Wie Europol, nur für Lebensmittel: SPD-Chef Gabriel drängt angesichts des neuen Pferdefleisch-Skandals in den Niederlanden darauf, eine europäische Lebensmittelpolizei zu gründen. "Eurofood" soll die Behörde heißen - und den Kompetenzwirrwarr bei der Kontrolle von Nahrung beenden.
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Viele Lebensmittel können Mineralöle enthalten, nicht nur Adventskalender-Schokolade. Das Problem ist oft die lange Lagerung in Recycling-Papier. Das ergab eine Studie, die das Verbraucherschutzministerium im Internet veröffentlichte - ohne die Öffentlichkeit darüber zu informieren.
Von Daniela Kuhr, Berlinmehr...
Gurken, die nicht der Norm entsprechen, halb aufgegessene Pizzen, schrumpeliges Gemüse: Weltweit werden einer neuen Studie zufolge jährlich bis zu zwei Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das wäre ungefähr die Hälfte aller Lebensmittel - und genug, um drei Milliarden Menschen zu ernähren.
Von Lena Jakatmehr...
Exklusiv
Hebt man Geld bei einer fremden Bank ab, ist das meist teuer - zumindest an den Geldautomaten von Genossenschaftsbanken und Sparkassen. In nur einem Jahr haben diese Institute durch Fremdabhebungen bundesweit mehr als 389 Millionen Euro eingenommen.
Von Daniela Kuhr, Berlinmehr...
Der Skandal um möglicherweise falsch deklariertes Pferdefleisch weitet sich aus: Wie aus EU-Informationen hervorgeht, sollen 179.000 Packungen Lasagne hierzulande in den Handel gelangt sein. Wie viel davon noch im Umlauf ist, ist anscheinend unklar.
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Mehrere Tote und Vergiftete: Wegen des Skandals um gepanschten Alkohol in Tschechien hat die Regierung in Prag jetzt ein Ausfuhrverbot für hochprozentige Spirituosen verhängt. Ministerpräsident Petr Necas hatte zuvor noch gehofft, die Vergiftungsserie mit schärferen Regeln in den Griff zu bekommen.
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Mehr als 8300 Kinder und Jugendliche in Ostdeutschland leiden unter Brechdurchfall. Inzwischen gibt es erste Hinweise auf die Ursache: In mehr als 20 Fällen wurde das hochansteckende Norovirus nachgewiesen. Die Suche nach dem Auslöser der Krankheitswelle geht aber weiter.
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Vor der Finanzkrise hatten Banken ihren Kunden Schrottpapiere angedreht. Kontrollen durch anonyme Testkunden sollten das in Zukunft verhindern. Doch bis heute hat die Regierung keinen einzigen verdeckten Kontrolleur losgeschickt - und vor der Bundestagswahl wird das wohl auch nichts mehr.
Von Daniela Kuhrmehr...
Experten suchen unter Hochdruck nach dem Auslöser der Magen-Darm-Infekte in Ostdeutschland. Es gibt Spuren - ebenso wie Erkenntnisse, die sich nur schwer erklären lassen.
Von Daniela Kuhr und Katrin Blawatmehr...
Die Ursache für den Ausbruch von massenhaften Magen-Darm-Erkrankungen in Ostdeutschland ist offenbar gefunden. Erstmals wurden in einer Probe der verdächtigen Tiefkühl-Erdbeeren Noroviren nachgewiesen.
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Der Verdacht gegen spanische Gurken, Träger des Ehec-Erregers zu sein, soll die spanischen Bauern Millionen gekostet haben. Deshalb erwägt die Regierung in Madrid jetzt, gegen die Hamburger Behörden vorzugehen. Die EU hat die Warnung vor spanischen Gurken inzwischen aufgehoben und fordert von Deutschland schnellere Aufklärung.
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Die Spur des Ehec-Keims führt nach Spanien. Die EU-Kommission meldete, dass dort zwei landwirtschaftliche Großbetriebe geschlossen wurden, in denen möglicherweise Salatgurken mit dem Erreger in Kontakt kamen. Die spanischen Behörden dementieren. In Deutschland sind mindestens sechs Menschen an Ehec gestorben, 1000 bestätigte oder vermutliche Fälle gibt es bereits. Und in Hamburger Kliniken werden langsam die Betten knapp.
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Nachdem der Ehec-Erreger bei Salatgurken aus Spanien eindeutig festgestellt wurde, sind viele Verbraucher verunsichert. Welche Lebensmittel kann man essen? Mit was für einem Erreger haben wir es überhaupt zu tun? Und wie lange wird die Krankheitswelle noch dauern?
Fragen und Antworten. Von Christina Berndt und Daniela Kuhrmehr...
Nicht bio drin, obwohl bio draufsteht: Die angeblich kompostierbaren Plastiktüten zweier Einzelhandelskonzerne sind heftig in die Kritik geraten. Nun will Rewe die Tragetaschen nicht mehr verkaufen - zumindest vorerst.
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Auf vielen Nahrungsmitteln prangen Siegel, die mit der regionalen Herkunft werben - auch wenn das Produkt gar nicht aus dem Umland stammt. Die Politik bemüht sich aktuell um Durchblick im Lebensmitteldschungel und erarbeitet Leitlinien für die regionale Kennzeichnung.
Von Max Häglermehr...
Exklusiv
"Nicht akzeptabel": Das Bundesverbraucherministerium hat die erst kürzlich eingeführten Produktinformationsblätter der Banken scharf kritisiert. Sie sollten eine bessere Beratung der Kunden ermöglichen. Eine Prüfung der sogenannten Beipackzettel durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen ergab nun aber das Gegenteil: Die Informationen seien unverständlich - und die Produkte somit für die Verbraucher nicht vergleichbar.
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Prädikatssiegel, QS-Prüfzeichen, Öko-Label, EU-Bio-Logo - alles Kennzeichnungen, die für eine besonders gute Qualität von Lebensmitteln bürgen sollen. So vielfältig wie die Begriffe ist auch, was dahintersteckt. Ob ein Logo tatsächlich für Qualität steht oder nur ein Marketing-Gag ist, erkennen Kunden oft nur schwer.
Eine Übersicht der wichtigsten Gütesiegel.mehr...
Mit knapp 290.000 Euro soll die Drogeriemarktkette "dm" eine Anzeigen-Kampagne des Bundesverbraucherschutzministeriums finanziert haben. Die Opposition prangert das Neutralitätsgebot des Staates an, Staatsrechtler kritisieren die Aktion als verfassungswidrig.
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Französische Behörden haben erstmals auch im Nachbarland Ehec-Sprossen entdeckt - doch offenbar stammen diese nicht aus Deutschland. Hierzulande überträgt sich der Keim offenbar kaum mehr über die Nahrung. Entwarnung können die Experten jedoch nocht nicht geben.
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Nun herrscht Gewissheit: Der Ehec-Erreger an den Sprossen des Biohofs in Bienenbüttel entspricht dem aggressiven Darmkeim, an dem bislang mindestens 32 Menschen gestorben sind. Das hat das Bundesinstitut für Risikobewertung mitgeteilt. Gebannt ist die Gefahr aber noch nicht: Gesundheitsminister Bahr hält weitere Todesfälle für möglich.
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Wirbel um die Cola von Red Bull: Nach dem Fund von Kokainspuren in dem Getränk haben Hessen, NRW, Thüringen und Rheinland-Pfalz das Produkt aus dem Verkehr gezogen.
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