Ob die S-Klasse von Mercedes, der A8 von Audi oder der 7er-BMW: Deutsche Luxuskarossen sind beliebt in Brüssel. Alle 29 Dienstwagen der EU-Kommissare kommen aus Deutschland. Das wird wohl auch so bleiben. Ein Maserati als Dienstwagen wurde bereits abgelehnt.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Meinung
Das wichtigste Instrument für den Klimaschutz ist unbrauchbar geworden. Die EU will den Emissionshandel nicht regulieren. Und Kanzlerin Merkel lässt zu, dass Deutschland bei diesem Thema in Brüssel stumm bleibt. Vom Willen, alles dafür zu tun, um künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten, ist nichts mehr übrig.
Ein Kommentar von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Neuwagen sollen von 2020 an nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. Nun offenbart ein Papier des Automobilverbands VDA, wie die Industrie die Grenzwerte mit einem simplen Trick umgehen möchte.
Von Thomas Frommmehr...
Schulden, Ungleichheit und globale Erwärmung: Für seine zweite Amtszeit als US-Präsident setzte Barack Obama bei seiner Siegesrede nach den Wahlen in Amerika diese drei großen Themen. Doch schon mit dem ersten Gesetz nach der Wiederwahl knickt er vor Lobbyisten der US-Luftfahrtbranche ein.
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Bundesumweltminister Altmaier hat sich hohe Ziele für die Klimakonferenz in Doha gesetzt. Doch kaum angekommen, sammelt er sie wieder ein. Das passt genau ins desaströse Bild, das Deutsche und Europäer bisher auf dem Gipfel abgeben.
Von Michael Bauchmüllermehr...
Alle sind sich einig: Elektroautos gehört die Zukunft. Eigentlich. Auf der Straße aber tut sich nichts. Das liegt an der mangelhaften Infrastruktur für E-Mobile. Manches Pilotprojekt geht derzeit sang- und klanglos zu Ende. Experten befürchten das Schlimmste.
Von Michael Bauchmüller und Markus Balsermehr...
Exklusiv
Die Autobranche kämpft gegen harte CO2-Auflagen der EU und bekommt Unterstützung: durch Energiekommissar Günther Oettinger. Der erklärt in einem Brief an Volkswagen-Chef Winterkorn, dass dieser sich um verbindliche CO2-Grenzwerte für Autos nach 2020 nicht sorgen müsse - und Oettinger ist nicht der Einzige in der EU-Kommission, der es gut meint mit den Konzernen.
Von Cerstin Gammelin, Javier Cáceres und Silke Bigalke, Brüsselmehr...
Sechs Euro pro Tonne Kohlendioxid zahlen Europas Unternehmen derzeit für ihre Umweltverschmutzung. Viel zu wenig, meint die EU-Kommission. Der Preis soll kräftig steigen.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Weniger ist mehr: Von 2020 an sollen Pkw laut EU-Vorgaben noch weniger Kohlendioxid ausstoßen dürfen als bis zum nächsten Etappenziel 2015 bereits beschlossen.
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Groß gegen klein, deutsche gegen nichtdeutsche Konzerne: Die Autohersteller streiten heftig um die neuen Schadstoffregelungen der EU und sehen jeweils die Konkurrenten im Vorteil. Auch wenn am Ende alle ihren CO2-Ausstoß senken müssen: Für Greenpeace sind die Zielwerte immer noch zu hoch.
Von Thomas Frommmehr...
Sieg für die deutsche Autolobby: Schwerere Fahrzeuge sollen im Verhältnis zu ihrem Gewicht mehr klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen dürfen als kleinere Autos. Beim Entwurf für die EU-Klimaschutzvorgaben haben somit Autohersteller wie Fiat, Toyota und Renault das Nachsehen.
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Der Handel mit Emissionsrechten galt einst als Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. Mittlerweile steckt er in der Krise. Weil der Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid mittlerweile so wenig kostet wie ein Fast-Food-Menü.
Von Thomas Schmelzermehr...
Mehr Frauen in die Aufsichtsräte großer Firmen, so will es Justizkommissarin Reding. Doch zehn EU-Staaten sind strikt dagegen - und mobilisieren eine Sperrminorität in Brüssel. Die Länder könnten den Gesetzesvorschlag noch während der Verhandlungen kippen.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Die EU will ihre ehrgeizigen Klimaziele erreichen. Kraftstoff aus Nahrungspflanzen soll dabei in Zukunft eine kleinere Rolle spielen. Stattdessen will EU-Energiekommissar Günther Oettinger Biokraftstoffe der zweiten Generation fördern.
