"Wir sind total geschockt": Der geplante Rückkauf der insolventen Münchner Großbäckerei Müller-Brot durch den bisherigen Besitzer Klaus Ostendorf ist gescheitert. Der öffentliche Druck sei zu groß, heißt es.
Von
Katja Riedelmehr...
Die Übernahme ist gescheitert, die Fronten verhärtet: Der ehemalige Besitzer Ostendorf hat sein Kaufangebot für Müller-Brot zurückgezogen. Insolvenzverwalter Ampferl will nicht mehr mit ihm reden - nur noch vor Gericht.
Von
Katja Riedelmehr...
Solarunternehmen, Heimwerker-Märkte und Banken: In einigen Branchen haben Anleger 2011 viel Geld verloren. Eine Aktionärsvereinigung hat jetzt die Namen von Unternehmen veröffentlicht, bei denen ein Investment in den vergangenen Jahren besonders schmerzhaft sein konnte.
mehr...
Der Stichtag für den Schuldenschnitt der privaten Gläubiger steht kurz bevor. Der Erfolg der freiwilligen Umtauschaktion ist allerdings zweifelhaft. Dass ausgerechnet jetzt der Bankenverband IIF ein Horrorszenario für den Fall einer griechischen Pleite publik macht, ist kein Zufall.
mehr...
Halbstarke Hedgefonds, zwei Sorten Anleihen, Quoten und Mindestbeteiligungen: Der Schuldenschnitt für Griechenland mag auf den ersten Blick wirken wie höhere Mathematik - das ist er aber nicht. Am Abend läuft für die Banken die Frist zur Zustimmung ab. 75 Prozent der Gläubiger sollen schon dabei sein - das könnte reichen. Was Sie zum Schuldenschnitt wissen müssen.
Von
Jannis Brühlmehr...
Zwar fallen in Griechenland alte Schulden weg, doch das Land häuft gleich neue Verbindlichkeiten an. Die Schuldenquote sinkt trotz Gläubigerverzicht kaum, zeigt eine vertrauliche Analyse der EU, der EZB und des IWF. Auch die Troika ist sich nicht sicher, ob das Land es schafft, seinen Schuldenberg abzutragen. Klar ist nur: Das Spardiktat lässt die Griechen immer weiter in die Krise rutschen.
Von
Cerstin Gammelin und Catherine Hoffmannmehr...
Fast einen ganzen Tag lang haben 20 Lebensmittelkontrolleure die Großbäckerei geprüft. Zu einem Ergebnis sind sie jedoch bislang nicht gekommen.
Von
Katja Riedelmehr...
Rückschlag für Müller-Brot: Die Großbäckerei in Neufahrn bei München ist bei der Hygieneprüfung durchgefallen. Erneut haben die Kontrolleure Mäusekot und tote Schaben gefunden, obwohl das Unternehmen mehrere Wochen lang das Gebäude gereinigt hat. Für weitere Reinigungen fehlt offenbar das Geld.
Von
Katja Riedelmehr...
Eigentlich sollte die WestLB Ende Juni Geschichte sein. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia äußert im Gespräch mit der SZ jedoch die Sorge, dass der Zeitplan für die Abwicklung der Landesbank in Gefahr geraten könnte. Die Regierung in Düsseldorf müsste eine Zahlung von einer Milliarde anweisen - doch weil in Nordrhein-Westfalen bald Neuwahlen stattfinden, könnte sich das verzögern.
mehr...
Die Stimmung in deutschen Unternehmen ist besser als erwartet: Zum fünften Mal in Folge steigt der Ifo-Index - wenn auch nur leicht. Experten werten den Anstieg des Konjunkturbarometers als Zeichen von Stabilität. Die Wachstumsprognosen für die Wirtschaft hierzulande sind positiv.
mehr...
Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Bäckerei Höflinger die Filialen der insolventen Großbäckerei Müller-Brot. 148 Filialen und zunächst 435 Mitarbeiter sollen übernommen werden. Die Beschäftigten zeigen sich zufrieden mit der Entscheidung.
mehr...
Wann steigt die EZB aus ihrer Niedrigzins-Politik aus? Darüber will Zentralbank-Chef Mario Draghi im Moment noch gar nicht reden. Eine Inflationsgefahr sieht er nicht. Doch es gibt Stimmen, die das nicht so gelassen sehen.
