Die Mitgliedschaft in der umstrittenen Burschenschaft Gothia ist dem CDU-Politiker Michael Büge wichtiger als seine Aufgabe. Nach monatelangem Streit wird der Berliner Sozial-Staatssekretär entlassen. Ein Novum.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Ein echter Hauptstädter lässt andere am Schicksal Berlins teilhaben - wenn es sein muss aus dem Cockpit. Was französische Polizisten glücklich macht und warum Sarajewo zeigt, dass Europa noch lange nicht am Ende ist.
SZ-Korrespondenten berichten Kurioses aus aller Welt.mehr...
Christian Becker wollte den Dachverband der Deutschen Burschenschaften reformieren, doch jetzt schließt ihn seine eigene Verbindung aus. Der Dachverband weiß indes immer noch nicht, ob er die rechtsextremen Tendenzen in den eigenen Reihen weiter zulässt.
Von Antonie Rietzschelmehr...
NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer ein Landesverräter? Ja, meint ein Vorstandsmitglied des Dachverbands Deutsche Burschenschaft. An dieser Äußerung hat sich unter den Burschenschaftern ein Streit um nationalsozialistisches Gedankengut entzündet. Die Flügel bekriegen sich, dem Dachverband steht die Spaltung bevor.
Von Johann Oselmehr...
Am Samstag treffen sich Burschenschaften aus dem rechten, teils rechtsextremistischen Spektrum in München zu einer "Regionalkonferenz". Der Termin: 20. April, also Hitlers Geburtstag. Angeblich ist das reiner Zufall.
Von Sebastian Krassmehr...
Eine Mannheimer Studentenverbindung sollte aus dem Dachverband Deutsche Burschenschaft ausgeschlossen werden, weil sie einen chinesischstämmigen Studenten aufgenommen hatte. Einen Rechtsruck innerhalb der Burschenschaften gebe es aber nicht, behauptet der Vereinssprecher.
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Der Dachverband Deutscher Burschenschaften vollzieht den Rechtsruck: Ein ultrakonservativer Bund wird zukünftig den Vorsitz führen. Anträge zum Ausschluss rechtsextremer Burschenschaften scheitern, auch über den "Arier-Nachweis" wird nicht entschieden.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Die Münchner Burschenschaft Danubia besteht seit 164 Jahren. Heute gibt es zwar nur wenige aktive Mitglieder, diese fallen in jüngster Zeit aber vor allem durch rechtsextreme Tendenzen auf. Der Verbindungsszene insgesamt und dem Dachverband bereitet dieser rechte Rand zunehmend Ärger.
Von Jan Bielickimehr...
Bei der Maibaumwache wird zunehmend Technik eingesetzt - Bewegungsmelder und Kameras sind keine Seltenheit. Auf die berüchtigten Baumdiebe aus Unterbrunn macht dies nur wenig Eindruck.
Michael Berzlmehr...
Nicht deutsch genug? Die "Arier"-Debatte um den chinesischstämmigen Burschenschafter Kai Ming Au bereitet den Studentenbünden Probleme. Immer mehr Korporierte treten aus den konservativen Vereinigungen aus - nicht zuletzt wegen der rassistischen Haltung mancher Mitglieder.
Von Charlotte Theilemehr...
Vereint durch Vergangenheit und ein Versprechen: Mitglieder von Studentenverbindungen halten die Tradition in Ehren. Doch eigentlich sind ihre Ziele genauso unterschiedlich, wie die Gesinnung ihrer Mitglieder - immer häufiger kommt es deshalb zur Spaltung.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Die Bundesregierung hält die deutschen Burschenschaften insgesamt für nicht rechtsextrem, bejaht aber vereinzelte Kontakte zwischen Rechtsextremen und einzelnen Burschenschaften.
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Meinung
Gerne verweisen Burschenschaftler auf ihre liberale Tradition. Doch vor lauter Stolz auf das historische Hambacher Fest neigen viele mit Band und Kappe heute noch zum Rechtsextremismus. Mindestens einer der großen Dachverbände hat sein Verhältnis zum tumben Nationalismus nicht geklärt. Bleibt für die Liberalen nur ein Schritt.
Ein Kommentar von Max Hägler, Stuttgartmehr...
"Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen, welche nicht von deutschem Stamme sind, in die Deutsche Burschenschaft aufgenommen werden": Der Streit um einen Studenten, dessen Eltern aus Hongkong kommen, zeigt die Probleme der Burschenschaften mit ihrem rechten Rand. Nicht zum ersten Mal sorgen rassistische Parolen für Aufregung.
Von Jan Bielickimehr...
In den deutschen Studentenverbindungen tobt ein politischer Streit - die Nähe mancher Burschenschaften zur NPD wird zum Problem.
Von Johann Oselmehr...
Zu Frauen ist man höflich, den Brüdern ewig treu und zum Bier trinken ist immer jemand da: Ein Besuch bei der Studentenkorporation Wiking.
Von Christiane Langrock-Kögelmehr...
Auflösung, Spaltung oder Kompromiss - auf einer außerordentlichen Sitzung des Dachverbandes "Deutsche Burschenschaft" wollen die Mitglieder über ihre Zukunft beraten. Doch während die einen ein klares Zeichen gegen rechts fordern, wollen die anderen klären, wie deutsch ein Burschenschaftler sein muss.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Er nannte den NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer einen Vaterlandsverräter. Jetzt wehrt sich Norbert Weidner vor Gericht gegen den Vorwurf, der rechtsextreme Kopf des Dachverbands der Deutsche Burschenschaften zu sein. Liberale Mitglieder befürchten ein Zersplittern des Verbands.
Von Johann Oselmehr...
Jedes Jahr treffen sich Studentenverbindungen für den Burschentag in einer städtischen Halle in Eisenach, wegen der für Deutschland historischen Bedeutung der nahen Wartburg. Aufgrund rechtsextremer Tendenzen im Verband kündigt die Oberbürgermeisterin nun Konsequenzen an.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Etwa 3000 Österreicher haben in Wien gegen den Akademikerball der rechtspopulistischen FPÖ protestiert. Die Demonstrationen selbst verliefen friedlich. Doch abseits der Routen kam es zu Festnahmen.
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Trotz des eisigen Wetters bejubeln viele Faschingsfreunde die Umzugswagen in Pöcking, Machtlfing und Traubing. Besuchermagnet ist wie immer Unterbrunn.
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Norbert Weidner, Schriftleiter der "Burschenschaftlichen Blätter", muss sich den Vorwurf des Rechtsextremismus gefallen lassen. Das Landgericht Bonn wertete die Aussagen eines weiteren, liberalen Burschenschaftlers als freie Meinungsäußerung und nicht als unzulässige Schmähkritik.
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Brisanter Fund in Wien: Auf dem Heldenplatz wurde im Denkmal für den unbekannten Soldaten eine Nazi-Huldigung entdeckt. Dort platziert hatte sie der Erbauer persönlich. Nun soll ein neues Konzept für die gesamte Anlage her.
Von Cathrin Kahlweit, Wienmehr...
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