Jede Woche geht die "weiße Flut" in Madrid auf die Straße, Ärzte und Krankenschwestern demonstrieren gegen die Kürzungen im Gesundheitssystem - und in der Tat sind die Gehälter niedrig. Handlungsbedarf gibt es eher an anderen Stellen. Manch älterer Patient ruft den Krankenwagen statt eines Taxis.
Von Thomas Urban, Madridmehr...
Spaniens Parteien werden von Skandalen erschüttert. Regierungschef Rajoy will bei den Konservativen hart durchgreifen - und sich als Saubermann profilieren.
Thomas Urbanmehr...
Es war eine Traumhochzeit: Nahe der Begräbnisstätte der spanischen Könige feierte der damalige spanische Premier Aznar 2002 die Hochzeit seiner Tochter. Immer mehr hochrangige Gäste des illustren Termins werden nun als korrupt überführt. Brautvater Aznar könnte der Nächste sein.
Von Thomas Urban, Madridmehr...
Ihre Aufgabe ist wichtig, dennoch bleiben sie meist im Hintergrund: "Sherpas" werden die Unterhändler genannt, die ihre Regierungsschefs auf Gipfeltreffen mit anderen Nationen vorbereiten. In Deutschland hat Nikolaus Meyer-Landrut den Posten inne. Was er und seine europäischen Kollegen leisten - und welchen Einfluss sie dadurch gewinnen.
Ein Überblick.mehr...
Die spanische Rajoy-Regierung will im Bildungsbereich weitere Milliarden einsparen und die Mehrwertsteuer erhöhen. Tausende Menschen haben in Madrid dagegen demonstriert. Auf Plakaten forderten sie den Rücktritt führender Politiker und drohten: "Wer Elend sät, wird Wut ernten."
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Eine erste Tranche für notleidende Banken könnte schon in den kommenden Tagen gezahlt werden. Das beeindruckt die Finanzmärkte kaum: Renditen für spanische Anleihen stiegen auf Rekordniveau. Madrid rechnet auch 2013 mit einer Rezession.
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Hunderttausende Spanier protestieren gegen die drastische Sparpolitik der Regierung. Die Sicherheitsbehörden gehen gewaltsam gegen Demonstranten in Madrid vor. Die Gewerkschaften drohen mit einer weiteren Eskalation: einem Generalstreik.
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Der Bundestag entscheidet heute über Milliardenhilfen für Madrid. In Spanien treibt der Ärger über das jüngste Sparkpaket für die Euro-Rettung die Menschen auf die Straßen - quer durch alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten. Der Zorn der Demonstranten richtet sich dabei nicht nur auf Brüssel, sondern auch auf den konservativen Premier Mariano Rajoy - denn der zeigt sich in der Krise hasenfüßig.
Von Javier Cáceres, Madridmehr...
Die Rendite für spanische Staatsanleihen steigt über die kritische Marke von sieben Prozent. Um zu verhindern, dass Madrid für den nationalen Haushalt bitten muss, soll die Regierung mehr Zeit bekommen, ihr Defizit abzubauen.
Von Cerstin Gammelin, Brüssel und Javier Cáceresmehr...
Euro-Sorgenkind Spanien hat offiziell den lange erwarteten Antrag auf Hilfsmilliarden für seinen maroden Bankensektor an die Euro-Partner abgeschickt. Wie viel Geld das Land tatsächlich braucht, ist weiter unklar.
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Europa hat schon Hilfe zugesagt - jetzt steht fest, wie viel Geld Spaniens Banken brauchen werden. Im schlimmsten Fall fehlen 62 Milliarden Euro in ihren Bilanzen. Das Land will nun bis Montag einen offiziellen Hilfsantrag beim Rettungsfonds stellen. Die EZB wird Spaniens Banken ebenfalls helfen.
