Der Bruder des blinden chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng ist am Mittwoch ebenfalls aus dem streng bewachten Dorf Dongshigu nach Peking geflohen.
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Der chinesische Bürgerrechtler Chen will China "so schnell wie möglich" verlassen. In einem dramatischen Appell fleht der Aktivist US-Präsident Obama um Hilfe an und schildert, wie die Polizei seine Familie bedroht haben soll. Auch gegen US-Diplomaten erhebt Chen schwere Vorwürfe.
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Der Kampf um die Freiheit ist noch nicht zu Ende: Der chinesische Dissident Chen Guangcheng und seine Familie müssen voraussichtlich noch zwei Wochen warten, bis sie ausreisen können.
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"Ich hoffe, von Hillary Clinton mehr Hilfe zu bekommen": In einem Handytelefonat mit dem US-Kongress setzt der Regimekritiker Chen Guangcheng ganz auf die US-Außenministerin. Inzwischen bahnt sich eine Lösung an, bei der Peking sein Gesicht wahren würde: Chen dürfe "genau wie jeder andere Bürger Chinas auch" ein Auslandsstudium beantragen.
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Gerüchte, nach denen sich der aus seinem Hausarrest geflohene chinesische Dissident Chen Guangcheng in die Botschaft der USA geflüchtet haben soll, erhärten sich. Bisher schweigen beide Staaten zu den Spekulationen. Sollten diese sich bewahrheiten, könnte das den in der kommenden Woche anstehenden China-Besuch Hillary Clintons belasten.
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Chen Guangcheng ist geflohen - der bekannte Menschenrechtsaktivist sitzt jetzt wahrscheinlich in der US-Botschaft in Peking. Die chinesische Polizei nimmt sich nun sein Umfeld vor, während die sozialen Netzwerke offenbar zensiert werden. Die Flucht von Chen bringt die USA in Bedrängnis.
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Wenn sich Chinesen über den Dissidenten Chen Guangcheng informieren wollen, müssen sie seinen Codenamen kennen. Die Zensur ist streng. Doch das Regime in Peking zeigt sich nun überraschend kooperativ: Chen könnte schon bald in die USA ausreisen dürfen. Doch was passiert dann mit seiner Familie in China?
Von Sebastian Gierkemehr...
Bürgerrechtler Chen Guangcheng und seine Familie sind auf dem Weg nach New York. Ihr Flugzeug hob am Nachmittag in Peking ab, wie die US-Fluggesellschaft United Airlines mitteilte. Es wird nach deutscher Zeit in der Nacht auf Sonntag im US-Bundesstaat New Jersey landen.
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Um seine eigene Sicherheit muss Chen Guangcheng vemutlich nicht mehr fürchten. Doch nun geraten offenbar Verwandte und Unterstützer des blinden Bürgerrechtlers ins Visier der chinesischen Behörden. Diese hätten mit "wahnwitzigen Vergeltungsmaßnahmen" gegen seine Angehörigen begonnen, berichtet Chen.
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Meinung
Die chinesische Regierung vergrätzt, den Republikanern Futter geliefert und Bürgerrechtler Chen Guangcheng exponiert: Es ist ein erbärmliches Stück Staatskunst, dass sich die US-Regierung geleistet hat. Wieder sind die USA in die Prinzipienfalle getappt. Das wird weiter zu Konflikten führen - bis China endlich das Thema Grundrechte angeht.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Es gibt Fortschritte bei der Ausreise des aus dem Hausarrest geflohenen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng. China werde Chen ohne Verzögerung Reisedokumente geben. Das teilte die US-Außenamtssprecherin mit.
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Noch gestern schien es, als sei eine Lösung für den Fall Chen Guangcheng gefunden: Lächelnd verließ der blinde Dissident die US-Botschaft in Peking, chinesische Behörden versprachen ihm ein Leben "in Sicherheit". Doch nun hat sich alles geändert. Chen fühlt sich bedroht. Und es gibt Zweifel an der Rolle der USA.
Von Barbara Galaktionowmehr...
Der chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng ist wieder in Freiheit. Nach sechstägigem Versteckspiel in der US-Botschaft hat ihm die Regierung in Peking nun einen sicheren Aufenthalt versprochen und sogar ein Studium in Aussicht gestellt. US-Außenministerin Clinton kündigt an, Chens Schicksal verfolgen zu wollen. Auf die von China geforderte Entschuldigung reagiert sie nicht.
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Euro-Krise ohne Ende, Krieg in Syrien ohne Sieger, Wulffs Rücktritt und Obamas Wiederwahl: 2012 war ein aufreibendes Jahr, das Fotografen in eindrücklichen Bildern festgehalten haben. Ein Rückblick in politischen Fotografien.
Von Eileen Splitt und Julia Wildemehr...
"Ich bin sehr dankbar": Der chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng ist in den USA angekommen. Abgeschirmt von der Öffentlichkeit, landete Chen mit seiner Familie auf dem Internationalen Flughafen Newark bei New York. Am Morgen hatte er überraschend aus China ausreisen können.
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Hat der chinesische Dissident Chen Guangcheng die US-Botschaft in Peking nicht freiwillig verlassen? Der Aktivist ist Medienberichten zufolge massiv von chinesischen Behörden unter Druck gesetzt worden - sie sollen unter anderem seine Familie bedroht haben. Nun will er das Land offenbar verlassen.
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Der Neffe des blinden chinesischen Bürgerrechtlers Chen Guangcheng, der im Mai nach einem diplomatischen Tauziehen in die USA ausreisen durfte, ist zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.
mehr...Politicker
Die Europäische Union erhält den Friedensnobelpreis - doch ist das für die Zukunft der Gemeinschaft ein gutes oder schlechtese Omen? Immerhin gibt es viele Preisträger, die nach der Auszeichnung ihre politischen Ziele erreichten. Was aus Friedensnobelpreisträgern wurde.
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Isaac Mao ist einer der bekanntesten chinesischen Blogger. Im Gespräch erklärt er, warum die Microblogging-Dienste sein Land demokratisieren und weshalb sich die chinesische Führung auf weitere soziale Unruhen einstellen muss.
Interview: Johannes Kuhnmehr...
Der chinesische Bürgerrechtlicher Chen darf China verlassen: Die Regierung in Peking werde ihm ohne Verzögerung Reisedokumente ausstellen. US-Außenministerin Clinton zufolge sei Chen ein Stipendium an einer amerikanischen Universität angeboten worden. Sie sprach von "ermutigenden Fortschritten".
Von Christoph Giesen und Reymer Klüver, Washingtonmehr...
Die chinesische Regierung hält Chen Guangcheng für einen gefährlichen Mann. Seit Jahren kämpft er in seiner Heimat China gegen Zwangsabtreibungen und Sterilisationen. Das Regime bestrafte ihn mit Schlägen, Gefängnis und jahrelangem Hausarrest. Jetzt gelang dem blinden Aktivisten die Flucht, als er nachts über die Mauer seines Anwesens kletterte.
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