Als Bundestagsabgeordnete erhält Dagmar Wöhrl 24.756 Euro im Quartal, als Verwaltungsrätin einer Schweizer Bank deutlich mehr - und das ist nicht ihr einziger Posten. Da fragt sich bloß, was hier eigentlich der Haupt- und was der Nebenjob ist.
Von Uwe Ritzer, Nürnbergmehr...
Die Verwandtenaffäre ist kein reines CSU-Problem mehr: Nun ist auch ein Fall in der bayerischen SPD bekannt geworden. Der Parlamentarische Geschäftsführer, Harald Güller, hat seinen Stiefsohn für zwei Monate beschäftigt - neun Jahre nachdem die Altfallregelung in Kraft getreten ist.
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Urlaub für den guten Zweck: Dagmar Wöhrl rechtfertigt eine Reise nach Sri Lanka. Die CSU-Abgeordnete hatte sich aber zur gleichen Zeit im Bundestag krank gemeldet - und fehlte deshalb bei einer wichtigen Abstimmung. Es ist nicht ihr erster Patzer.
Uwe Ritzer, Nürnbergmehr...
Mit Blockflöten und Jubelrufen wurde er begrüßt: Es hätte so schön werden können beim Besuch des Ministerpräsidenten Seehofer Im Landkreis Donau-Ries - wenn das nicht die Heimat des zurückgetretenen CSU-Fraktionschefs Georg Schmid wäre.
Von Stefan Mayrmehr...
Seit der Gehälteraffäre dürfen CSU-Abgeordnete ihr Büro nicht mehr als Familienbetrieb führen. Doch die vielen Regelungen verwirren so manchen. Mit einem Ehrenkodex soll EX-CSU-Chef Theo Waigel endlich Klarheit schaffen.
Von Frank Müllermehr...#ltwby13-Blog
Die Familienaffäre hat das Ansehen des Bayerischen Landtags ramponiert. Nun versuchen die Abgeordneten, den Imageschaden zu reparieren. Im Schnelltempo sollen neue Verhaltensregeln verabschiedet werden. Eigentlich sind sich auch alle einig - bis auf einen. Protokoll eines Tages im Landtag.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
13 Jahre alt und schon Bürokraft: Der CSU-Abgeordnete Georg Winter beschäftigt seine beiden Söhne bereits länger als Aushilfen - und findet das noch immer richtig. Auch andere Politiker denken nicht daran, ihren Frauen oder Kindern zu kündigen. Die Opposition fordert dagegen eine Gesetzesänderung.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Mit Steuergeldern haben Abgeordnete in Bayern jahrelang ihre Familienmitglieder bezahlt - eigentlich völlig legal. Doch in der Debatte geht es darum, was sich gehört oder eben nicht. In Bayern fehlte es bislang an Gespür. Das soll sich jetzt ändern.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Jetzt auch noch Kinderarbeit? Das Landtagsamt wirft dem CSU-Abgeordneten Georg Winter vor, seine 13 und 14 Jahre alten Söhne unrechtmäßig beschäftigt zu haben. Der Druck auf Winter steigt. Kann er noch einmal bei der Landtagswahl antreten?
Von Sebastian Gierkemehr...
Der FC Bayern hat Routine bei der Meisterfeier auf dem Münchner Rathaus-Balkon. Manchmal wurde es dabei jedoch peinlich. Beim Singen zum Beispiel. Selbst die Löwen durften schon winken. Und was war los beim Pferdekorso?
Von Kassian Stroh und Christian Krügelmehr...
Seit Kurzem für manche das "Freibier-Parlament": Bayerischer Landtag und Staatsregierung kassieren wegen der Verwandtenaffäre viel Schimpfe - auch überzogene, finden mehrere Abgeordnete, die sich die Pauschalkritik verbitten.
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"Wir lassen nicht mit uns Schlitten fahren": Scharf kritisiert CSU-Chef Seehofer die Medien. Das ZDF musste auf Drängen der Christsozialen mittlerweile tatsächlich einen Fehler einräumen. Im Zentrum: Moderator Kleber.
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In 15 Fällen haben CSU-Abgeordnete Familienmitglieder als Mitarbeiter beschäftigt. Jetzt zieht der nächste Politiker Konsequenzen: Georg Winter legt sein Amt als Chef des Haushaltsausschusses nieder. Die neue Fraktionschefin Stewens dringt darauf, die Affäre möglichst rasch aufzuklären.
