David McAllister stieg als scharfzüngiger Konservativer im Schatten Christian Wulffs auf. Jetzt ist der Ministerpräsident Niedersachsens einer der letzten CDU-Hoffnungsträger und versucht auf ungewohnte Art und Weise den drohenden Machtverlust bei der Landtagswahl abzuwenden.
Eine Reportage von Jens Schneider, Hitzackermehr...
Er galt als "Terrier" seines Vorgängers Wulff, als neuer konservativer Akzent in der CDU. Doch in seinen ersten 100 Tagen im Amt hat David McAllister auch andere Gesichter gezeigt.
Eine Bilanz in Bildern von Lena Jakat.mehr...
Von Kollegen schon spöttisch der "ewige Mac" genannt, kommt David McAllister nun wohl endlich zum Zug. Der CDU-Landeschef soll neuer Ministerpräsident in Niedersachsen werden.
Von Jens Schneidermehr...
Beschlossene Sache: Nach dem Versagen in Hannover werden die Kontrolle der Futtermittelbetriebe künftig in Berlin koordiniert. Niedersachsens Ministerpräsident McAllister im SZ-Gespräch über seine erste Bewährungsprobe.
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Meinung
Keiner will schuld sein, wenn die Strompreise steigen, keiner gönnt der jeweils anderen Seite einen Verhandlungserfolg. Schwarz-Gelb hier, Rot-Grün dort - vor dem Energiegipfel an diesem Donnerstag brandmarkt jeder das andere Lager als zerstrittenen Haufen. Ein Konzept für das Zusammenspiel alter und neuer Energien ist nirgends in Sicht.
Ein Kommentar von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat den früheren Sprecher von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, wegen Bestechlichkeit angeklagt. Glaeseker habe bei der Sponsorensuche für eine Promi-Party geholfen und sich von Partymanager Schmidt im Gegenzug zu kostenlosen Urlauben einladen lassen.
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Niedersachsens Noch-Ministerpräsident scheint vom Pech verfolgt zu sein: Zu wenige Leihstimmen für die FDP und die Skandälchen eines CDU-Direktkandidaten bescherten David McAllister die Wahlniederlage. Nun verpasst er auch noch den Anspruch auf eine lebenslange Pension.
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Wer regiert künftig Niedersachsen? Zehn Tage vor der Landtagswahl lieferten sich CDU-Ministerpräsident David McAllister und sein SPD-Herausforderer Stephan Weil einen verbalen Schlagabtausch vor laufenden Kameras. Süddeutsche.de berichtete im Newsblog von einem Rededuell, in dem bisweilen gegiftet wurde.
Von Carsten Eberts und Oliver Das Guptamehr...
Zu eitel, zu zahm, überzuckert: Überraschend deutlich offenbaren David McAllister und Stephan Weil im TV-Duell manche Unzulänglichkeiten. Dass der Schlagabtausch vor der Landtagswahl in Niedersachsen ohne Sieger endete, lag auch an verpassten Steilvorlagen - und Angela Merkel.
Eine Analyse von Carsten Eberts, Hamburg, und Oliver Das Guptamehr...
Noch-Ministerpräsident David McAllister bleibt Chef der niedersächsichen CDU und denkt offenbar sogar über den Posten des Oppositionsführers nach. Die Partei muss sich mit ihrer neuen Rolle erst anfreunden - man werde es einer rot-grünen Regierung nicht leicht machen, heißt es aus der CDU.
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Stephan Weil poltert nicht. Viele hatten dem OB von Hannover nicht zugetraut, dass er neuer Ministerpräsident der SPD in Niedersachsen wird. Nun hat der 54-Jährige seine Kritiker eines Besseren belehrt.
Von Charlotte Frank, Hannovermehr...