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Eigentlich müssen alle Fluggesellschaften, die in der EU starten und landen, seit Anfang dieses Jahres Zertifikate für ihre Luftverschmutzung vorweisen. Doch viele Länder wie die USA oder China weigern sich. Nun will die EU-Kommission die Regelung vorerst auf Eis legen.
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Minister aus aller Welt diskutieren in Berlin über den Klimaschutz - und darüber, wie es weitergehen könnte jenseits des Kyoto-Protokolls. So recht weiß das allerdings offenbar niemand.
Von Michael Bauchmüllermehr...
Den großen Hoffnungen auf strengere Ziele im Kampf gegen die Erderwärmung folgt der Eklat: Polen will jedes weitere Vorpreschen der EU stoppen und auf verbindliche Zusagen anderer Großverschmutzer wie China warten. Nun droht der Europäischen Union, die Zeit davonzulaufen.
Von Markus Balser, Martin Winter und Marlene Weissmehr...
Leistungsstarke SUV wie ein BMW X5 stehen hoch im Kurs. In manchen Unternehmen sind solche Dienstwagen-Dickschiffe inzwischen aber auch für die Chefetage tabu. Wer fährt was? Ein paar Beispiele.
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Die EU darf auch nichteuropäische Fluglinien zwingen, Emissionrechte zu kaufen. Das hat der EuGH entschieden. Für die Kläger, zwei US-Airlines, ist das eine Niederlage. Die hiesige Luftfahrtbranche fürchtet nun amerikanische Vergeltung. Umweltverbände loben das Urteil.
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Klagen, Proteste und wütende Briefe: Die von der EU geplante Ausweitung des Emissionshandels hat scharfe Reaktionen in den USA, China und Indien hervorgerufen. Selbst US-Außenministerin Clinton wandte sich an die EU-Kommission - und drohte der EU mit Vergeltungsmaßnahmen.
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Die internationale Staatengemeinschaft will einen rechtlich verbindlichen Klimavertrag erarbeiten, um so die Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Bei dem längsten Klimagipfel aller Zeiten hat die EU einen Fahrplan zu einem Weltklimavertrag durchgesetzt, der auch Klimasünder wie die USA, China und Indien in die Pflicht nimmt. Das Abkommen soll bis 2015 erarbeitet werden und 2020 in Kraft treten
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Immer wieder liegt auf der UN-Klimakonferenz in Durban das Scheitern in der Luft, ist die Katastrophe schon unterwegs. Die Staaten feilschen bis zur letzten Minute um Termine. Schließlich steht dann das Ergebnis - doch Substanz muss nachgeliefert werden. Für inhaltliche Fragen blieb bei so viel Taktik diesmal einfach kein Platz.
Eine Reportage von Michael Bauchmüller, Durbanmehr...
Schlaflos in Durban: Die Chancen auf eine Einigung beim Klimagipfel schwinden. Eigentlich hätten die Verhandlungen am Freitagabend enden sollen, doch sie wurden unterbrochen, weil sich die Teilnehmer nicht auf den Kompromiss der Südafrikaner einigen konnten. Eine letzte Debatte soll es noch geben, sonst greift Plan B. Im Fall eines Scheiterns stünden die Schuldigen schon fest.
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Endlich Fortschritte in der Klimapolitik? Auf der Konferenz in Durban deuten chinesische Politiker erstmals an, dass sich das Land zu weniger Kohlendioxid-Ausstoß verpflichten könnte. Die Bedingungen, die sie dafür stellen, dürften den Industriestaaten aber nicht gefallen.
Von Michael Bauchmüllermehr...
Es besteht kaum Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Klimaverhandlungen in Durban. Das Kyoto-Protokoll ist am Ende - auch wenn China sich jetzt bewegt, sagt der Klimaökonom Lutz Wicke. Gemeinsam mit anderen Klimaexperten hat er eine alternative Strategie entwickelt, um die Erderwärmung zu stoppen. Im Gespräch mit sueddeutsche.de erklärt er, wie ein gerechteres System zum Schutz des Weltklimas aussehen könnte.
Interview: Markus C. Schulte von Drachmehr...
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