Weniger Beschränkungen, dafür mehr Wohlstand und Wachstum: Das erhoffen sich die EU-Staaten vom Freihandelsabkommen mit den USA. EU-Kommissionspräsident Barroso will gemeinsam mit US-Präsident Obama noch heute grünes Licht geben - doch laut einer Studie nutzt der Vertrag Deutschland weniger als den anderen.
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Deutschlands Exportwirtschaft verliert mehr und mehr Marktanteile an China - selbst in klassischen Branchen wie Maschinenbau oder Chemie. Derzeit betrifft der Trend vor allem Länder außerhalb Europas. Doch auch in EU-Kernstaaten verschärft sich der Wettbewerb.
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Die Brockhaus-Enzyklopädie, die Mutter aller Nachschlagewerke, wird eingestellt. Bertelsmann gibt seine Lexikonsparte auf. Ein Nachruf auf das gebundene Wissen in 26 Absätzen - von A bis Z.
Von Bernd Graffmehr...
Deutschland zieht immer mehr qualifizierte Arbeitnehmer aus dem Ausland an. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie - und klingt erst mal positiv. Doch über das Bildungsniveau der Migranten insgesamt sagen die vorgestellten Zahlen nichts aus. Und auch den Fachkräftemangel können die Zuwanderer auf Zeit langfristig nicht ausgleichen.
Von Melanie Staudinger, Berlinmehr...
Die Qualifikation der Einwanderer in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren radikal geändert: Mittlerweile sind Einwanderer durchschnittlich besser ausgebildet als Deutsche ohne Migrationshintergrund, zeigt eine Studie - und widerlegt damit ein weit verbreitetes Vorurteil.
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Bisher ist die Aktie des Fernsehsenders RTL nur an den Börsen in Luxemburg und Brüssel notiert. Jetzt will der Mutterkonzern Bertelsmann das Papier auch an die Frankfurter Börse bringen - und sich dazu von Anteilen trennen.
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Kein Grund für Masochismus: Bertelsmann wächst, allerdings vor allem wegen des Erfolgs der Erotikromane "50 Shades of grey". In anderen Konzernsparten knistert es weniger.
Von Caspar Busse, Berlinmehr...
In Deutschland wächst die Kritik am Euro - einige fordern die Rückkehr zur D-Mark. Eine Bertelsmann-Studie rechnet nun vor: Die Vorteile der Gemeinschaftswährung sind für Deutschland gewaltig. Selbst dann, wenn ein Großteil der Forderungen durch die verschiedenen Euro-Rettungsmaßnahmen abgeschrieben werden müsste.
Von Marc Beisemehr...
Schlechte Zahlen, nur nicht im Digitalen: Unter dem Druck einbrechender Umsätze und der Stärke von Amazon gewöhnt sich die deutsche Buchbranche langsam an den Gedanken, dass Worte auch auf Servern und Readern noch etwas wert sind. Es ist erst der Anfang der Revolution.
Von Jannis Brühlmehr...
Im letzten Moment hatte Rupert Murdoch noch versucht, den Deal zu torpedieren - vergeblich. Bertelsmann gründet mit seinem britischen Konkurrenten Pearson den weltweit größten Buchverlag. Die alteingesessene Branche wird von einem neuen Wettbewerber unter Druck gesetzt: Amazon.
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Die Menschen kaufen immer weniger gedruckte Bücher. Bertelsmann will auf das Zeitalter des elektronischen Lesens vorbereitet sein - und um jeden Preis wachsen. Die komplette Übernahme von Gruner + Jahr ist gerade gescheitert. Jetzt möchte Konzernchef Rabe den Buchverleger Random House mit Penguin zusammenführen. Für ihn steht einiges auf dem Spiel.
Von Caspar Busse, Münchenmehr...
Es könnte der größte Buchverlag der Welt entstehen: Der Medienkonzern Bertelsmann und Konkurrent Pearson aus London verhandeln über eine Fusion ihrer milliardenschweren Buchtöchter Random House und Penguin Books. Bisher haben sich die Konzerne aber noch nicht geeinigt.
