Darknet

SZ PlusInternet
:"Es gibt Marktplätze, da kann man wie auf Amazon einfach Rauschmittel kaufen"

Der Journalist und Autor Stefan Mey hat sich auf das Darknet spezialisiert. Im Interview spricht er über die Gefahren und Chancen - und erklärt, wie das System eigentlich funktioniert.

Interview von Leonie Förderreuther

Darknet
:Schlag gegen Drogenmafia

Polizeibehörden in Europa und den USA sind mit einer gemeinsamen Aktion gegen illegalen Drogenhandel im Internet vorgegangen. Bei Razzien in neun Ländern wurden 288 Verdächtige festgenommen, darunter 52 in Deutschland, wie die europäische ...

Kriminalität
:Kindesmissbrauch: Schlag gegen derzeit größte Darknet-Foren

Drei Plattformen mit insgesamt mehr als einer Million registrierten Nutzern haben kinderpornografische Inhalte verbreitet. Sie wurden maßgeblich aus Deutschland gesteuert. Die mutmaßlich Verantwortlichen sind gefasst.

Kindesmissbrauch
:Hohe Haftstrafen für Betreiber der Plattform "Boystown"

Auf der Darknet-Plattform fanden Ermittler mehr als eine Million Beiträge mit Fotos und Videos von schwerer sexualisierter Gewalt an Kindern. Nun wurden die Betreiber in Frankfurt verurteilt.

Niederbayern
:Ermittler nehmen Betreiber von großer Darknet-Drogenplattform fest

Ein 22-jähriger Student aus Landshut soll einen Online-Marktplatz für Drogen betrieben haben. 16 000 Benutzer waren laut Polizei bei dem Portal angemeldet.

Sexueller Missbrauch
:Die düstere Jagd auf Kinderschänder im Netz

In Bayern verfolgt eine Spezialeinheit Missbrauch im Internet. Trotzdem nimmt die Zahl der Fälle zu. Warum die Justiz nun nach der Vorratsdatenspeicherung ruft und wie selbst ahnungslose Facebook-Nutzer ins Visier der Täter geraten.

Von Thomas Balbierer

NSU 2.0-Prozess
:"Die spinnt doch!"

Der Angeklagte spricht: Rechtsextremist und Computernerd Alexander M. bestreitet, Drohungen verschickt zu haben - und benimmt sich vor Gericht respektlos.

Von Annette Ramelsberger

Kriminalität
:Großer Online-Schwindel mit Waschmaschinen

Ein 29-Jähriger betreibt im Internet einen Fake-Shop mit nicht existierenden Geräten - und verkauft im Darknet gefälschte Dokumente. Vor dem Amtsgericht kommt er mit einer Bewährungsstrafe davon, weil einiges zu seinen Gunsten spricht.

Von Andreas Salch

Justizministerium
:Bayernweite Razzia wegen Kinderpornografie

Bei einer großangelegten Kinderpornografie-Razzia hat es am Dienstag Durchsuchungen in allen sieben Regierungsbezirken gegeben. "Bayern hat seine Strafverfolgungsbehörden optimiert und den Verfolgungsdruck auf Betreiber und Nutzer von ...

SZ PlusDokumentation
:Auf der Suche nach dem Hass

Nach dem Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum 2016 fragten sich Alexander Spöri und Luca Zug: Wie konnte es so weit kommen? Für ihren Film recherchierten sie in den Abgründen des Internets. Was sie dabei fanden, wird sie nicht mehr loslassen.

Von Udo Watter

Darknet
:Haftstrafen im Cyberbunker-Prozess

Drogendeals und Falschgeld - mit Hilfe von Servern in einer unterirdische Anlage in Rheinland-Pfalz sollen Tausende Straftaten begangen worden sein. Die Betreiber wurden nun schuldig gesprochen.

Coronavirus in Bayern
:Oberfranken: Menschen erschleichen sich Impf-QR-Codes

Mehrere Personen versuchen, über eine Apotheke an echte Impf-QR-Codes zu gelagen. Ihre Impfnachweise stellen sich als Fälschungen heraus.