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"Schatz, du musst das verstehen": So könnten sich die Gespräche zwischen einigen CSU-Politikern und ihren Ehefrauen bald anhören. Parteichef Seehofer hat jetzt durchgegriffen, die Abgeordneten müssen ihre Frauen und Kinder entlassen. Ein Gesetz soll künftig die Vetternwirtschaft untersagen.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Reumütig oder zum Rückzug gedrängt? Der frühere CSU-Fraktionschef Schmid verzichtet wegen der Verwandtenaffäre auf eine erneute Landtagskandidatur und legt sein Amt als Kreisvorsitzender nieder. Auch eine Abgeordnete der Grünen gerät in die Kritik.
Von Frank Müllermehr...
Wie viel Wachstum verträgt unser Planet? So grundsätzlichen Fragen zur Zukunft des Wohlstands ging der Bundestag nach. Das Ergebnis ist ein 957 Seiten langer Bericht - und ein Wohlstandsindikator, der künftig Bildung, Treibhausgase und Artenvielfalt messen soll.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Ungarns Regierungschef Orbán gerät wegen seiner Verfassungsänderungen immer weiter in Bedrängnis. EU-Justizkommissarin Reding hat angekündigt, ein Verfahren gegen das Land zu prüfen - im schlimmsten Fall könnte Ungarn sein Stimmrecht verlieren.
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"Sie ist eine Top-Fachkraft": 17 Abgeordnete des Bayerischen Landtags beschäftigen ihre Frauen und Kinder mit öffentlichen Geldern, darunter auch Kabinettsmitglieder und Fraktionschef Schmid. Kultusminister Spaenle reagiert auf die Vorwürfe - und will seiner Gemahlin kündigen.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Bis zu 5500 Euro für Büroarbeit: CSU-Fraktionschef Schmid muss einräumen, dass er über Jahre seine Frau aus öffentlichen Geldern bezahlt hat. Als seine Sekretärin erhielt sie das Doppelte eines üblichen Gehalts.
Von Frank Müllermehr...
Legal, aber deswegen noch nicht legitim: CSU-Fraktionschef Georg Schmid zahlte seiner Ehefrau als Sekretärin bis zu 5500 Euro monatlich - und bestätigt damit alle Vorurteile gegen den Typus des Raffke-Politikers. Nun wird es eng für ihn.
Ein Kommentar von Sebastian Beckmehr...
CSU-Fraktionschef Georg Schmid tritt nach der Debatte um die Beschäftigung seiner Ehefrau zurück. Das teilte er in einer persönlichen Erklärung mit. Schmid hatte seine Frau aus öffentlichen Geldern üppig bezahlt und deshalb massiv an Rückhalt in der CSU verloren. Für seine Nachfolge gibt es bereits eine Favoritin.
Von Frank Müller und Mike Szymanskimehr...
Meinung
Mitnehmen, begünstigen, ausnutzen des Amtsprivilegs - die Nepotismus-Praxis in der CSU ist ein Problem jener Partei, die sich für die Staatspartei in Bayern hält. In ganz Deutschland heißt es nun: So geht es im Freistaat zu. Darauf kann man nicht stolz sein. Die Christsozialen haben dem Land in diesem Fall massiv geschadet.
Ein Kommentar von Kurt Kistermehr...
Der Rücktritt von Georg Schmid ist der vorläufige Höhepunkt: Wenige Monate vor der Wahl kämpft die CSU an vielen Fronten. Zu wenige Steuerprüfer, ein Fraktionschef, der seine Frau mit öffentlichen Geldern üppig bezahlt, zwei Minister, die sich einen Orden zuschanzen wollen. Die Partei fühlt sich so sicher, dass das Gespür dafür, was politisch und moralisch in Ordnung ist, schwindet.
Eine Analyse von Sebastian Gierkemehr...
Jetzt soll es die frühere Sozialministerin richten: Die CSU-Fraktion wählt Christa Stewens an ihre Spitze, die damit die Nachfolge des wegen der Abgeordnetenaffäre zurückgetretenen Georg Schmid antritt. Welch Genugtuung für Stewens. 2008 hatte Ministerpräsident Seehofer sie noch aussortiert - sie war ihm zu alt.
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"Heute darf ganz offiziell geschmutzelt werden": Mit großer Chuzpe nimmt Markus Söder beim Maibockanstich seinen Ministerpräsidenten in die Mangel. Der Finanzminister macht damit deutlich: Nach der Wahl wird er dem Machtkampf mit Seehofer-Liebling Ilse Aigner nicht ausweichen.
Von Mike Szymanskimehr...#ltwby13-Blog
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