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Jahrelang tat der Bertelsmann-Konzern alles, um der Börse fernzubleiben, nahm dafür sogar Milliardenschulden auf. Jetzt verordnet Vorstandschef Thomas Rabe dem Unternehmen einen Strategiewechsel und erklärt einen Börsengang zur Option, um Geld für den Wachstumskurs zu beschaffen. Die Eigentümerfamilie Mohn soll die Kontrolle aber behalten - dank eines Kniffs.
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Meinung
Viele Muslime fühlen sich plötzlich fremd im eigenen Land, das gastliche Haus namens Islamkonferenz hat die Anziehungskraft einer Zahnarztpraxis angenommen. Doch es wäre zu einfach, die Schuld nur Innenminister Friedrich oder den muslimischen Vertretern anzulasten.
Ein Kommentar von Roland Preußmehr...
Der langjährige Bertelsmann-Manager Jürgen Richter über die Familienmacht in Gütersloh - und das Erbe von Reinhard Mohn.
Interview: Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Der langjährige Bertelsmann-Manager Jürgen Richter über die Familienmacht in Gütersloh - und das Erbe von Reinhard Mohn.
Interview: Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Bertelsmann verkauft die Mehrheit an seiner letzten Musikfirma, die auch Rechte an Gruppen wie A-ha besitzt. Finanzhai KKR steigt ein.
Von Martin Hesse und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Das Büro des Vorstandsvorsitzenden von Bertelsmann liegt im zweiten Stock der Zentrale in Gütersloh. Der Blick geht hinaus auf einen großen Teich und die gegenüberliegende Bertelsmann-Stiftung. Hartmut Ostrowski, 50, hat dieses Büro Anfang diesen Jahres von Gunter Thielen übernommen, verändert hat er an der Einrichtung nur wenig. Dafür verändert er den Konzern - radikaler und schneller, als es in den vergangenen Jahren in Gütersloh üblich war.
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Die Musik ist aus: Das Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann verkauft seinen 50-Prozent-Anteil am Giganten Sony BMG an den japanischen Sony-Konzern.
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Bertelsmann macht eine Kehrtwende: Der Plan, die Mehrheit am europäischen Fernsehkonzern RTL Group zu übernehmen, wird aufgegeben.
Von Caspar Bussemehr...
Für 4,5 Milliarden Euro hat der größte Medienkonzern Europas Anteile vom belgischen Minderheitsaktionär GBL zurückgekauft - nach Worten des Bertelsmann-Vorstandschefs Thielen "ein richtiger Schritt zur richtigen Zeit".
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Der abrupte Abgang von Bertelsmann-Aufsichtsratschef Gerd Schulte-Hillen hat bei dem Medienriesen die Vorlage der Neun-Monats-Zahlen überlagert Die Musiksparte belastet weiterhin erheblich die Geschäfte, während die Fernsehtochter RTL Group und Firmenverkäufe maßgeblich zum Konzerngewinn beitragen.
Von Von Ulf Brychcymehr...
Zwei neue Männer wollen den Konzern Bertelsmann beleben: der als stur geltende Erbe Christoph Mohn und der eispickelkühle Vorstandschef Thomas Rabe. Bisher fallen sie vor allem mit Phantasie und Feuerwerk auf - für konkrete Vorhaben scheint hingegen das Geld zu fehlen. Dafür bringen ihre Pläne Unruhe in den Verlag Gruner + Jahr.
Von Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Jetzt geht's ans Eingemachte: Bertelsmann startet nach tiefroten Zahlen das größte Sparprogramm der Geschichte. Gespart hat auch die Post - nicht zur Freude der Kunden.
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Der Medienkonzern Bertelsmann will offenbar Europas größten Fernsehkonzern RTL komplett übernehmen. Dafür müsste das Imperium mit Sitz in Gütersloh Branchenexperten zufolge mehr als eine Milliarde Euro ausgeben.
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