SZ PlusCyberkriminalität
:Wie Ermittler Kriminelle im Darknet jagen

Gefälschte Impfpässe, schreckliche Aufnahmen von Kindern, der Handel mit Waffen: Verbrecher machen im dunklen Teil des Internets miese Geschäfte. Doch Polizei und Justiz rüsten auf - mit einer neuen Suchmaschine.

Von Max Muth

MeinungSexualisierte Gewalt
:Der Staat könnte Kinder viel besser als bisher schützen

Es ist schön und gut, dass die Ermittler soeben eine Darknet-Plattform ausgehoben und vier Männer verhaftet haben. Aber es gäbe da noch ganze andere Möglichkeiten.

Kommentar von Ronen Steinke

SZ Plus"Boystown"
:Wie Ermittler der Missbrauchs-Plattform auf die Schliche kamen

Die Administratoren sind enttarnt worden - sie saßen unter anderem im Landkreis München. Warum werden solche Seiten so oft von Deutschland aus betrieben?

Von Ronen Steinke

Razzia
:"Größter Darknet-Marktplatz der Welt" geschlossen

Die Polizei nimmt den mutmaßlichen Betreiber von "Darkmarket" nahe der deutsch-dänischen Grenze fest. Auf dem Marktplatz sollen Drogen und andere illegale Dinge im Wert von 140 Millionen Euro gehandelt worden sein.

Von Max Muth

Internet
:Wie dunkel ist das Darknet?

Forscher wollen herausgefunden haben: In der freien Welt nutzen Menschen das Darknet eher, um an Drogen und Kinderpornografie zu gelangen, als in unterdrückerischen Regimen. Das lassen die Macher des anonymen Internets nicht auf sich sitzen.

Von Jannis Brühl

Kindesmissbrauch
:Ermittler wollen Pädophile mit Fake-Bildern schnappen

Das Bundeskriminalamt könnte bald mit künstlicher Intelligenz täuschend echte Bilder erzeugen, um damit Tätern im Darknet eine Falle zu stellen.

Von Max Hoppenstedt

Ermittlungen
:Falschgeld aus dem Darknet  - bundesweite Razzia

Es geht um 10- und 50-Euro-Blüten aus Portugal. In ganz Deutschland durchsuchen Ermittler Wohnungen. Ein Schwerpunkt ist München.

Von Martin Bernstein

Cybercrime
:Wie eine der größten Kinderporno-Plattformen des Darknets aufflog

"Welcome to Video" war laut Ermittlern eine der "schlimmsten Ausprägungen des Bösen". Dank einer weltweiten Operation konnten 23 Kinder befreit und viele Nutzer festgenommen werden.

Von Max Hoppenstedt

Großeinsatz im Rechenzentrum
:Die Geheimnisse des Cyberbunkers

Mehrere Hundert Polizisten nehmen in einem beschaulichen Ort an der Mosel sechs Personen fest und durchsuchen einen ehemaligen Bundeswehr-Bunker. Sie vermuten, dass hier Darknet-Seiten für Drogenhandel und Kinderpornografie gespeichert sind.

Von Jannis Brühl

Kriminalität
:Razzia im Darknet-Bunker

Es geht um Waffenhandel, Kinderpornografie und Drogenhandel: Mehrere Hundert Polizisten sind im Einsatz, sieben Personen werden festgenommen. Einige davon sollen in Rheinland-Pfalz ein geheimes Rechenzentrum betrieben haben.

Aus dem Amtsgericht
:Deckname: Schweinebraten

Ein Wirtspaar soll im Darknet Drogen bestellt haben. Nur einer der beiden Männer wird verurteilt - zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren.

Von Benjamin Engel

Pläne von Innenminister und Bundesrat
:Im Darknet geht die Angst um

Die Politik will das Anbieten des anonymen Tor-Netzwerks in bestimmten Fällen kriminalisieren. Die Community fürchtet fragwürdige Razzien.

Von Max Muth

ExklusivErmittler im Internet
:Oberster Datenschützer kritisiert Darknet-Gesetzentwurf

Der Betrieb bestimmter anonymer Online-Dienste soll strafbar werden. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber warnt, dass Unschuldige so ins Visier der Polizei geraten könnten. Er fordert eine "Sicherheitsgesetz-Pause".