Von
Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Die Zinsen für Italien und Spanien steigen enorm, die Märkte setzen die Schuldenstaaten wieder unter Druck. Die EZB denkt deswegen laut darüber nach, wieder radikal in den Markt einzugreifen - zum Entsetzen der Bundesbank.
Von
Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Die Zinsen für den verschuldeten Staat steigen: Spekulanten greifen Spanien an. Nun droht auch der deutsche EZB-Mann Asmussen, dass die Zentralbank in den Markt eingreifen könnte - doch das ist ein Balanceakt.
Von
Markus Zydra, Frankfurtmehr...
Die Bedürfnisse von Vätern, Müttern und Kindern passen oft nicht zu den Arbeitsabläufen in den Unternehmen. Doch einiges ist in Bewegung auf dem Arbeitsmarkt - nicht zuletzt weil die Firmen festgestellt haben, dass sie von zufriedenen Eltern profitieren.
Von
Christiane Bertelsmannmehr...
Die neu angefachte Angst vor einem Scheitern der Griechenland-Rettung schickte den Dax gleich zu Handelsbeginn auf Talfahrt. Bis zum Börsenschluss konnte sich der Leitindex nicht mehr erholen: Alle Papiere schlossen leichter. Auch der Dow Jones rutschte ab.
mehr...
Der US-Fonds Greylock weigert sich als Erster, einem freiwilligen Schuldenerlass für Griechenland zuzustimmen. Nun stellt sich die Frage: Platzt der Schuldenerlass? Und was passiert dann?
Von
Harald Freiberger, Alexander Hagelüken und Christiane Schloetzermehr...
Die Zeit wird knapp: Bis Donnerstag um neun Uhr abends können Griechenlands private Gläubiger dem geplanten Schuldenschnitt zustimmen. Für manche Bonds werden 75 Prozent Zustimmung benötigt, doch einen Tag vor Ablauf der Frist hat sich noch nicht einmal die Hälfte der Gläubiger beteiligt. Im Falle eines Scheiterns müsste Athen einen Verzicht erzwingen - und das ist sehr riskant.
mehr...
Die Deadline ist zwar erst am späten Donnerstagabend - doch die Börsianer rechnen schon fest damit, dass sich Griechenland mit seinen privaten Gläubigern auf einen "freiwilligen" Umtausch einigen kann. Die Kurse von Bankaktien steigen rasant.
mehr...
Nach dem Vorstandsposten kam die Leere: Deutsche Unternehmenschefs sind frustriert, weil sie nicht mehr nahtlos in den Aufsichtsrat wechseln dürfen. Ein Gesetz erlaubt das erst nach zweijähriger Wartezeit. Und die Vorschrift lässt sich kaum umgehen.
Von
Karl-Heinz Büschemann und Stefan Webermehr...
Die Commerzbank verkauft alles, was nicht niet- und nagelfest ist, um sich Eigenkapital zu besorgen. Analysten zweifeln dennoch, dass das ausreicht. Staatliche Hilfe will Commerzbank-Chef Martin Blessing aber auf keinen Fall wieder annehmen. Das hat er auch Aktivisten von "Occupy Frankfurt" versprochen.
Von
Harald Freibergermehr...
Niemand will der Commerzbank die Eurohypo abkaufen. Neugeschäft macht die Problemtochter eh nicht mehr, dafür ordentlich Verlust. Wäre sie selbständig, wäre sie womöglich genauso pleite wie die Hypo Real Estate. Denkbar ist nun, dass der Steuerzahler die Eurohypo der Commerzbank abnimmt.
Von
Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Die Commerzbank muss ihre Kapitalquote stärken, will dafür aber keinesfalls Geld vom Staat nehmen. Dummerweise dürften ihr aber wegen ihres kollabierten Aktienkurses auch die üblichen Wege zur Kapitalstärkung vorerst versperrt bleiben. Darum setzt sie nun auf ungewöhnliche Maßnahmen.
mehr...
Faule Papiere der Dresdner Bank machen den Zukauf für die Commerzbank teurer als geplant. Der Staat will nur unter Auflagen neue Hilfen geben.
Von
Helga Eineckemehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.