Adele Spitzeder war die vielleicht erste weibliche Großspekulantin der Geschichte. Die Pleite ihrer Bank trieb Ende des 19. Jahrhunderts Menschen in den Suizid. Jetzt wurde ihr Leben verfilmt - mit Birgit Minichmayr in der Hauptrolle. Im Interview erklärt die Schauspielerin, was der Film mit der aktuellen Finanzkrise zu tun hat, und warum sie so selten im TV zu sehen ist.
Interview: Christopher Pramstallermehr...
Sieben Wochen Vokabeln pauken, schon geht Birgit Minichmayr fast als Norwegerin durch. Für ihre Rolle in "Gnade" hat sie gebüffelt, was das Zeug hält. Während ihr Filmpartner Jürgen Vogel keine einzige Zeile aufsagen konnte, beeindruckt Minichmayr die Weltpresse auf der Berlinale mit ihren Sprachkenntnissen. Nur die Norweger selbst, die scheinen sie nicht zu verstehen.
Von Paul Katzenbergermehr...Berlinaleblog
Die Schauspielerin Birgit Minichmayr hat bessere Manieren als ihre Figuren: Ein Gespräch über trunksüchtige Liebhaber, Kurskorrekturen und Babyspeck.
Interview: A. Wewermehr...
Theater-Wunderkind Birgit Minichmayr dreht fürs TV einen Film über Adele Spitzeder - eine Frau, die im 19. Jahrhundert eine Finanzkrise auslöste. Gewisse Parallelen gibt es. Ein Setbesuch.
Von Lena Schildermehr...
Sie konnten sich nicht einigen: Wegen Differenzen zwischen Hauptdarstellerin Birgit Minichmayr und Regisseur Jan Bosse wird die Inszenierung von Wedekinds "Lulu" am Wiener Burgtheater abgesagt.
Von Christine Dösselmehr...
Mini-Budget schlägt teuersten deutschen Film aller Zeiten: Mit "Oh Boy" setzt sich beim Deutschen Filmpreis völlig zu recht ein kleiner, äußerst feiner Film gegen Tom Tykwers Hollywood-Kino "Cloud Atlas" durch. Und auch die Verleihung ist alles andere als amerikanisch.
Von Ruth Schneeberger, Berlinmehr...
Beinahe elf Jahre hat der kürzlich verstorbene Dieter Pfaff den Bloch gespielt und war nicht nur wegen seines Körperumfangs wie ein Fels in der Brandung. "Die Lavendelkönigin" ist ein passender Abschluss der Reihe, weil Bloch an die Grenzen seiner eigenen Existenz gerät.
Von Katharina Riehlmehr...
Birgit Minichmayr und Devid Striesow hassen sich in einer neuen Episode "Bloch", dieser versucht sie wieder zusammenzuführen. Eine Woche nach dem Tod von Dieter Pfaff zeigt der Film, was fehlen wird.
Von Katharina Riehlmehr...
Eine Mammutgeschichte quer durch Zeit und Raum und ein Tag im Leben eines jungen Berliners - das sind die Favoriten für den Filmpreis 2013. Wen die Deutsche Filmakademie neben "Cloud Atlas" und "Oh Boy" noch für Lolas nominiert hat.
Die Nominierungen.mehr...
David Alaba, Fiva MC oder Petra Perle? Was ist mit Otti Fischer? Oder doch jemand ganz anderer? Auch dieses Jahr haben sich einige Münchner ganz besonders hervorgetan. Wer ist Ihr Favorit? Stimmen Sie ab, wer Münchner des Jahres ist!
Von Lisa Sonnabend und Beate Wildmehr...
Brigitte Hobmeier spielt an den Münchner Kammerspielen Frank Wedekinds "Franziska" - mit monsterartigen Menschen in Fett-Suits. Im Interview erklärt sie, wie es zu Münchens wildesten Zeiten zuging, und warum sie ihren Busen mag.
Von Egbert Thollmehr...
Es ist entschieden: Die User von Süddeutsche.de haben ihre Lieblingsmünchner gewählt. Gewonnen hat ein Österreicher vor einer Rapperin und einer Komikerin. Wer es auf die ersten Plätze geschafft hat - und wer letzter wurde.