Von Max Muth

Wall Street Market
:Die Fehler der Darknet-Bosse

Sie fühlten sich zu sicher hinter VPN-Verbindungen und Bitcoin - nach der Verhaftung der drei deutschen Administratoren des Drogen-Marktplatzes "Wall Street Market" zeigen US-Dokumente , welche Fehler die Ermittler auf ihre Spur führten.

Von Max Muth

Internationale Ermittlungen
:Polizei beschlagnahmt auch Darknet-Seite "Deepdotweb"

Die Internetseite war für viele Nutzer das Tor zu Darknet-Marktplätzen. Über die Links zu den oftmals illegalen Angeboten verdiente die Seite offenbar viel Geld.

Von Max Muth

SZ Espresso
:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anna Ernst

MeinungKriminalität im Darknet
:Wenn Ermittler in der digitalen Steinzeit festhängen

Waffen, Drogen und gefälschte Pässe werden statt an schummrigen Ecken heute öfter im Netz gekauft. Das wäre kein großes Problem, wenn Polizei und Staatsanwaltschaften technisch auf der Höhe wären.

Ein Kommentar von Ronen Steinke

Darknet
:Ermittler heben einen der größten illegalen Online-Marktplätze aus

Drei Deutsche sollen den Umschlagplatz im Darknet betrieben haben. Auf "Wall Street Market" boten sie Drogen, gestohlene Daten und gefälschte Dokumente zum Verkauf.

Von Max Muth

Internet-Kriminalität
:Wie die Länder Strafverfolgung im Darknet erleichtern wollen

Ob Waffenhandel oder Kinderpornografie: Ermittlungen im Darknet gestalten sich sehr schwierig. Nun diskutiert der Bundesrat über ein Gesetz, das der Polizei die Arbeit erleichtern soll.

Von Ronen Steinke

Geldfälscher
:Falschgeld-Razzien in ganz Europa

Ein 33-Jähriger gesteht, im Darknet Blüten im Nennwert einer halben Million Euro verkauft zu haben. Mehr als 1000 Polizisten machen daraufhin Jagd auf die Käufer.

Von Martin Bernstein

Deutsche Darknet-Größe
:Wie "Lucky" demaskiert wurde

Alexander U. hat das Forum betrieben, über das die Waffe für den Amoklauf in München verkauft wurde. BKA-Ermittler schildern vor Gericht, wie sie ihm auf die Schliche kamen.

Von Hakan Tanriverdi

Vor Gericht
:Riesiges Netzwerk für Pädophile

Bei Elysium ist es zum ersten Mal gelungen, einen Kinderpornografie-Ring in Deutschland zu zerschlagen. Eine Fall-Übersicht.

Von Melanie Raidl und Marie Schiller

Zollfahndung
:Razzien im Kampf gegen den Drogenhandel im Darknet

Den Einsätzen ist eine monatelange, länderübergreifende Zusammenarbeit vorausgegangen. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Von Martin Bernstein

Aus dem Amtsgericht Wolfratshausen
:Waffenkauf im Darknet fliegt auf

Ein 26-Jähriger bestellt illegal eine Pistole und wird verurteilt. Überführt hatte ihn die australische Bundespolizei, die hinter dem vermeintlichen Händler steckte.

Von Benjamin Engel

Podcast "Das Thema"
:So dunkel ist das Darknet

Nicht alles, was im Darknet passiert, ist illegal. Aber häufig wird das Darknet für kriminelle Geschäfte genutzt. Im Podcast sprechen Hakan Tanriverdi und Ronen Steinke darüber, wie kriminell die Nutzer des Darknets wirklich sind und wie Ermittlungsbehörden dort fahnden.

Amtsgericht Wolfratshausen
:Die Wirkung spüren

Münsinger gibt Cannabisbestellungen zu. Das Amtsgericht verurteilt den jungen Mann zu einer Bewährungsstrafe.

