Ein Jahr nach der Ölpest will der britische Ölkonzern BP künftige Schadenersatzforderungen nicht mehr bezahlen: Die Natur und die Wirtschaft hätten sich von der Katastrophe ausreichend erholt, so der Konzern.
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Angeblich wechselte BP kurz vor Explosion auf der Bohrinsel Deepwater Horizon wichtige Teile der Förderanlage. Experten sehen darin eine mögliche Unfallursache.
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Bereits im Juni 2009 warnten Ingenieure des Ölrisen BP vor Gefahren auf der Deepwater Horizon. Das Management ignorierte sie. Das Öl sprudelt ungehindert weiter ins Meer.
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800.000 Liter Öl strömen täglich nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon in den Ozean. Der Betreiber BP startet nun einen neuen Versuch, die Ölpest einzudämmen.
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Der Untergang der Deepwater Horizon hat gezeigt: Die fossil befeuerte Ökonomie arbeitet auf ihren eigenen Untergang hin, als gäbe es keine Alternative. Das ist eine Verspottung menschlicher Intelligenz.
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Michael Bauchmüllermehr...
Die Deepwater Horizon war ein Beispiel großer Ingenieurskunst. Doch je größer die Anlagen, desto weiter reichen die Konsequenzen, wenn Mensch oder Technik versagen.
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Christopher Schradermehr...
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Am Mississippi-Delta schwappt erstmals Öl aus der gesunkenen Bohrinsel Deepwater Horizon an Land. US-Präsident Obama hat die Ölpest zur "nationalen Katastrophe" erklärt.
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Der britische Ölkonzern BP gerät in Erklärungsnot: Schon vor der Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" soll es Hinweise auf massive Probleme gegeben haben. Eilig betont die Firma nun, wie wichtig sie für die USA ist.
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Optimismus statt Verzweiflung: Der grenzenlose Glaube an die Technik führt in Amerika zur Entfremdung von der Natur - und dazu, dass Umweltkatastrophen einfach vergessen werden.
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Jeanne Rubnermehr...
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Als im Golf von Mexiko Millionen Liter Öl auslaufen, sind Kameras ganz dicht dabei. Sie dokumentieren die wahrscheinlich schlimmste Umweltkatastrophe der Geschichte der USA - und schaffen eine seltsame Ästhetik.
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US-Präsident Obama will Tiefseebohrungen nach Öl stoppen, Richter sagen: So geht das nicht. Das zeigt zugleich, wie tief gespalten die amerikanische Gesellschaft auf die Katastrophe reagiert.
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Reymer Klüvermehr...
Bloß kein Verbot: Die großen Energiekonzerne wollen schärfere Regeln zur Ölförderung in tiefen Gewässern um jeden Preis verhindern - das Geschäft ist noch immer lukrativ.
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Andreas Oldag und Silvia Liebrichmehr...
BP will im Golf von Mexiko zwar mehr Öl auffangen, der politische Druck wird jedoch stärker: US-Abgeordnete fordern bis zu 20 Milliarden Dollar Schadensersatz. In Deutschland könnte derweil das Benzin teurer werden.
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14 Seiten voller Vorwürfe: US-Politiker beschuldigen den Ölkonzern BP und seinen Chef Tony Hayward, aus Profitsucht Menschen und Umwelt geschädigt zu haben. Die üblichen Sicherheitsstandards seien missachtet worden.
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Christopher Schradermehr...
Ein US-Gericht hat den von Barack
Obama verhängten Öl-Bohrstopp im Golf von Mexiko aufgehoben. Dutzende Kläger hatten dem Präsidenten vorgeworfen, sie zu runinieren.
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Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Die Welt verlangt nach immer mehr Öl, die Reserven schwinden: Auch nach der Katastrophe im Golf von Mexiko wollen die Konzerne auf das Geschäft mit riskanten Bohrungen nicht verzichten
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Jeanne Rubnermehr...
BP-Chef Tony Hayward verhandelt derzeit über seinen Rücktritt. Dabei gehe es nur noch um das Wann und Wie - dass Hayward geht, steht Medienberichten zufolge fest.
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Im Golf von Mexiko hat BP derzeit alle Hände voll zu tun, die nur notdürftig geflickte Ölquelle durch eine Entlastungsbohrung endgültig zu versiegeln. Davon unbeeindruckt beginnt der Konzern eine neue Tiefseebohrung im Mittelmeer.
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Weil die Berechnungen nach der Ölkatastrophe komplexer geworden seien, gibt BP erst später seine Zahlen bekannt. Und: US-Präsident Obama verpflichtet einen neuen Chefberater für Wirtschaftsfragen - das Wichtigste in Kürze.
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Der US-Bundesstaat Alabama wirft dem Energiekonzern BP eine "Verzögerungstaktik" bei der Entschädigung für die Ölpest am Golf von Mexiko vor - und zieht nun vor Gericht.
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Der Ölkonzern BP verdient weniger als erwartet. Außerdem: Der Autohersteller GM konkretisiert seine Planungen für die Rückkehr an die Börse, Audi feiert Rekordzahlen. Das Wichtigste in Kürze.
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US-Präsident Barack Obama hat nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko viel versprochen, aber wenig umgesetzt. Der Ölindustrie ihre Grenzen aufzuzeigen, fällt ihm mehr als schwer.
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Silvia Liebrichmehr...
Nach einer Analyse von US-Wissenschaftlern ist die Ölpest im Golf von Mexiko noch längst nicht so eingedämmt, wie von der US-Regierung berichtet.
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Neue Analyse, neue Hiobsbotschaft: In den Golf von Mexiko fließt offenbar weit mehr Öl als bisher gedacht - schon jetzt übertrifft das Ausmaß frühere Unglücke. Barack Obama zitiert den BP-Aufsichtsratschef ins Weiße Haus.
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Ein Jahr nach der Ölpest im Golf von Mexiko kämpft der Ölkonzern BP noch immer mit den Folgen der Katastrophe: In der Bilanz sind die Auswirkungen deutlich wahrnehmbar.
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Bislang leiden vor allem die Tiere unter dem Öl im Golf vo Mexiko. Welche Auswirkungen die Umweltkatastrophe auf die Menschen haben wird, ist noch unklar.
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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird als eine der schlimmsten in die Geschichte eingehen. Aber irgendjemand verdient dann doch wieder daran. In Bildern.
Von
Steffen Heinzelmannmehr...
Die Ölpest ist eine große Gefahr für das Ökosystem des Mississippi-Deltas mit seinen Fischen, Krabben, Reptilien, Säugern und Vögeln - darunter das Wappentier Louisianas.
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Erfolg im Kampf gegen die Ölpest: Eine Stahlbetonglocke wurde auf das größte Leck in 1.500 Metern Tiefe abgesenkt. Auch die Ursache des Unglücks scheint geklärt.
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