Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale geht an den italienischen Film "Caesar Must Die" der Regie-Brüder Taviani. Gut schneidet auch der deutsche Film ab: Christian Petzold erhält den Regie-Preis für sein DDR-Drama "Barbara" und der Kameramann Lutz Reitemeier wird für seine Arbeit an einem chinesischen Historiendrama geehrt.
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Die klügsten, klarsten deutschen Filme heute sind von Christian Petzold. Der Regisseur über den Geruch von Spanplatten, Film in Akademie und Schule und das Drehbuch als Tauschwert.
Interview: Susan Vahabzadeh, Fritz Göttlermehr...
Der Regisseur spricht über amerikanische Depressionen in der deutschen Provinz und die Verzögerung der Leidenschaft in seinem Film "Jerichow".
Interview: Susan Vahabzadeh und Fritz Göttlermehr...
Wenders, Herzog, Haneke - die Franzosen lieben das deutsche Kino und die Deutschen lieben das französische: "The Artist" und "Ziemlich beste Freunde" waren Kassenschlager. Warum mögen die deutschen Kinobesuchern Filme aus Paris so gerne - und die Pariser die Kinofilme aus Berlin?
Von Susan Vahabzadehmehr...50 Jahre Élysée-Vertrag
Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2012 hat ein zentrales Thema: Die Mechanik des Terrors. Mit "Barbara" schickt Regisseur Christian Petzold einen weiteren Film über Angst und Überwachung ins Rennen um den Goldenen Bären.
Von Susan Vahabzadehmehr...
Drei Filme, drei Perspektiven, drei Regisseure, ein Experiment - in "Dreileben" wird ein Mord in einem Thüringer Dorf zum Filmexperiment. Die Ausnahme-Filmemacher Dominik Graf, Christian Petzold und Christoph Hochhäusler liefern heute Abend mit ihren Krimis ein künstlerisches Aushängeschild für die ARD.
Von Christopher Keilmehr...
Faszination Diktatur: Den letzten Auslandsoscar für Deutschland holte Florian Henckel von Donnersmarck mit dem Stasi-Film "Das Leben der Anderen". 2013 bewerben sich acht deutsche Filme und wieder ist die autoritäre Vergangenheit des Landes das vorrangige Thema. Welchen Film sollten die Experten für Los Angeles vorschlagen?
Die Kandidaten in Bildernmehr...
Sechs Nominierungen, vier Preise: Das Drama "Liebe" des österreichischen Regisseurs Michael Haneke ist der große Gewinner bei der Verleihung des 25. Europäischen Filmpreises. Die Hoffnungen des deutschen Beitrags "Barbara" wurden hingegen enttäuscht.
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Die Protagonisten seiner Filme sind Vergewaltiger, Pädophile oder andere Triebtäter: Matthias Glasner ist fasziniert vom Kampf des Menschen mit seinen Dämonen. Im neuen Film "Gnade" präsentiert der Regisseur Birgit Minichmayr als Gutmenschen, der plötzlich mit tiefer Schuld leben muss. Ein Gespräch über die Unteilbarkeit von Gut und Böse und den Kleinmut im deutschen Kino.
Interview: Paul Katzenbergermehr...
In Cannes hat er mit "Liebe" in diesem Jahr bereits gewonnen, nun geht Michael Hanekes Drama über den Umgang eines Paares mit Krankheit, Alter und Tod beim Europäischen Filmpreis als Favorit ins Rennen. Einer der Konkurrenten ist Christian Petzold mit "Barbara".
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Das DDR-Drama "Barbara" von Christian Petzold hat sich in der Auswahl für den deutschen Oscar-Beitrag durchgesetzt. Der Spielfilm über eine ostdeutsche Ärztin nimmt am Wettbewerb um den Preis für den besten nicht englischsprachigen Film teil.
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Der grobschlächtige Ehemann, die gefangene Femme fatale an seiner Seite und der hungrige Fremde, der gefährliche Leidenschaften entfesselt: Christian Petzold perfektioniert die Kraft der Bilder.
Von T. Kniebemehr...
Wer in diesem Jahr bei den deutschen Filmehrungen reüssieren will, kommt an "Barbara" nicht vorbei: Das Stasi-Drama wurde schon auf der Berlinale gefeiert, jetzt geht es mit acht Nominierungen in das Rennen um den Deutschen Filmpreis. Die Wettbewerber bleiben Christian Petzolds Film allerdings dicht auf den Fersen: "Anonymus" und "Halt auf freier Strecke" haben Chancen auf sieben Lolas.
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Meinung
Wenn sich Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin plötzlich für eine Kulturflatrate ausspricht, mag er damit gegen die Piraten punkten wollen - die Debatte um das Urheberrecht bringt sein Opportunismus nicht voran. Einfache und schnelle Lösungen für Autoren, Filmemacher und Musiker gibt es nicht.
Ein Kommentar von Andrian Kreyemehr...
Die öffentlich-rechlichen Sender räumen beim Grimme-Preis ab: Die NDR-Serie "Der Tatortreiniger" gewinnt in der Kategorie Unterhaltung, ARD- und ZDF-Produktionen in den Kategorien Fiktion. Der einzige Preis für die Privaten geht an den kleinen Sender Tele 5.
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Zwischen Anpassung und Aufsässigkeit: Nina Hoss als "Barbara" will sehen, wie weit sie Kontrolle behalten kann in einer strikt kontrollierten Gesellschaft. Christian Petzolds bewegender Berlinale-Erfolg zeigt die DDR im Jahr 1980 kühl, ohne Anbiederung und voreilige Verständnisseligkeit.
Von Fritz Göttlermehr...
Das Thema passt: Bereits zu ihrem Auftakt am Donnerstagabend kommt die Berlinale mit dem französischen Revolutionsdrama "Leb wohl, meine Königin!" auf den Punkt. Denn im Mittelpunkt des diesjährigen Programms stehen gesellschaftliche Umbrüche in Vergangenheit und Gegenwart. In diesem Fall dürfen sich die Fans auf Diane Kruger als Marie Antoinette freuen.
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Von der Leinwand ins Museum: Die jährliche Retrospektive des Berlinale-Programms wird fortan auch als Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen sein. Unterdessen werden für das Berliner Festival immer mehr Filme und Stargäste bekannt.
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Ist die finnische Mittsommerliebe oder die schale Langzeitbeziehung real? Hendrik Handloegtens "Fenster zum Sommer" katapultiert Nina Hoss um Monate zurück in die Vergangenheit. Sie bewegt sich zwischen Wachen und Träumen - und macht sich auf zur Reise zu einem besseren Menschen.
Von Anke Sterneborgmehr...
"Eine Stimmung wie bei der MDR-Intendantenwahl": Nach den vielen Streitigkeiten im Vorjahr inszeniert RTL den Deutschen Fernsehpreis nun als Gala der Belanglosigkeiten. Man nimmt den Preis inzwischen nicht mehr an, man nimmt ihn hin. Zum Glück ist Oliver Pocher auf Krawall-Kurs.
Von Hans Hoffmehr...
Wer nicht schlank ist, hat es als Schauspieler schwer im Privatfernsehen. Gebührte dem Wohlstandsbauch früher Respekt, symbolisiert die Leibesfülle heute Maßlosigkeit und Ungeschick. Besonders Frauen wird immer dieselbe Rolle angeboten: die dicke Ulknudel. Jüngstes Beispiel ist die Sat-1-Komödie "Plötzlich fett". Ausnahmen gibt es kaum.
Von Jan Freitagmehr...
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