Von Benjamin Engel

SZ PlusDarknet
:Auf der dunklen Seite

Alexander U. ist 25, als er im Darknet eine Plattform gründet, auf der auch mit Drogen, Waffen und Falschgeld gehandelt wird. Über einen Studenten mit zwei Leben, und die Jagd der Ermittler nach seiner Identität.

Von Ronen Steinke und Hakan Tanriverdi

OEZ-Anschlag
:Wie Ermittler den mutmaßlichen Betreiber des Darknet-Forums festnahmen

"Lucky" war Administrator der Plattform, über die der Münchner Täter seine Waffe kaufte. Nach jahrelanger Suche schlugen die Fahnder zu - mit einem Rammbock.

Von Ronen Steinke und Hakan Tanriverdi

SZ PlusDarknet
:Auf der dunklen Seite

Alexander U. ist 25, als er im Darknet eine Plattform gründet, auf der auch mit Drogen, Waffen und Falschgeld gehandelt wird. Über einen Studenten mit zwei Leben, und die Jagd der Ermittler nach seiner Identität.

Von Ronen Steinke und Hakan Tanriverdi, Illustrationen von Marc Herold

Leserdiskussion
:Kindesmissbrauch: Sollten Befugnisse der Polizei erweitert werden, um Täter aufzuspüren?

Ermittlern gelingen bislang viel zu selten Erfolge im Milieu der Kindermissbraucher. Einige wünschen sich daher die Befugnis, Kinderporno-Bilder im Netz hochladen zu dürfen, um sich das Vertrauen von Tätern zu erschleichen. Ist es vertretbar ein Unrecht zu tun, um ein größeres Unrecht zu verhindern?

Vor Gericht
:Die Justiz gerät im Waffenhändler-Prozess an ihre Grenzen

Im viel zu kleinen Gerichtssaal herrschen teils chaotische Zustände. Wo ist da noch Platz für Respekt vor dem Tod von neun Menschen und dem Leid ihrer Familien?

Kommentar von Martin Bernstein

Waffenhandel
:Die Munition kommt mit der Post

Im Prozess gegen den Waffenhändler des Münchner Amokläufers wird deutlich, wie bizarr die Szene im Darknet ist - und wie gewissenlos dort gefährliche Waren verkauft werden

Von Martin Bernstein

Amoklauf in München
:Mithäftling entlastet Waffenverkäufer - und belastet ihn gleichzeitig

Der Zeuge berichtet, Philipp K. soll eine Mitwisserschaft des geplanten Amoklaufs in München bestritten haben. Doch ein zweifelhafter Scherz wirft ein anderes Licht auf den Waffenhändler.

Von Martin Bernstein

Kriminalität
:Drei Gründe, warum Ermittler erfolgreich Drogenplätze aus dem Darknet werfen

Vier Marktplätze in vier Monaten. Die Bilanz ist erstaunlich - und zeigt, dass Ermittler das Darknet gut ausleuchten können.

Von Hakan Tanriverdi

Prozess
:Studenten verjubeln wochenlang Falschgeld in Münchner Clubs

Die 50-Euro-Scheine hatten sie im Darknet bestellt - und staunen vor Gericht noch immer, wie leicht es war, an die Blüten zu kommen.

Von Susi Wimmer

ExklusivAnklage wegen fahrlässiger Tötung
:Der Mann, der dem Amokläufer von München die Waffe besorgte

Philipp K. brauchte ständig Geld, dem Amokläufer von München verkaufte er über das Darknet die Pistole. Wie es zu diesem fatalen Geschäft kam, lässt sich aus den Ermittlungsakten nachvollziehen.

Von Tom Sundermann

Alpha Bay
:Ermittler heben größten illegalen Darknet-Marktplatz aus

Drogen, Waffen, Diebesgut: Die Plattform Alpha Bay war ein Paradies für Kriminelle. Der Europol-Chef spricht von "einer der größten Cyber-Crime-Ermittlungen der Kriminalgeschichte".

Internet
:Das verbirgt sich hinter dem Darknet

Im anonymen Netz handeln Kriminelle mit Waffen, Drogen und Kinderpornografie. Doch das Darknet hat auch eine helle Seite.

Von Simon Hurtz

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