Die Schriftstellerin Christa Wolf ist tot. Sie starb am Donnerstag im Alter von 82 Jahren in Berlin, wie der Suhrkamp-Verlag mitteilte. Für viele Leser in Ost und West war sie über Jahre eine moralische Instanz - und erhielt zahlreiche Literaturpreise.
Die Schriftstellerin Christa Wolf ist tot. Sie starb am Donnerstag im Alter von 82 Jahren in Berlin, wie der Suhrkamp-Verlag mitteilte. Sie war eine moralische Instanz - und erhielt zahlreiche Literaturpreise. Vor allem aber stand sie wie kaum eine andere Autorin für die deutsche Nachkriegsgeschichte.
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Bernd Graff
Abschied in großem Rahmen: Die am 1. Dezember verstorbene Schriftstellerin Christa Wolf wird am Dienstag auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte beigesetzt. Bei einer Gedenkveranstaltung am Abend haben sich zahlreiche Weggefährten, Leser und Familienangehörige angesagt.
So viel Inbrunst, ganz zerrissen: Schriftstellerin Christa Wolf feiert heute ihren achtzigsten Geburtstag. Vom gesamtdeutschen Erfolg des Individuums.
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Lothar Müller
Der norwegische Attentäter Anders Breivik wird für unzurechnungsfähig erklärt. Die Franzosen leiden generell viel, aber besonders an der Eurokrise und Lothar Matthäus mag Karl-Theodor zu Guttenberg gut leiden.
Die Worte der Woche. In Bildern.
Kurz vor dem Start der Buchmesse geben Schriftsteller wie Günter Grass und Christa Wolf eine "Leipziger Erklärung" ab - und wehren sich gegen Plagiate.
Der frühere DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck erhält den Geschwister-Scholl-Preis: Mit seiner klaren Haltung rage er aus "dem politischen und gesellschaftlichen Mainstream" heraus, so die Jury.
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Kopieren ist kein Kavaliersdelikt, ein Preis für ein geklautes Buch würde den Betrug bagatellisieren. Eine Leipziger Erklärung vor der möglichen Verleihung des Buchpreises an Helene Hegemann.
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Lothar Müller
Kopf einziehen: Bei seiner Lesung in München wirft Günter Grass der CSU vor, von der SED gelernt zu haben, ärgert sich über die Westdeutschen und schimpft über die Studenten im Publikum.
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Sarina Pfauth
Nach einem Treffen zwischen der SPD-Präsidentschaftsbewerberin Schwan und dem Linken-Politiker Gysi denkt die Linke über einen eigenen Kandidaten nach.
Wie macht man einen Skandal? Ein Handbuch untersucht Eskalationsstrategien in der Literatur und die Mentalitätsgeschichte öffentlicher Wallungen.
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Florian Kessler
Weil der pompöse Plan eines privaten Veranstalters auf Kritik gestoßen war, will die Regierung das Grundgesetzjubiläum bescheidener feiern.
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Susanne Höll
Am 4. November 1989 fand auf dem Alexanderplatz in Berlin die größte Demonstration der DDR-Geschichte statt. Krenz, Wolf und Schabowski wurden gnadenlos ausgepfiffen.
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R. Probst
Auf der Leipziger Buchmesse hat die Medienschelte des Günter Grass einen neuen Höhepunkt erreicht. Ein Gespräch mit dem Literaturnobelpreisträger über warme Redaktionsstuben, Wolfsrudelgeheul - und seine Rolle als "moralische Instanz".
Interview:
Dominik Wichmann
Die Idee des "Quasi-Verteidigungsfalls" ist der Versuch, sich in winkeladvokatorischer Manier um ein Verfassungsgerichtsurteil herumzumogeln - und der vorläufige Höhepunkt einer gefährlichen Abkehr vom rechtsstaatlichen Polizei- und Strafrecht.
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Heribert Prantl
In seinem neuen Roman "Angstblüte" zeigt Martin Walser, wie man sich eine wunderbar schamlose Altherrenerotik vorstellen muss, und warum es sich lohnt, das Hohe Lied des Zinseszinses anzustimmen.
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Burkhard Müller
"So you are from the Sudetische Zeitung?" In Berlin tagt der Weltkongress der Psychoanalyse - ein Besuch, nicht ohne Bangen, bei 3000 Psychoanalytikern.
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Burkhard Müller
"Dummer August": Günter Grass rechnet in Gedichten mit seinen Kritikern ab. Er sieht sich als Opfer einer modernen Inquisition. Dabei verzichtet er auf Reime und schreibt Leserbriefe in lyrischer Form. Sein Hauptgegner: die FAZ.
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Thomas Steinfeld
Israel rechtfertigt seine Praxis des gezielten Tötens mit der Selbstverteidigung und dem Krieg gegen den Terror. Aber wenn sie werden wie der Feind, um ihn zu schlagen, setzen sich Rechtsstaaten selbst Schachmatt.
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Von Stefan Ulrich
Das "Deutsche Historische Museum" zeigt in der Ausstellung "Parteidiktatur und Alltag in der DDR" die Lebensumstände der ehemaligen DDR-Bürger. Von Suppentellern aus dem "Palast der Republik" bis hin zu sozialistischen Joghurtbechern wurden fleißig Exponate gesammelt.
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Gustav Seibt
Vor einem Jahr warnte Uwe-Karsten Heye vor Fremdenfeindlichkeit in ostdeutschen "No-Go-Areas". sueddeutsche.de dokumentiert seine Einschätzung der Übergriffe von Mügeln.
Und wirklich alle waren schon einmal da, beim Kanzler. Die jüngeren Literaten zeigen sich regierungsnäher, als man dachte. Sie erliegen dem Charme der Regierungs-Nonchalance. Allerdings: Den Joschka, bei dem sie auch schon alle suppierten, den Joschka fanden sie langweilig. Hier ist der Report zu den heimlich-heimeligen Kultur-Clashs im Kanzleramt.
Von
IJOMA MANGOLD