Ai Weiwei hat einen Rocksong aufgenommen, mit dem er seine 81-tägige Haft von 2011 aufarbeitet. Er wolle auch an alle anderen politischen Häftlinge in China erinnern, sagt der chinesische Kunststar. Denn: "Meine Stimme ist wieder da."
Von Kai Strittmatter, Pekingmehr...
Die aus Eitting stammende Illustratorin Susanne Straßer hat ein Bilderbuch über eine "ganz coole Prinzessin" geschrieben. Jetzt kommt die Geschichte als Spielfilm in die Kinos
Von Sarah Schiekmehr...
Jahrelang war an ihrer Gesichtslosigkeit nichts zu ändern, heute hat Kunst von Frauen Konjunktur. Ein Abonnement auf Fortschritt ist das nicht, denn alte Vorurteile bleiben. Vielmehr geht es um die Frage, wo die Männerkartelle tatsächlich aufgebrochen werden können.
Von Catrin Lorchmehr...
Reiseführer für Istanbul gibt es viele. Aber oft haben Einheimische bessere Tipps - für den besten Tee am Nachmittag oder den schönsten Blick aufs Goldene Horn. Auf dem Blog "Spotted by Locals" verraten Istanbuler ihre Lieblingsplätze in der Stadt.
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Ausgerechnet der Gehry, ausgerechnet dem Zuckerberg! Der Stararchitekt entwirft dem Facebook-Gründer ein neues Gebäude. Das soll das Image stärken - und im Silicon Valley versuchen sie gerade, sich darin gegenseitig zu übertreffen. Was Architektur über Kultur und Geltungsdrang aussagt.
Von Gerhard Matzigmehr...
Die Öffnung Kubas ist seit 2011 ganz offiziell Parteilinie - und die dortigen Künstler nutzen die Freiheiten. Die 11. Biennale in Havanna zeigte den neuen Pluralismus und schickte sich an, die Individuen im Ameisenstaat zu entdecken.
In Bildern. Von Jonathan Fischer, Havannamehr...
Harmlosigkeit als Statement: Selten hat eine Kuratorin auf das eigene Projekt so eingedroschen wie Elena Selina bei bei der dritten Moskauer Biennale für junge Kunst. Die Teilnehmer geben sich politisch, doch ihre Freiheit ist in einem Land beschränkt, in dem Punkerinnen für harmlose Protestaktionen eingesperrt werden.
Von Astrid Maniamehr...
Peinlich berührt wandten sich viele Kunstkritiker vom italienischen Biennale-Pavillon ab, der mit einer Pornodarstellerin eröffnet wurde. Dabei ist er ein großer Angriff auf die Kunst der Gegenwart - und zugleich eine Lektion darüber, was Silvio Berlusconis Italien wirklich zusammenhält.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Venedig zelebriert die Biennale, die einst nur gegründet worden sein soll, um die sommerliche Touristensaison zu verlängern. Dabei hat die Stadt auch abseits vom Filmfesttrubel viel zu bieten - vor allem wenn man die bekannten Pfade verlässt.
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Die Berlin Biennale gilt als eine der wichtigsten Plattformen zeitgenössischer Kunst in Deutschland. Diesmal ist die Ausstellung schon vor Beginn politisch wie nie zuvor. Am Mittwoch haben die von der Kunstschau geladenen Occupy-Aktivisten den Schauplatz in Berlin erobert. Kritiker fragen hingegen, ob das wirklich noch Kunst ist.
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Symbolische Besetzung durch die Occupy-Bewegung und pathetischer Kitsch: Unter dem Motto "Forget Fear" will die 7. Berlin Biennale politische Wahrheiten enthüllen, tatsächlich erweist sich vieles nur als Provokation. Das Etikett "Kunst" pappt dabei auf vielen Anliegen wie eine Camouflage.
Von Catrin Lorchmehr...
Einst Zentrum eines Weltreichs, ist Karthago heute ein Villenvorort an der tunesischen Küste. Doch die antike Stärke der Stadt ist Leitbild für die Revolutionäre des arabischen Frühlings. Eine Ausstellung versucht, den neuen Geist Karthagos einzufangen. Nicht leicht im Tunesien der Gegenwart.
Von Werner Blochmehr...
Schmierige italienische Politikerporträts, eine Mafiahöhle und brennende Bierflaschen: Wenn an diesem Samstag die Biennale in Venedig eröffnet, will sie sich der Aufklärung widmen und gleicht doch eher einer allzu kritiklosen Lichtschau.
Von Kia Vahlandmehr...
"Dein Land existiert nicht": Auffallend viele Künstler dekonstruieren auf der Biennale in Venedig die Idee der Nation. Unter besonderer Beobachtung steht, wer nah an Naturkatastrophe, Menschenrechtsverletzung oder Revolution arbeitet.
Von Catrin Lorchmehr...
Der Protest von Alfred Ullrich aus Biberbach ist kein lauter: Mit seiner Kunst macht er sich auf die Diskriminierung der Roma aufmerksam. Nun stellt er seine Werke auf der Biennale in Venedig aus.
Von Wolfgang Eitlermehr...
Wie eine Gebetsstätte in einem Edelbunker des Zweiten Weltkriegs: Der deutsche Biennale-Beitrag in Venedig karikiert unfreiwillig das Lebenswerk von Christoph Schlingensief. Nicht einmal das Narrentum haben sie ihm gelassen.
Von Kia Vahlandmehr...
2011 sprang sie als Ersatz für den verstorbenen Christoph Schlingensief ein und erhielt in Venedig den Goldenen Löwen. Nun steht fest, dass Susanne Gaensheimer auch im kommenden Jahr den deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale kuratiert. Ein Gespräch über eine schwierige Entscheidung.
Interview: Sandra Danickemehr...
Der Deutsche Pavillon auf der Biennale von Venedig hat zwei Probleme: Das eine ist er selbst, das andere heißt Christoph Schlingensief. Denn dessen Werk lässt sich nicht konservieren.
Von Christopher Schmidtmehr...
Christoph Schlingensief soll den deutschen Pavillon auf der Venedig-Biennale 2011 gestalten - für Gerhard Richter ein Skandal. Warum dieser verbale Frontalangriff?
Von Kia Vahlandmehr...
Wegen eines Kreislaufzusammenbruchs des Hauptdarstellers ist am Donnerstagabend in München die Eröffnungs-Premiere der diesjährigen Münchner Musik-Biennale abgebrochen worden.
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Ein erster Besuch auf der 50. Kunstbiennale in Venedig: Der Deutsche Pavillon besticht durch eine mönchische Schlichtheit. Nur wenig lebendiger sind dagegen Schlingensiefs falsche Mönche, die eingangs der Giardini auf den Bäumen hocken.
Von HOLGER LIEBSmehr...
Achtung, Stolpergefahr: Die Cafeteria von Tobias Rehberger ist ein Chaos aus Streifen und Punkten - und gewinnt den Goldenen Löwen in Venedig.
Von Holger Liebsmehr...
Rolex kaputt, Porzellan zerbrochen: Auch die Weltschau, die am Sonntag beginnt, kommt an der Krise nicht vorbei. Ein Offenbarungseid des Kunstbetriebs.
Von Holger Liebsmehr...
Er ist ein entscheidender Katalysator des deutschen Humorproblems. Von den eisig-gemütlichen Fünfzigerjahren bis über seinen Tod hinaus in die Gegenwart war der Künstler Martin Kippenberger nicht nur innovativ, sondern auch witzig. Und das war im Nachkriegsdeutschland echte Drecksarbeit.
Von Jörg Heisermehr...
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