Am Wiener Burschenschafter-Ball nehmen auch rechtsextreme Politiker teil. Das Korporierten-Fest ist heftig umstritten und hat auch am Wochenende für Proteste gesorgt. FPÖ-Chef Strache soll die Gäste nun mit verfolgten Juden verglichen haben. Die FPÖ leugnet die Sätze ihres Vorsitzenden nicht - will sie aber ganz anders verstanden wissen.
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Cathrin Kahlweit
Linke Hacker haben das E-Mail-Konto und die Internetseite des rechtsextremen Historikers David Irving geknackt - und brisantes Material im Netz veröffentlicht.
Der Mann ist ein Provokateur - ein fliegender Händler für braunen Mist. Nun steht der "Publizist" David Irving in Wien vor Gericht - und geriert sich als Märtyrer der Meinungsfreiheit. Von Eva Menasse
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Eva Menasse
Ein Wiener Gericht hat die Gefängnisstrafe des umstrittenen britischen Historikers zur Bewährung ausgesetzt. Ob er Österreich verlassen darf, ist trotzdem nicht sicher.
Nicht nur Erwin Rommels Hinterbliebene bemängeln den SWR-Film über den Wüstenfuchs und Generalfeldmarschall, nun äußert auch eine an der Produktion beteiligte Historikerin Kritik. Produzent Nico Hofmann prüft bereits rechtliche Schritte - eskaliert der Streit um das SWR-Projekt?
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Claudia Tieschky
Die Aufregung um das ARD-Projekt "Rommel", das kommendes Jahr in Überlänge ins Fernsehen kommt, ist schon jetzt groß. War Erwin Rommel eine tragische Figur, die zu spät erkannte, dass sie dem Verbrecher Adolf Hitler diente, wie es der Film suggeriert? Oder war der "Wüstenfuchs" ein Widerstandskämpfer, wie Experten im Umfeld der Hinterbliebenen meinen?
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Katharina Riehl
Rechter Verteidiger: Der Anwalt des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Josef S. soll der Nazi-Organisation "Stille Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte" angehören.
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Alexander Krug
FPÖ-Politiker Martin Graf ist neuer Vizepräsident des Nationalrats. Er gehört einer rechten Verbindung an, die kürzlich noch ein großdeutsches Reich propagierte.
Deutschland könnte Bischof Williamson wegen Volksverhetzung verhaften lassen - tut es aber nicht. Weil gegen Williamson sonst nichts vorliegt, hält der Staatsanwalt einen Haftbefehl für überzogen.
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Annette Ramelsberger
Der umstrittene Bischof Richard Williamson kehrt nach Großbritannien zurück und lässt sich von Holocaust-Leugner Irving beraten.
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Wolfgang Koydl, London
Von wütenden Protesten begleitet sind die verurteilten Rechtsextremen Irving und Griffin in Oxford aufgetreten - und nutzten die Gelegenheit, Demonstranten als "Pöbel" zu beschimpfen und sich als Märtyrer zu geben.
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Alexander Menden
Die Verantwortlichen in Oxford haben der Meinungsfreiheit einen Bärendienst erwiesen: Es gibt Wahrheiten, über die man nicht diskutieren kann. Die Wahrheit über den Holocaust ist strafrechtlich zu schützen.
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Milosz Matuschek
Der "Stellvertreter"-Autor spricht über große Fehler seines Lebens, grollt dem "Kohl-Staat" wegen der Art der Wiedervereinigung und erklärt, warum ihn Kanzler Erhard einen "kleinen Pinscher" nannte.
Interview:
Johannes Honsell und Oliver Das Gupta
"Es ist eine Schande": Wegen der Einladung des Holocaustleugners Irving und des Rechtsextremisten Griffin ist es an der Universität Oxford zu heftigen Protesten gekommen.
Günther Oettinger schafft es nicht, sich vom rechtslastigen Studienzentrum Weikersheim zu lösen. Im Gegenteil: Der CDU-Ministerpräsident macht eine Jung-Weikersheimerin zur persönlichen Referentin. Das Zentrum selbst beklagt eine "unsägliche Hexenjagd".
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Thorsten Denkler, Berlin
In aktuelle Debatten mischt sich Rolf Hochhuth gerne ein. Ein SZ-Essay von Heribert Prantl ("Der große Rüssel") über den Umbau des Rechtsstaats in einen Präventionsstaat hat den Schriftsteller zu einem Gedicht inspiriert.
An britischen Elite-Unis debattiert man gerne. Für heute Abend sind Holocaust-Leugner David Irving und der wegen Rassenhass verurteilte Nick Griffin zum Plaudern nach Oxford eingeladen. Das gibt Ärger.
Von
Alexander Menden
Jahrzehntelang hetzte der deutsche Neonazi vom sicheren Ausland gegen Juden und leugnete den Holocaust. Nun muss der Mann, der auch schon Ufos als Nazi-Geheimwaffe bezeichnete, fünf Jahre hinter Gitter.
Von
Oliver Das Gupta
Mit dem "Stellvertreter" wurde er weltberühmt, Kanzler Ehrhard nannte ihn einen "Pinscher", zuletzt sorgte er für Wirbel durch ein Interview mit einer Rechtsaußen-Postille. Nun wird der Unruhestifter 75.