Es traf liberale, sozialistische und konservative Regierungschefs gleichermaßen:
Bereits sechs Regierungen sind über die Euro-Krise gestürzt. Ein Überblick.
Von
Cerstin Gammelin
Das Nein des slowakischen Nationalrats zum größeren Rettungsschirms zeigt einmal mehr: Das Schicksal des Euro, der zweitgrößten Währung der Welt, hängt vom Geplänkel zerstrittener Parteien in kleinen Ländern ab. Das Zittern wird wohl so lange anhalten, bis die Währungszone endlich ihre Regeln ändert - und nicht mehr ein einziger Staat den ganzen Klub gefährden kann.
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Cerstin Gammelin, Brüssel
Der Druck auf Irlands Ministerpräsident Cowen steigt: Nachdem Brian Cowen seinen Parteivorsitz abgegeben hat, kündigen Irlands Grüne die Koalition mit seiner Partei Fianna Fail auf.
Terrorhelferin Filiz G. muss für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Weil sie im Prozess Reue gezeigt hatte, kommt die 29-Jährige aber vorerst frei.
Meldungen
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Mitten in der Finanzkrise wählen die Iren eine neue Regierung. Das Land steht von einem spektakulären Machtwechsel, aber die Bürger haben kaum mehr im Sinn, als Rache an der Politik zu nehmen.
Von
Wolfgang Koydl, Tobercurry
Die Gewalt ist zurück: In Tunesiens Hauptstadt liefern sich Polizei und Demonstranten erneut Kämpfe. Dabei soll es auch Tote gegeben haben.
Kurzmeldungen
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Durch den Ruf nach Krediten ist der Druck zu groß geworden: Der irische Premierminister Cowen und sein Finanzminister kündigen Neuwahlen an.
Von
W. Koydl, C. Gammelin und C. Hulverscheidt
Die Banken sind schuld - aber die Last trägt der Steuerzahler: Mit einem drastischen Sparplan begegnet die irische Regierung um Premier Cowen der Krise. In vier Jahren will sie 15 Milliarden Euro einsparen. Besonders hart trifft es Geringverdiener.
Von
Michael König
Irlands Ministerpräsident Brian Cowen tritt als Parteichef zurück. Am Mittwoch könnte er zudem die Mehrheit im Parlament verlieren.
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Gewalt im Vorfeld der Wahl in Haiti: Ein möglicher Nachfolger des amtierenden haitianischen Präsidenten Préval ist in einen Hinterhalt geraten - ein Mensch kam ums Leben.
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Hat Kanzlerin Merkel alles schlimmer gemacht? Die Bundesregierung weist die Verantwortung für die jüngste Euro-Schwäche zurück. Irland könnte aber schon am Wochenende Hilfen bei der EU einfordern.
Hoffentlich übernehmen uns die Deutschen: Auf mögliche Anleihen reagieren die Insulaner mit Katerstimmung und Galgenhumor. Denn die Unabhängigkeit ist Irlands heilige Kuh.
Von
Hans-Peter Kunisch
Sind es 45 Milliarden Euro? Oder 90 Milliarden, die Irland braucht? Das Verwirrspiel trägt mittlerweile groteske Züge: Die EU drängt, dass Irland handelt, um nicht die ganze Eurozone in Gefahr zu bringen, Irland hingegen zaudert.
Von
Andreas Oldag
Ausgerechnet das stolze Irland braucht EU-Milliarden - deshalb rauscht die Regierung in die Krise. Es drohen Neuwahlen. Viele Iren fühlen sich entehrt und reagieren mit Galgenhumor.
Von
Michael König
Als erstes Euro-Mitglied wird das angeschlagene Irland unter den Rettungsschirm von EU und Internationalem Währungsfonds schlüpfen. Die EU-Finanzminister einigten sich darauf, dem Land den hohen Milliardenkredit zu gewähren.
Von
Andreas Oldag
Nach langem Zögern hat sich die irische Regierung dazu durchgerungen, den Euro-Rettungsfonds anzuzapfen. Das Ringen um die Hilfen zeigt erneut, wie zerrissen Euro-Land ist. Es gibt weder ein profundes Verständnis für die hilfebedürftige Republik, noch ein Konzept für den Zusammenhalt der Währungsunion.
Ein Kommentar von
Andreas Oldag
Irland flüchtet sich unter den Euro-Rettungsschirm. Politiker fordern, dass Irland im Gegenzug für die Hilfen die niedrigen Steuersätze für Unternehmen erhöhen solle. Geht das überhaupt? Die wichtigsten Fragen zur Rettung im Überblick.
Der irische Premier Cowen will sich nicht durch den EU-Rettungsschirm helfen lassen - die Finanzminister des Euro-Raumes bereiten trotzdem einen Notfallplan vor. Frisches Geld für die Iren könnte aber auch von außerhalb der Euro-Zone kommen - vom Nachbar Großbritannien.
Von
C. Gammelin und M. Winter
Mehr als 50 kongolesische Frauen sollen Opfer einer Vergeltungsaktion der Armee geworden sein. Ein Offizier soll die Vergewaltigungen angeordnet haben.
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Gewalt überschattet die Feierlichkeiten in der schiitischen Pilgerstadt Kerbela: Bei Anschlägen sind mindestens 45 Menschen getötet worden, 150 weitere wurden verletzt.
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Sechs Jahre nach dem Mord an dem libanesischen Premier will der Staatsanwalt in Den Haag Anklage erheben - verrät aber nicht, gegen wen.
Kurzmeldungen im Überblick.
EU und IWF haben entschieden: Irland bekommt Finanzhilfen in Höhe von 85 Milliarden Euro. Derweil diskutieren Experten weiter über die Gesamthöhe des Rettungsschirms: Reichen die bisher geplanten 750 Milliarden Euro?
Dutzende Menschen haben vor dem Parlament in Dublin protestiert, geholfen hat es nicht: Die Abgeordneten haben für drastische Sparmaßnahmen gestimmt. Auf die Iren kommen nun "traumatische und beunruhigende Zeiten" zu.