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Lola Montez und Rudolph Moshammer im Theater, Ludwig II. im Kino: Warum schauen wir uns das immer wieder an? Und was hat es mit dem Dackel auf sich? Eine Typologie der Unvergänglichen.
Von Christian Mayermehr...
In dieser Kinowoche auf dem Kino-Menü: japanische Spezialitäten in Ostdeutschland, ausgezeichneter schottischer Whiskey von Ken Loach, aber auch Futter für eine Kannibalenfamilie.
Rezensionen ausgewählter Filme. Von den SZ-Kritikernmehr...
München hat es gut: Das Residenztheater, die Kammerspiele und das Volkstheater bieten eine einmalige Vielfalt - auch wenn nicht jedes dramatische Experiment gelingt. Ein Ausblick auf die neue Spielzeit.
Von Egbert Thollmehr...
"Gnade" nennt Matthias Glasner seinen neuen Film, der so provokativ ist wie seine alten: Was sich zunächst als klassisches Schuld-und-Sühne-Drama zu einem gerechten Finale hin zu entwickeln scheint, wird schließlich zu einem Plädoyer für das Üben von Vergebung.
Von Josef Grüblmehr...
Die Protagonisten seiner Filme sind Vergewaltiger, Pädophile oder andere Triebtäter: Matthias Glasner ist fasziniert vom Kampf des Menschen mit seinen Dämonen. Im neuen Film "Gnade" präsentiert der Regisseur Birgit Minichmayr als Gutmenschen, der plötzlich mit tiefer Schuld leben muss. Ein Gespräch über die Unteilbarkeit von Gut und Böse und den Kleinmut im deutschen Kino.
Interview: Paul Katzenbergermehr...
Andreas Frege wird 50. Andreas wer? Na, Campino. Der Mann, dessen Punkrock-Karriere nicht daran gelitten hat, dass er den gleichen Namen trägt wie ein rosa-weißes Lutschbonbon. Der gerade erst mit den "Toten Hosen" den EM-Hit 2012 landete. Obwohl seine Band schon 30 Jahre alt ist. Ein Rückblick.
In Bildern. Von Felicitas Kockmehr...
Die Rolle als Hure zu bezeichnen, sei ihr zu undifferenziert - deshalb gibt Theater-Star Birgit Minichmayr nun schon zum zweiten Mal die Buhlschaft im "Jedermann", wenn an diesem Mittwoch die Salzburger Festspiele eröffnet werden. Die kleinste große Rolle der Theatergeschichte wird traditionell von den begehrtesten Schauspielerinnen gespielt.
Eine Salzburger Zeitreise in Bildern.mehr...
Im Abenddunkel kann man's nun krachen lassen: Bei den Salzburger Festspielen bleibt der "Jedermann" ein Ereignis, aus dem Regisseur Christian Stückl so viel Theater und Komik herausgeholt hat wie möglich. Ein paar schöne Details sind hinzugekommen.
Von Christine Dösselmehr...
Von der Leinwand ins Museum: Die jährliche Retrospektive des Berlinale-Programms wird fortan auch als Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen sein. Unterdessen werden für das Berliner Festival immer mehr Filme und Stargäste bekannt.
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Der Bernard Madoff des 19. Jahrhunderts hieß Adele Spitzeder und wohnte in München. Die gescheiterte Schauspielerin trieb Kleinanleger, Kirchen und ganze Gemeinden in den Ruin. Birgit Minichmayr spielt ein großartiges Miststück in einem Film, der ein Lehrstück über Geld und Gier hätte sein können - dem aber die Fallhöhe fehlt.
Von Eva Rose Rüthlimehr...
Unter Martin Kusej ist das Residenztheater bislang nicht so richtig in die Gänge, dafür manchmal ganz schön aus der Kurve gekommen. Doch nun ist der Erfolg da - mit dem Fassbinder-Stück "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". Und der Zuschauer fühlt sich ertappt, ein mieser kleiner Voyeur zu sein.
Von Christine Dösselmehr...Theater-Kritik
Viele Leute machen furchtbare Sachen, aber sie tun es aus Liebe: Sepp Bierbichler mit Josef Hader im Fleischerhaken-Horror der österreichischen Provinz.
Von F. Göttlermehr...
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