Friss die Hälfte: Das Europaparlament hat beschlossen, dass Boni für Banker nur noch maximal 50 Prozent von deren Einkommen ausmachen dürfen. So soll die Finanzbranche daran gehindert werden, die Wirtschaft erneut an den Abgrund zu spekulieren. Die Bankenlobby ist dieses Mal gescheitert.
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US-Präsident Obama vermeidet in einer ersten Stellungnahme das Wort "Terrorismus". Doch nach den Sprengstoffexplosionen beim Boston-Marathon, bei denen mehr als 100 Menschen verletzt wurden und drei starben, schaltet das Land reflexartig in den Terrorabwehr-Modus. An vielen Orten in den Vereinigten Staaten werden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.
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Fast wie ein Staatsbegräbnis: Tausende Menschen begleiten den Trauerzug für die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher durch London. Kritiker sind empört, dass ausgerechnet die schärfste Verfechterin eines schlanken Staats auf Kosten der Steuerzahler mit so viel Aufwand bestattet wird.
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Man solle die Tote als Menschen würdigen, nicht als Politikerin, sagt Londons Bischof Chartres in seiner Trauerrede. Aber geht das bei Margaret Thatcher? Der Abschied von der ehemaligen Premierministerin steht im Zeichen der Frage: Hat die "Eiserne Lady" ihr Land modernisiert oder gespalten?
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Die Aussagen des Medienunternehmers Rupert Murdoch bringen den britischen Premier David Cameron in Bedrängnis: Als Regierungschef traf er Entscheidungen,
die Murdochs Firma halfen. Die Glaubwürdigkeit der Konservativen steht auf dem Spiel.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Ein guter Freund ist das Schönste, was es gibt auf der Welt, besagt ein Schlager. Das sieht offenbar auch US-Präsident Barack Obama so und zelebriert mit seinem britischen Amtskollegen David Cameron eine echte Männerfreundschaft. Die beiden Politiker sind gar so innig miteinander, dass nun eine eifersüchtige Ehefrau die zarte "Bromance" bedrohen soll.
Von Johanna Brucknermehr...
Die Abhör-Affäre und ihre politische Dimension: Der frühere Chefredakteur des Boulevardblatts "News of the World" arbeitete später für Englands Premier. Damit gerät nun auch David Cameron unter Druck. Welche Rolle die britische Polizei in dem Medien-Skandal spielte, ist noch unklar.
Von Alexander Menden, Londonmehr...
Er ist bleich, leicht nach vorne gewölbt und zweifelsfrei britisch. Der Bauch von Premier David Cameron ist seinen Landsleuten von Paparazzi-Bildern bestens bekannt. Nun hat der Politiker seine Plautze jedoch ausgerechnet bei einem piekfeinen Bankett blitzen lassen. Wie kann das einem Etikette-Profi passieren?
Erklärungsversuche von Tanja Restmehr...
Der britische Premierminister David Cameron betont gerne seine Begeisterung für die längst auseinandergegangene Band "The Smiths". Doch diese Liebe wird verschmäht.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Mit einer modernisierten Konservativen Partei will der britische Oppositionsführer David Cameron am 6. Mai die Unterhauswahl gewinnen. Das Problem: Die Leute mögen ihn - aber sie wissen nicht, wofür er steht.
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Wenn der britische Premier David Cameron am Dienstag im Weißen Haus eintrifft, hat er nicht nur Nettigkeiten für US-Präsident Obama dabei. Themen mit Konfliktpotential sollen auf den Tisch. Auch Cameron wird mit Gegenwind rechnen müssen.
Von Dana Hoffmannmehr...
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Frisch, modern, konservativ im Kern: Der neue britische Premier Cameron. Das prädestiniert ihn für eine Koalition mit den Liberaldemokraten.
Von Barbara Vorsamermehr...
Nach 14 Jahren brachte David Cameron die britischen Konservativen 2010 an die Macht zurück. Er punktete mit seiner hübschen Frau und setzte ein striktes Sparpaket durch. Der Skandal um "News of the World" bringt den 44-Jährigen in Bedrängnis: Der smarte Cameron kämpft um sein Amt.
Seine Karriere in Bildernmehr...
Der britische Premierminister hat seinen Sommerurlaub unterbrochen und seine neugeborene Tochter Florence Rose Endellion der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Mancher Brite ist bereits vom Hype um William und Kate genervt. Nicht so David Cameron: Der britische Premier kann die Hochzeit kaum erwarten - und hat einen flammenden Party-Appell ans Volk gerichtet.
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Bei seinem Statement wurde er mehrmals von wütenden Zwischenrufen unterbrochen: Großbritanniens Premier Cameron hat im Unterhaus Stellung zum Abhörskandal bezogen - und sich ein hitziges Wortgefecht mit den Parlamentariern geliefert. Zwar erklärt er, dass er es bedauere, seinen früheren Kommunikationschef Coulson engagiert zu haben. Eine Entschuldigung aber lehnt er ab - und schiebt der Opposition eine Mitschuld zu.
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Sie liegen 13.000 Kilometer von London entfernt und nur 350 Kilometer vor Argentinien: Doch die Falklandinseln wollen bei Großbritannien bleiben, das wissen alle. Abgestimmt wird trotzdem - auch wenn das Ergebnis schon vorher feststeht.
Von Peter Burghardt, Buenos Airesmehr...
Ändert die EU die bestehenden Sanktionen gegen Syrien nicht im Sinne Londons, droht Premier Cameron allein Waffen an die Rebellen zu liefern. Notfalls auch ohne die Zustimmung der Partner.
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Dramatisch werden die Zahlen sein, die EU-Kommissionspräsident Barroso den 27 Staats- und Regierungschefs vorlegen wird. Er will Druck auf jene Mitglieder ausüben, die sich beim Kampf gegen die Schuldenkrise zu viel Zeit lassen.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Kühl, freundlich, distanziert: Eine britische Fernseh-Doku gibt Einblicke in das Leben der Queen. Vieles ist erwartbar, doch Szenen, in denen sich die Monarchin um die richtige Positionierung einer Obstschale kümmert, überraschen.
Von Alexander Mendenmehr...
Den Zugang zum britischen Wohlfahrtssystem müsse man sich erst verdienen: Großbritanniens Premier Cameron will künftig verhindern, dass Einwanderer das Sozialsystem des Landes ausnutzen können. Selbst wenn sie aus der EU kommen.
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Sie nennen ihn "die blonde Gefahr", doch diesmal steckt Boris Johnson selbst in Schwierigkeiten: Der Bürgermeister von London und Cameron-Rivale kämpft gegen den miserablen Eindruck an, den er in einem TV-Interview gemacht hat. Seine Strategie: Lob für den, der ihn grillte.
Von Oliver Das Guptamehr...
"Sie sind ein ziemlich widerlicher Typ, oder?": Bei einem Talkshow-Auftritt sah Londons Bürgermeister Boris Johnson reichlich dumm aus. Der Moderator wärmte peinliche Geschichten auf, von denen Johnson eine ganze Reihe zu bieten hat. Wären merkwürdige Auftritte eine olympische Disziplin, wäre ihm die Goldmedaille sicher.
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Nach den Offshore-Leaks verspricht Staatssekretär Kampeter zu handeln: Das Bundesfinanzministerium fordert die Länder auf, einer bundesweiten Ermittlungsbehörde zuzustimmen. In Großbritannien gerät Premier Cameron unter Druck - denn viele Steueroasen nutzen britisches Recht.
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