Plagiatsentdecker könnten bald selbst als Täter dastehen, wenn sie nicht aufpassen. Denn die Hochschulen wollen Vorwürfe künftig unter Ausschluss der Öffentlichkeit prüfen. Doch dagegen regt sich Widerstand - Kritiker befürchten "Vertuschung".
Von Roland Preußmehr...
Kanzlerin Angela Merkel zieht Konsequenzen aus der Plagiatsaffäre ihrer Bundesbildungsministerin: Sie nimmt das Rücktrittsgesuch von Annette Schavan an. Nachfolgerin wird Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka.
mehr...
76.000 junge Menschen fanden im vergangenen Jahr keine Ausbildungsstelle, gleichzeitig blieben Tausende Lehrstellen unbesetzt. Deutschlands Ausbildungsmarkt krankt - das macht der jüngste Berufsbildungsbericht deutlich.
mehr...
"Die Änderung des Grundgesetzes ist sehr dringend": Das Kooperationsverbot untersagt dem Bund eine dauerhafte Finanzierung der Hochschulen. Das muss sich ändern, lautet eine Forderung auf der Hochschulrektorenkonferenz.
Von Roland Preußmehr...
Es ist ein bewegender Moment: Gemeinsam treten Merkel und ihre langjährige Vertraute Annette Schavan vor die Presse. Merkel hat einen Rücktritt zu verkünden. Den ihrer Bildungsministerin. Und den einer Freundin.
Von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Bildungsministerin Schavan, Verteidigungsminister zu Guttenberg - mehrere Politiker stürzten in der jüngsten Zeit über Plagiate in ihren Dissertationen. Die neue Bundesbildungsministerin Wanka plädiert nun für eine Reform der Promotionsverfahren.
mehr...
Meinung
"Dokumentation mutmaßlicher Plagiate" heißt das Werk, mit dem Unbekannte die Bildungsministerin überführen wollen, in ihrer Dissertation abgekupfert zu haben. Bisher fehlt jeder Beleg für die Anschuldigungen. Dennoch muss Annette Schavan die Vorwürfe jetzt ernst nehmen und sich bemühen, sie öffentlich zu entkräften.
Ein Kommentar von Roland Preußmehr...
Mehr Geld für bedürftige Studenten? Vorerst nicht: Bildungsministerin Wanka will dafür erst die Zustimmung der Länder abwarten. Für eine Bafög-Reform noch in diesem Jahr wird die Zeit damit knapp.
mehr...
Keine Garantie trotz guter Bachelor-Noten: Die Nachfrage nach Master-Studienplätzen ist hoch. An vielen Unis gibt es deshalb Zulassungshürden. Hamburg will den Zugang zum Master jetzt vereinfachen - zumindest für einige Studenten.
Von Johann Oselmehr...
Ein duales Studium wird gerne als Königsweg der Ausbildung angepriesen. Doch jetzt zeigt eine Umfrage: Zwei Drittel der Studenten reicht ihr Gehalt nicht zum Leben.
Von Johann Oselmehr...
Seit einem Jahr gilt das Anerkennungsgesetz für ausländische Abschlüsse. Darüber freut sich Bundesbildungsministerin Wanka. Doch ausländische Ingenieure und Pfleger werden nach wie vor an der Ausübung ihres erlernten Berufs gehindert, weil elf von 16 Bundesländer nicht mitziehen.
Von Roland Preußmehr...
Meinung
Es geht bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse nicht darum, Zuwanderern einen Gefallen zu tun. Es geht darum, die Leistungen zu würdigen, die sie bereits erbracht haben: Ein Chirurg sollte nicht Taxi fahren müssen. Doch die Bundesländer liefern bei der Umsetzung entsprechender Regeln ein erbärmliches Schauspiel des Zauderns ab.
Ein Kommentar von Roland Preußmehr...
Nicht-Abiturienten haben es an der Uni schwer: Sie müssen einen enormen Lernrückstand aufholen - die meisten scheitern. Experten erwägen jetzt ein "Studium light".
Von Roland Preußmehr...
Lob für den Hamburger Senat, Schelte für Hessens Ministerpräsident: Umweltschützer haben den CO2-Ausstoß von Dienstwagen analysiert. Die Autos von Politikern werden demnach immer grüner. Doch noch immer sind die Hälfte der untersuchten Fahrzeuge Spritschlucker.
Von Sascha Gorhaumehr...
Einigung im Streit um mehr Geld für den Hochschulpakt: Der Bund wird zusätzlich 2,2 Milliarden Euro bereitstellen, die Länder wollen "vergleichbare finanzielle Leistungen" erbringen. Mit den Mitteln sollen neue Studienplätze geschaffen werden.
mehr...
Bundesbildungsministerin Annette Schavan will gegen den Entzug des Doktortitels durch die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität gerichtlich vorgehen. Ihr Vorwurf: Die Entscheidung soll in einem fehlerhaften Verfahren zustande gekommen sein.
mehr...
Nur sieben Monate ist Johanna Wanka vorerst im Amt. Für diese Zeit hat sich die neue Bundesbildungsministerin viel vorgenommen. Die Länder dürfte der Tatendrang der Schavan-Nachfolgerin weniger freuen - Wanka will sie verstärkt zur Kasse bitten.
mehr...
Weitreichende Entscheidung der Universität Düsseldorf: Nach stundenlangen Beratungen hat der Rat der Philosophischen Fakultät der Bundesbildungsministerin Annette Schavan den Doktorgrad aberkannt. Die CDU-Politikerin meldete sich umgehend über ihre Anwälte zu Wort.
mehr...
Bundesbildungsministerin Annette Schavan ist eine enge Vertraute von Angela Merkel. Am Samstag hat die Bundeskanzlerin mit ihr gemeinsam ihren Rücktritt bekanntgegeben.
Merkels Stellungsnahme im Wortlaut.mehr...
Der Doktortitel von Annette Schavan ist weg. Geht es nach dem Willen von SPD, Grünen und Linken, verliert die Bundesbildungsministerin nach ihrem akademischen Grad auch ihr Regierungsamt. Doch die Parteifreunde der engen Merkel-Vertrauten stützen sie. Noch.
Von Oliver Das Gupta, Stefan Braun und Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Ihr politisches Engagement begann in der Bürgerrechtsbewegung der DDR, 2010 wurde sie die erste ostdeutsche Ministerin in einem westdeutschen Landeskabinett. Nun soll Johanna Wanka neue Bundesbildungsministerin werden. Für Zündstoff dürfte ihre Einstellung zu Studiengebühren sorgen.
mehr...
Exklusiv
Im Plagiatsverfahren gegen Bundesbildungsministerin Annette Schavan schwächt die Universität Düsseldorf ihre Vorwürfe ab. Jetzt wird ihr eher Schlamperei als arglistige Täuschung vorgeworfen. Die Ministerin kann ihren Titel aber immer noch verlieren.
Von Roland Preußmehr...
Vergleiche mit Karl-Theodor zu Guttenberg, Lösungsvorschläge für den Umgang mit Promotionen und Antworten auf die dringende Frage: Darf eine Bundesbildungsministerin mit offensichtlichen Lücken in wissenschaftlicher Methodik ihren Posten behalten? Meinungen aus der Presse zur Aberkennung des Doktortitels von Annette Schavan.
mehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.