Der Weg der Ehec-Bakterien Von Ägypten nach Bienenbüttel -

Langsam schließt sich die Indizienkette: Der Hof in Niedersachsen, von dem aus kontaminierte Sprossen verbreitet wurden, hatte mit Ehec-Bakterien verseuchte Bockshornkleesamen aus Ägypten eingekauft. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen weiter gestiegen. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

Pflegekräfte auf Intensivstation mit EHEC-Patienten Aggressiver Darmkeim Bundesinstitut bestätigt Sprossen als Ehec-Quelle

Nun herrscht Gewissheit: Der Ehec-Erreger an den Sprossen des Biohofs in Bienenbüttel entspricht dem aggressiven Darmkeim, an dem bislang mindestens 32 Menschen gestorben sind. Das hat das Bundesinstitut für Risikobewertung mitgeteilt. Gebannt ist die Gefahr aber noch nicht: Gesundheitsminister Bahr hält weitere Todesfälle für möglich. mehr...

EHEC Verdacht in Bienenbüttel Ehec-Erreger Die Welt jagt ein Phantom

Die Quelle scheint mit Namen und Anschrift identifiziert zu sein: Gärtnerhof, Fichtenweg, Bienenbüttel. Ein Nest im Niemandsland soll ganz Europa verseucht haben, von einem Gartenbaubetrieb aus sollen die Ehec-Bakterien ihre todbringende Reise durch Deutschland und Europa angetreten haben. Doch Zweifel wachsen. Von Ralf Wiegand, Bienenbüttel mehr...

Ehec Krisentreffen zu Ehec-Epidemie Krisentreffen zu Ehec-Epidemie Kritik aus Brüssel: Fehlanzeige

Auf der Berliner Sonderkonferenz zur Ehec-Welle bedauert Gesundheitsminister Bahr, dass noch mehr Menschen an dem Darmkeim gestorben sind. Überraschend ist der Auftritt von EU-Kommissar Dalli: Er lobt das deutsche Krisenmanagement - dabei hatte er die Behörden noch am Vortag angegriffen. Aus Niedersachsen wird gemeldet, dass 18 weitere Ehec-Fälle auf Sprossen aus dem Betrieb in Bienenbüttel zurückzuführen seien. mehr...

Bislang kein EHEC-Erreger auf Sprossen nachgewiesen Darmkeim-Epidemie Erfolg für die Ehec-Jäger

Fotos von Touristen, Kochrezepte und Tierärzte führten zu den Sprossen: Für die Fahndung nach der Quelle der Ehec-Epidemie haben die Experten kriminalistisches Gespür gebraucht. Nun wurden in Nordrhein-Westfalen auf Sprossen tatsächlich Keime vom gefährlichen Typ O104 nachgewiesen. Aber hätte man den Infektionsherd nicht schon viel früher finden können? Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

- Ehec-Welle Spur der Sprossen

Die Suche nach dem Ehec-Keim erinnert an einen Kriminalfall: Gespür und die Auswertung der Indizien treten an die Stelle mikrobiologischer Gewissheit. Seit der Verdacht auf Sprossen gefallen ist, mögen Tomaten- und Gurkenbauern erleichtert sein. Doch bleiben auch andere Gemüse verdächtig - möglicherweise stammen die Ehec-Keime aus mehr als einer Quelle. Von Katrin Blawat mehr...

Sprossen werden auf EHEC untersucht Ehec: Suche nach Infektionsquelle Warum die Jagd ins Nichts führt

Video Schneller, intensiver und besser koordiniert hätte die Suche nach dem Auslöser der Ehec-Epidemie ablaufen müssen, sagen Kritiker. Das Robert-Koch-Institut und andere Behörden wehren sich gegen die Vorwürfe - mit einigen guten Argumenten. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

Sprossen Ehec-Quelle Zweifel an der Sprossen-Theorie wachsen

Verbreitet sich der lebensbedrohliche Ehec-Erreger über Pflanzensprossen? Die niedersächsischen Behörden geben sich sicher, eine Meldung aus Hessen scheint ihnen recht zu geben, doch erste Untersuchungen und Patientenbefragungen lassen Zweifel aufkommen. Ehec alarmiert inzwischen auch die EU-Agrarminister, SPD und Grüne zerpflücken derweil das Krisenmanagement der Regierung. mehr...

Bockshornkleesamen als EHEC-Verursacher identifiziert Ehec-Krise Importstopp für ägyptische Samen

Fast 50 Menschen starben bisher am Ehec-Erreger. Nach langer Zeit des Rätselns gehen die Behörden davon aus, dass der gefährliche Darmkeim aus Ägypten stammt. Nun verhängte die EU ein Importverbot für bestimmte ägyptische Samensorten. mehr...

Sprossen Ehec-Krise Selbstgezogene Sprossen: Gefahr auf der Fensterbank

Auch selbstgezüchtete Sprossen und Keimlinge könnten eine Ehec-Erkrankung auslösen, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung - denn möglicherweise lauert der Erreger im Saatgut. Diesen Schluss zieht das Institut aus der Erkrankung einer Familie in Niedersachsen. mehr...

