Mit riskanten Wetten hat ein einzelner Händler der US-Bank JP Morgan sechs Milliarden Dollar verzockt. Er wurde unter dem Spitznamen "Der Wal von London" bekannt. Die Bank bestreitet, von der Gefahr gewusst zu haben - in internen E-Mails wurde die Wette dagegen als "monströs" und "idiotisch" bezeichnet.
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Erst verlängert der Autobauer den Vertrag seines Chefs nur um drei Jahre, dann bekommt Dieter Zetsche auch noch weniger als bisher: Für 2012 sollen es insgesamt rund eine halbe Million Euro weniger gewesen sein als für 2011. Grund: Im vergangenen Jahr hatte Daimler das Gewinnziel verfehlt.
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In dieser Woche beginnt der Genfer Autosalon, das traditionelle Frühlingstreffen der Branche. Doch überragende Neuheiten findet man in diesem Jahr kaum. Es dominieren immer mehr Modelle auf ein und derselben Basis.
Von Jörg Reichlemehr...
Ein Übernahmekampf zeigt, wie der dramatisch wachsende Handel mit Derivaten die Finanzwelt verändert - auch für Anleger, die unwissentlich solche Titel im Depot haben.
Von Martin Hessemehr...
Investoren versichern sich gegen die nächste Finanzschmelze - obwohl die große Katastrophe so unwahrscheinlich erscheint wie die Begegnung mit einem schwarzen Schwan. Doch statt viel Geld machen sie mit den riskanten Wetten meist Verluste. Deshalb rät ein Experte: Horten Sie ihr Bargeld!
Von Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Er fälschte Kontoauszüge und ließ Millionen verschwinden: Per Laserdrucker und Photoshop prellte der Chef einer Derivate-Firma 13.000 Kunden, die von ihm Finanzpapiere kaufen wollten. Jetzt muss er für 50 Jahre ins Gefängnis.
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Kein anderes Börsensegment ist in den vergangenen Jahren so stark gewachsen wie der Handel mit strukturierten Wertpapieren. Sie eröffnen Privatanlegern die Möglichkeit, auf die unterschiedlichste Art in extrem viele Produkte zu investieren.
Von Bernhard Wildmehr...
Nicht nur das Auf und Ab der Börse kann Zertifikatsinhabern die Freude am Investment verderben. Auch auf die Bonität des Herausgebers des Papiers kommt es an. Das zeigt gerade die jüngere Vergangenheit.
Von Matthias Autenriethmehr...
Der Optionsschein- und der Zertifikate-Markt ist extrem unübersichtlich. Deshalb sollten Sie beim Kauf unbedingt einige Regeln beachten.
Von Bernhard Wildmehr...
Zocker müssen sich nicht darum scheren, was sie mit ihren zynischen Wetten anrichten. Das soll sich jetzt ändern.
Ein Kommentar von Ulrich Schäfermehr...
Erneut juristischer Ärger für JP Morgan: Eine Tochter der US-Großbank soll amerikanische Genossenschaftsbanken mit hochriskanten Immobilienpapieren getäuscht und in die Insolvenz gestürzt haben. Jetzt hat die zuständige Aufsichtsbehörde Klage erhoben.
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JP-Morgan-Chef Dimon will kein Sündenbock sein. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gibt er zwar zu, dass Banken während der Finanzkrise Fehler gemacht hätten - aber nicht so schlimme wie andere. Er meint: "Das Leben geht weiter."
Von Lutz Knappmann, Davosmehr...
Alfa Romeo bereitet nach langen Ankündigungen die Rückkehr auf den US-amerikanischen Markt vor. Den Anfang macht dort der Sportwagen Alfa Romeo 4C.
Von Wolfgang Gomollmehr...
"Verblüffend, wie die Libor-Feststellung einem so viel Geld einbringen kann": Auch die Royal Bank of Scotland zahlt Hunderte Millionen Euro Strafe wegen Tricks beim Leitzins Libor. Interne E-Mails zeigen, in welch triumphierenden Tonfall sich die Händler für ihre Tricks feierten. Die Deutsche Bank feuert Mitarbeiter wegen des Skandals.
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Exklusiv
Banken und Fonds sollen sich an den Kosten der Euro-Krise beteiligen. Dazu legt die EU-Kommission ihren Gesetzentwurf zur Besteuerung von Wertpapiergeschäften vor - und versucht, alle erdenklichen Schlupflöcher von vornherein zu schließen. Doch damit das Gesetz bald kommt, müssen alle elf teilnehmenden Staaten zustimmen.
Von Cerstin Gammelin, Brüssel, und Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
Neue Dokumente zeigen, dass die Deutsche Bank viel Geld mit Wetten auf den Libor verdiente - jenen Zinssatz also, wegen dessen Manipulation gegen sie ermittelt wird. War doch nur Routine, beschwichtigt die Bank.
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Die Deutsche Bank hat nach eigener Aussage keinen Nachweis für negative Auswirkungen von Spekulationen mit Nahrungsmitteln gefunden. Sie will das umstrittene Geschäft weiter betreiben. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, über den Sinn solcher Anlagen und die Folgen für die Menschen in ärmeren Regionen.
Von Hans von der Hagenmehr...
Am Anfang war es nur ein Wort, eine Fiktion: der "homo oeconomicus". Doch längst hat dieses Modell die Macht über die reale Ökonomie, vor allem aber über die Individuen gewonnen. "Ego", die Kapitalismuskritik von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, lehrt uns das Grausen.
Von Andreas Zielckemehr...
Aston Martin, gegründet 1913, gehört zu den bekanntesten Marken der Automobilgeschichte. Oft standen die Briten am Abgrund. Doch die Gegenwart ist vielversprechend. Aston Martins Philosophie: Konzentration auf das Wesentliche.
Von Georg Kachermehr...
Die Finanzindustrie soll für die Krise zahlen: Die EU-Kommission will mehr Finanzgeschäfte mit einer neuen Steuer belegen als bisher bekannt. Damit steigen auch die erwarteten Einnahmen.
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Die Politik hat sich auf dem Finanzmarkt verzockt: 80 Millionen Euro Schulden lasten auf der Stadt Landsberg am Lech. Jetzt machen Bürger einen radikalen Vorschlag: Sie fordern Kurzarbeit für die Verwaltung.
Von Heiner Effernmehr...
Banken und Börsenhändler sollen für die Finanzkrise und die Wirtschaftsmisere zahlen: Elf europäische Staaten werden nun ein Finanztransaktionsteuer entwickeln lassen. Das soll ihnen Milliarden bringen.
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