Von Sebastian Schoepp, Madrid, und Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Sieben Prozent, dann wird es kritisch: Die Renditen für spanische Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit haben diesen Wert überschritten. Für das Land wird es schwer, sich günstig Geld zu leihen. Spaniens Finanzminister verlangt deshalb Unterstützung von der EZB. Die Entwicklung macht die Erleichterung über das Wahlergebnis in Griechenland wieder zunichte - und sorgt an den Finanzmärkten für Ernüchterung.
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Die geplante Bankenrettung verschafft Spanien keine Atempause. Ministerpräsident Rajoy beschränkt sich darauf, seine aufgebrachten Landsleute zu beschwichtigen, dabei könnten die Finanzmärkte dem Land bald die Kredite verwehren.
Von Sebastian Schoeppmehr...
100 Milliarden Euro, wesentlich mehr Geld als bisher geschätzt: Die spanischen Banken sind ohne zusätzliche Milliardenbeträge verloren. Aber die spanische Regierung hat noch nicht entschieden, ob sie in Brüssel Hilfe beantragen will.
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Die Krise in Spanien eskaliert. Sogar der Finanzminister des Landes gibt nun offen zu, dass das Land kein Geld mehr von den Finanzmärkten bekommt. Eine europäische Bankenunion soll die Lage entspannen. Kann das funktionieren?
Von Harald Freiberger und Alexander Hagelükenmehr...
Exklusiv
Spaniens marode Banken brauchen dringend Geld - doch Kredite am freien Markt sind zu teuer. Ein neuer Vorschlag sieht nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" deshalb vor, die Milliardenhilfen direkt an den spanischen Bankenrettungsfonds zu zahlen. Derzeit wird geprüft, ob diese Lösung rechtlich zulässig ist.
Von Claus Hulverscheidt, Berlinmehr...
"Die Tür zu den Märkten steht uns derzeit nicht offen": Spaniens Finanzminister Montoro gibt erstmals offen zu, dass das Land an den Kapitalmärkten kein frisches Geld mehr bekommt. Die Regierung hofft auf EU-Hilfen für kriselnde Banken.
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Nichts fürchten Währungshüter so sehr wie einen Bank Run. Zwar sieht man in Athen noch keine Schlangen vor den Banken, doch die Ruhe trügt: Griechenland erlebt einen Sturm auf die Banken - in Zeitlupe. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Wenn Sparer die Nerven verlieren, zwingen sie oftmals ganze Volkswirtschaften in die Knie.
Von Catherine Hoffmannmehr...
Die Krise in Spanien wird immer bedrohlicher: Zunächst hieß es, Kunden zögen massenweise Geld bei einer heimischen Bank ab. Dann stufte die Ratingagentur Moody's auch noch 16 Finanzinstitute herunter. Die Furcht im Land wächst.
Von Javier Cáceres, Madridmehr...
Mehr als jeder fünfte Spanier ist arbeitslos. Um das zu ändern, will der neue Regierungschef Mariano Rajoy eine Reform "von historischer Bedeutung" umsetzen. Schon wenn ein Unternehmen Umsatzeinbußen erwartet, kann es Leute entlassen. Allein: Zunächst werden dadurch erst einmal mehr Spanier ihren Job verlieren.
Von Javier Cáceresmehr...
Sein Land erholt sich wirtschaftlich nur langsam, das Ansehen Spaniens im Ausland wird nur mühsam zurückgewonnen. Der Antrittsbesuch in Berlin ist Mariano Rajoys bisher wichtigste Auslandsreise - hofft er doch wie viele seiner Landsleute auf die Hilfe von Kanzlerin Merkel.
Von Javier Cáceres, Madridmehr...
Nach 15 Tagen Gefängnis sind die russischen Regierungsgegner Alexej Nawalni und Ilja Jaschin wieder auf freiem Fuß. Die beiden hatten nach der umstrittenen Parlamentswahl zu einem Massenprotest in Moskau aufgerufen, Zehntausende folgten ihnen. Die Duma wählte derweil einen Putin-Vertrauten zum Parlamentspräsidenten.
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