EHEC-Darmerkrankungen - Labor SPD-Politiker Lauterbach warnt vor Epidemie "Ehec ist weltweit auf dem Vormarsch"

Die Ehec-Quelle ist gefunden, doch viele Patienten, die von dem Erreger befallen sind, werden ihr Leben lang unter den Folgen der Erkrankung leiden, befürchtet der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er warnt vor künftigen Ehec-Ausbrüchen: Der gefährliche Keim breite sich aus - auf der ganzen Welt. mehr...

An Austrian scientist holds petri dish with bacterial strains of EHEC bacteria in the microbiological laboratory of the Austrian Agency for Health and Food Safety in Vienna Gefährlicher Darmkeim Ehec-Welle ebbt ab

Das Robert-Koch-Institut nährt Hoffnungen auf ein Ende der Ehec-Krise. Immer weniger Menschen stecken sich mit dem gefährlichen Darmkeim an. Die Kritik am Krisenmanagement der Regierung dagegen bleibt. mehr...

Bundesinstitut bestätigt aggressiven EHEC-Typ an Sprossen Ehec-Epidemie in Deutschland Kind stirbt an Ehec

Mehr als 30 Menschen hat der Ehec-Erreger bereits getötet - nun ist auch ein Kind gestorben. Ein zweijähriger Junge in Niedersachsen erlag den Folgen der gefährlichen Infektion. Die Behörden raten weiterhin davon ab, rohe Sprossen zu verzehren - doch noch immer ist unklar, wie der Erreger in die Sprossen kam. mehr...

Sprossen Behörden zum Ehec-Erreger "Es sind die Sprossen"

Die Behörden sind sich sehr sicher: Sprossen haben die Ehec-Epidemie in Deutschland ausgelöst. Der endgültige Nachweis sei zwar nicht gelungen. Jedoch sei es durch Überprüfung der Lieferwege möglich gewesen, die Sprossen als Quelle einzugrenzen - der Verdacht konzentriert sich nun auf einen Biohof in Niedersachsen. Die Warnung vor dem Verzehr roher Tomaten, Gurken und Blattsalate wird aufgehoben. mehr...

Hospitals Struggle To Treat High Number Of EHEC Patients Ehec-Epidemie Auf der Feier infiziert

Die Behörden in Niedersachsen haben einen weiteren Weg entdeckt, über den sich die Ehec-Bakterien vermutlich ausgebreitet haben: über eine Catering-Firma aus dem Landkreis Kassel. Eine Verbindung zum Sprossen-Biohof wird nun geprüft. mehr...

EHEC-Krise: Einnahmeausfälle Gemüsebauern Ehec im Freistaat Wie Bayern Sicherheit vorgaukelt, die es nicht gibt

Bayerns Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit verkündet: "Bayerisches Gemüse nicht mit Ehec belastet." Doch einen Grund zur Entwarnung gibt es noch gar nicht. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

Bund und Laender beraten ueber EHEC Suche nach dem Ehec-Erreger Bahr weist Kritik als "typisch deutsch" zurück

Während die Suche nach dem Ehec-Erreger weitergeht, gerät das Krisenmanagement der Regierung immer stärker in die Kritik, Forderungen nach einer zentralen Bundesbehörde im Kampf gegen Seuchen werden laut. Gesundheitsminister Bahr hält von solchen Ideen nichts. Inzwischen zweifelt die EU daran, dass Deutschland die Krise alleine bewältigen kann. mehr...

Sprossen sollen fuer EHEC-Erkrankungen verantwortlich sein Gefährlicher Darmkeim Sprossen sollen Ehec-Erkrankungen auslösen

Ein Betrieb aus dem niedersächsischen Uelzen ist wohl eine Quelle des Ehec-Bakteriums, an dem bislang 21 Menschen gestorben sind. Kontaminierte Sprossen sollen direkt oder über Zwischenhändler an Restaurants in Norddeutschland, aber auch in Hessen geliefert worden sein - womöglich wurde die lebensbedrohliche Ware bereits vollständig verarbeitet. mehr...

Sprossen Ehec: Suche nach Infektionsquelle Sprossen unter Verdacht

Nicht Gurken, sondern Sprossen haben nach Angaben der niedersächsischen Behörden die Ehec-Erkrankungen vermutlich ausgelöst. Sie sollen aus einem Betrieb aus Uelzen stammen und direkt oder über Zwischenhändler an Restaurants in Norddeutschland, aber auch in Hessen geliefert worden sein. Der Labortest an den Sprossen steht noch aus. Derweil kritisieren die Grünen das Ehec-Krisenmanagement der Regierung scharf. mehr...

EHEC-Kontrolleure auf Gärtnerhof in Bienenbüttel Ehec-Ausbruch Alle Fäden müssen zusammenlaufen

In diesen Ehec-Zeiten verkündet jede Länderbehörde ihre eigene Warnung. Damit handeln die einzelnen Einrichtungen zwar gemäß ihrer Zuständigkeit, doch sie verwirren die Bevölkerung. Nötig wäre, dass die Verantwortung in einem Bundesinstitut liegt. Dafür müssten die Länder zwar Kompetenzen abgeben, aber die Verbraucher würden es ihnen danken. Ein Kommentar von Nina von Hardenberg mehr...