Bloß keine Hilfe mehr für die FDP, tönt es aus der CDU. Schließlich seien die vielen Leihstimmen der Unionswähler für die Liberalen Schuld an der Pleite in Niedersachsen. Experten widersprechen: Nicht weniger, sondern mehr Leihstimmen hätten Schwarz-Gelb genutzt.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Meinung
Personell ausgebrannt, schwach in den Großstädten: Kanzlerin Merkel bringt der CDU zwar Sympathie, für erfolgreiche Landtagswahlen ist das aber zu wenig. Die Parteispitze hat in den letzten Jahren vieles über Bord geworfen, was wichtig war, von der Atomkraft bis zur Wehrpflicht. Die Bürger wissen nicht mehr, wofür die Christdemokraten stehen.
Ein Kommentar von Jens Schneidermehr...
Schavan will kämpfen, die Kanzlerin steht zu ihr. Aber die Rücktrittsforderungen der Opposition werfen die Frage auf, wer in der CDU für das Bildungsministerium geeignet wäre. Der Kreis der Kandidaten ist klein.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Ein Fernsehduell reicht, findet die Kanzlerin und erteilt dem SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück damit eine Absage. Der hatte Merkel zuvor zu "mindestens zwei" herausgefordert - und spöttisch gefragt, ob sie wohl "kneift".
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Die Wunschpartner haben alle strittigen Punkte ausgeräumt - auch das Thema Gorleben. SPD und Grüne in Niedersachsen einigen sich darauf, den Standort bei der Suche nach einem Atommüllendlager auszuschließen. Beim Thema Verkehr müssen die Grünen hingegen zurückstecken.
Von Charlotte Frankmehr...
Meinung
Der Stopp der Erkundungsarbeiten in Gorleben ist nicht das Ende des Projekts. Aber es ist das Signal, das die stockenden Verhandlungen über eine neue Endlagersuche brauchten. Denn ohne ordentliches Suchverfahren wird es nie eine halbwegs akzeptierte Lösung geben.
Ein Kommentar von Michael Bauchmüllermehr...
Die CDU wählt fast ihre komplette Führungsriege neu. Viel Auswahl hat die Partei allerdings nicht. Bei den Stellvertretern von Kanzlerin Merkel gibt es so viele Bewerber wie Kandidaten. Der Parteitag zeigt: Die Union hat Mangel an gutem und vor allem jungem Personal.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Die CDU ist in den vergangenen 20 Jahren einen weiten Weg gegangen. Aus einer Altherren-Union wurde eine Partei, die maßgeblich von selbstbewussten Frauen dominiert wird - im Bund und in den Ländern.
Von Robert Roßmann, Hannovermehr...
Und das ist auch gut so: Angela Merkel verkauft sich auf dem Bundesparteitag der CDU als Allheilmittel. Sie stichelt gegen die FDP, vereinnahmt die rot-grüne Agenda 2010 und lässt ihre Parteifreunde weitgehend außer Acht. Die danken es ihr mit dem besten Ergebnis aller Zeiten.
Von Michael König, Hannovermehr...
Dass sie ein gutes Ergebnis bekommen würde, war klar: Doch die gut 97 Prozent, mit denen Angela Merkel als CDU-Vorsitzende wiedergewählt wurde, sind der höchste Wert, den sie je erzielt hat. Das beste Ergebnis bei den Stellvertretern erhält die rheinland-pfälzische Landeschefin Julia Klöckner.
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Eine Stunde dauert die Rede von Angela Merkel, doch ihre Minister erwähnt sie mit keinem Wort. Dafür betreibt die Kanzlerin fröhliches FDP-Bashing. Lob aber gibt es nur für zwei: für sich selbst - und den niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister.
Von Robert Roßmannmehr...
Peer Steinbrück wird heute offiziell Kanzlerkandidat. Nur zwei wichtige Tagesordungspunkte hat die SPD auf ihrem Parteitag: Rede und Wahl. Oder Peer und Steinbrück.
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Eine auseinandergerissene Familie kommt wieder zusammen: Vor acht Jahren schob Niedersachsen eine schwangere Frau und ihre zweijährige Tochter ab. Nun dürfen sie zurückkehren, und Vater Ahmed Siala wird zum ersten Mal seinen Sohn sehen - das Ergebnis eines beschwerlichen Kampfs mit den Behörden. Doch das Leid der Familie ist damit nicht beendet.
Von Stefan Kleinmehr...
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