Viele hochfliegende Hoffnungen an den Weltfinanzgipfel an diesem Wochenende hängen mit einem Begriff zusammen: Bretton Woods.
Von Nikolaus Pipermehr...
"Verweichlichtes Mitglied der Gesellschaft": Harvard-Historiker Niall Ferguson blamiert sich mit Aussagen über das Denken und Liebesleben des John Maynard Keynes. Dessen sexuelle Orientierung ist ebenso umstritten wie sein angebliches Desinteresse an der Zukunft.
Von Nikolaus Pipermehr...
20 Nationen, ein Treffen, ein Thema: Währungskrieg. Die Finanzminister der G 20 beschäftigen sich in Moskau mit einem Kampfbegriff, der Emotionen weckt und wenig aussagt. Warum ist die Politik davon so elektrisiert? Die Gründe hierfür reichen bis zur Weltwirtschaftskrise zurück.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Bundespräsident Horst Köhler ruft zu einer "konzertierten Aktion" gegen den Konjunkturabschwung auf. "Wir brauchen ein zweites Bretton Woods, um die Ursachen der globalen Krise aufzuarbeiten".
Von Claus Hulverscheidtmehr...
Die Weltfinanzen sind schwer in Unordnung, und aus Paris kommt die scheinbar rettende Idee: Frankreichs Finanzministerin träumt von "Bretton Woods II". Doch der nostalgische Rückgriff offenbart grundlegende Denkfehler und bringt nichts.
Ein Kommentar von Andreas Oldagmehr...
Weltbank-Chef Robert Zoellick überrascht im Währungsstreit mit einer Idee: In einem reformierten Wechselkurssystem soll der gute alte Gold-Standard eine Rolle spielen. Der war mit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems gescheitert.
mehr...
Die Bundesbank lagert ihre milliardenschweren Goldreserven im Ausland - und hat sie seit Jahren nicht gesehen. Warum liegt das deutsche Gold eigentlich im Ausland? Und warum holt die Bundesbank es nicht einfach zurück?
Von Oliver Hollensteinmehr...
Es sind bizarre Pläne, die im Wahlprogramm der US-Republikaner zu finden sind. Die Partei um Mitt Romney will die Unabhängigkeit der Notenbank einschränken und den Dollar wieder an den Goldbestand koppeln. Da stellt sich die Frage: Wie radikal ist Romney?
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Der Klassenkampf ist zurück. Überall im Westen wollen die Menschen wissen, wer für die Krise bezahlt. Dabei ist dies längst entschieden: Bei der Verteilung der Konkursmasse des Schuldenstaats zählen die Ansprüche der Gläubiger mehr als die seiner Bürger. Der europäische Wohlfahrtsstaat ist Geschichte.
Ein Gastbeitrag von Wolfgang Streeckmehr...
Er war davon überzeugt, dass Demokratie ohne freie Märkte nicht existieren kann. Für seine Theorien erhielt Milton Friedman 1976 den Wirtschaftsnobelpreis, für Kapitalismus-Kritiker war er eine Hassfigur. Ein Blick auf das Leben des 2006 verstorbenen neoliberalen Ökonomen, der am 31. Juli vor hundert Jahren geboren wurde.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Die Finanzkrise rückt Wirtschaftsthemen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit - und mit ihnen Vokabeln, von denen viele Menschen noch nie gehört haben. Die SZ hat die wichtigsten Begriffe der Krise gesammelt und erklärt, was wirklich dahinter steckt. Denn eines ist sicher: Diese Begriffe werden uns noch lange begleiten.
Ein Glossar zur Krise von A bis Zmehr...
Meinung
Ein radikaler Schlussstrich kann Europas Schuldenkrise nicht lösen. Zwar ist Griechenland ohne teilweisen Schuldenerlass nicht zu retten. Noch ist es dafür aber zu früh - die Konsequenzen einer Staatspleite wären verheerend. Europa muss Zeit gewinnen und Panik vermeiden. Dafür braucht es eine straffe politische Führung. Doch genau die fehlt.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Historische Verpflichtung und Garantie für künftigen Wohlstand: Peer Steinbrück beschwört in Washington ein geeintes Europa. Der Vielleicht-Kanzlerkandidat der SPD spricht über Deutschlands Rolle in der Wirtschaftskrise sowie einen "Plan B" für Griechenland - und stichelt gegen die FDP und die scheinheilige Kritik der Amerikaner. Doch die fühlen sich vom Ex-Finanzminister nicht angesprochen.
Von Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Die Welt braucht Ethik statt Gier: In der Debatte über die Macht der Banken meldet sich der Vatikan zu Wort. Der Kirchenstaat macht Vorschläge, wie man das Weltfinanzsystem ordnen könnte - und stellt sich auf die Seite der Anti-Banken-Bewegung.
Von Andrea Bachstein, Rommehr...
Ziel der Weltwirtschaftskonferenz ist es, das Finanzsystem ins Gleichgewicht zu bringen - doch das kann nur gelingen, wenn die Industriestaaten ihre Kräfte zähmen.
Ein Kommentar von Alexander Hagelükenmehr...
Droht das Währungssystem aus den Fugen zu geraten? Weltbank-Chef Robert Zoellick befürchtet das - und wartet mit einem überraschenden Vorschlag auf: Währungen könnten wieder mit Gold abgesichert werden.
Von Nikolaus Pipermehr...
Fundamentalkritik des Staatsoberhaupts: Horst Köhler rechnet mit den Banken ab und gibt ihnen Mitschuld an der Finanzkrise. Seine Forderung: Die Institute sollten sich auf "die Tugenden des soliden Bankiers" besinnen.
mehr...
Wenn sich am Freitag 20 Staats- und Regierungschefs zum Weltfinanzgipfel treffen, wird der wichtigste fehlen: Der künftige US-Präsident Barack Obama lässt die Welt beim Krisentreffen allein.
Von Nikolaus Piper und Nico Friedmehr...
Die Erwartungen sind immens: In Washington soll die Finanzwelt neu geordnet werden - doch den Konferenzteilnehmern bleiben nur acht Stunden Zeit, die Lehren aus der Krise zu ziehen.
Von Claus Hulverscheidtmehr...
Systemabsturz oder Neustart? Die Staatengemeinschaft hat jetzt die Chance, die Finanzmärkte und die globale Zusammenarbeit zu reformieren - sie sollte sie nutzen.
Von Dieter Deglermehr...
EU-Kommissionschef Barroso über seine Erwartungen an den Weltfinanzgipfel, die Reform des Finanzsystems - und was Europa falsch macht.
Interview: Cerstin Gammelin und Alexander Hagelükenmehr...
Der Frankfurter Ökonom Paul Schmidt analysierte 200 Finanzkrisen. Seine Erkenntnis: Die Preise von Immobilien sind so wichtig wie die von Obst.
Interview: S. Boehringermehr...
Der Kapitalismus bedarf der Zähmung und das Vertrauen in den Markt weicht großer Staatsgläubigkeit: 2008, was für ein Jahr!
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.