalten, schlecht kontrollierten System der modernen Transplantationsmedizin. Ein Gastbeitrag von Sibylle Storkebaum mehr...

Illegale Organtransplantation Geld oder Leber

Ließ sich ein Transplantations-Arzt aus Göttingen bestechen und setzte einem liquiden Russen unrechtmäßig eine fremde Leber ein? Während die Staatsanwaltschaft ermittelt, ist der Arzt unauffindbar. Nicht einmal am Uniklinikum ist bekannt, wo er sich aufhält. Von Christina Berndt mehr...

Todeszeitpunkt und Organspende Wie tot sind Hirntote?

Der Hirntod ist die Voraussetzung für die Entnahme von Spenderorganen. Doch die Frage, ob mit ihm tatsächlich das Leben aufhört, ist nicht eindeutig zu beantworten. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein vermeintlich lebloses Hirn noch erstaunlich viel kann. Von Werner Bartens mehr...

Organspende Tabuthema Gewebespende

Wer der Organspende uneingeschränkt zustimmt, willigt damit auch in die Entnahme von Geweben ein. Der Mensch kann so zum Lieferanten von Knochenmehl, Haut und Sehnen werden - und es darf bezweifelt werden, dass sich alle potenziellen Spender dessen bewusst sind. Um Aufklärung drücken sich die zuständigen Organisationen. Von Christoph Schmidt-Petri und Franz Himpsl mehr...

Organspende Münchner Arzt soll neuer Vorstand der Organspende-Stiftung werden

Der Münchner Chirurg Helmut Arbogast soll offenbar dem zurückgetretenen Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation nachfolgen. Patientenverbände äußern bereits Kritik. mehr...

Koordination der Organspenden "Verfassungsrechtlich hochbedenkliche Strukturen"

Vetternwirtschaft, Selbstbedienungsmentalität, autoritärer Führungsstil - die Deutsche Stiftung Organtransplantation steht seit einiger Zeit in der Kritik. Jetzt soll ein "Masterplan" die Organisation "weiterentwickeln". Und schon melden sich erneut die Kritiker. Von Christina Berndt mehr...

Organspende - Spendeausweis Neue Regelungen zur Organspende Wenn der Bürger bedrängt wird

Meinung In Kürze steht das Transplantationsgesetz zur Verabschiedung an. Doch es ist noch nicht ausgereift und möglicherweise sogar kontraproduktiv. Die Zehntausenden Patienten, die schwer krank auf ein Spenderorgan hoffen, haben mehr verdient als eine Symbolpolitik, die nur Wählerstimmen bringen soll. Ein Kommentar von Christina Berndt mehr...

Organspende Vorstand der Organspende-Stiftung zurückgetreten

Nach Kritik am Geschäftsgebaren der Stiftung Organtransplantation ist einer der beiden Vorstände zurückgetreten. Doch der Unmut hält an. Gerade erregt ein neuer Vorstoß des medizinischen Vorstands der Stiftung die Gemüter: Er macht sich einmal mehr für Praktiken aus dem ethischen und juristischen Grenzbereich stark. Von Christina Berndt mehr...

Missstände bei Stiftung Organtransplantation Ein Herz für Dienstwagen

Sie koordiniert den sensiblen Bereich der Organspende, doch im Moment fällt sie eher durch unsensibles Geschäftsgebaren auf. Wirtschaftsprüfer monieren dubiose Ausgaben bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Mehrere neue Dienstwagen und edelste Füller wurden angeschafft, Aufträge an Freunde und Verwandte vergeben. Die Zahl der Organspender aber geht zurück. Von Christina Berndt mehr...

Organspende Die Entscheidung hängt fast immer an den Angehörigen

Täglich müssen Menschen sterben, weil zu wenig Spenderorgane zur Verfügung stehen. Das liegt auch daran, dass in neun von zehn Todesfällen Hinterbliebene über eine Spende entscheiden müssen - und nicht wissen, welche Haltung der Verstorbene hatte. mehr...

Organspender-Ausweis Transplantationen in Deutschland Bereitschaft zur Organspende ist gering

Nach der Lebendspende einer Niere durch den SPD-Politiker Steinmeier schien es, als sei die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende gestiegen. Ein Irrtum. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Patientenverfügungen verhindern Transplantationen häufig. mehr...

Fakultät für Tiermedizin der LMU München, 2011 Warten auf ein Spenderorgan Auf Leben und Tod

Jedes Jahr sterben in Deutschland 1300 Menschen, weil sie vergeblich auf ein Spenderorgan warten. Auch im Klinikum Großhadern stehen Patienten auf der Warteliste für eine Transplantation, die ihnen das Leben retten kann. Ein Besuch auf der Intensivstation. Von Beate Wild mehr...