Bürgerkrieg in Syrien —
UN-Beobachter überwachen Freilassung von Oppositionellen
Beobachter der Vereinten Nationen haben in Syrien offenbar erstmals erfolgreich zwischen Regime und Opposition vermittelt. Demnach seien zwei Gefangene im Tausch gegen einen zerstörten Panzer freigekommen. Unterdessen bemüht sich das Regime verzweifelt, Details eines angeblichen Giftkomplottes gegen Assads engste Vertraute zu vertuschen.
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Nach Beginn der Beobachtermission —
USA werfen Damaskus neue Gewalteskalation vor
In Syrien zeichnet sich trotz Waffenruhe keine Entspannung ab: "Kaum ein einziger Punkt" des Friedensplans sei von der syrischen Führung umgesetzt worden, heißt es aus der Regierung von US-Präsident Obama. Oppositionelle berichten erneut von vielen Toten. Die Verhandlungen über eine ungehinderte Arbeit der Beobachtermission im ganzen Land sollen zum Erliegen gekommen sein.
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Außenminister beraten über Syrien-Mission der UN —
Clinton will Assad notfalls mit Gewalt zum Frieden zwingen
US-Außenministerin Clinton will das Regime von Präsident Assad notfalls mit Gewalt zur Einhaltung des Friedensplans zwingen. Zunächst sollen aber noch mehr Beobachter entsendet werden als bislang geplant. Während zehntausende Syrer auf Unterstützung angewiesen sind, geht vielen internationalen Helfern allmählich das Geld aus.
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Beschluss im Sicherheitsrat —
UN schickt 300 Beobachter nach Syrien
300 Unbewaffnete für den Frieden: Die UN-Beobachter sollen die Waffenruhe in Syrien überwachen. Wohl auch unter dem Druck Moskaus macht das Regime in Damaskus Zugeständnisse - wenn auch nur kleine.
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Fahrplan der Arabischen Liga für Syrien —
Assad widersetzt sich Forderungen auf Machtverzicht
Die Arabische Liga setzt sich für einen grundlegenden Wandel in Syrien ein und fordert Präsident Assad auf, Befugnisse an seinen Stellvertreter zu übergeben. Damit solle der Weg frei werden für eine Regierung der nationalen Einheit. Der Machthaber reagiert umgehend - und lässt die Pläne als eine "schamlose Einmischung in innere Angelegenheiten" zurückweisen. Auch die syrische Opposition ist nicht zufrieden.
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Gewalt in Syrien —
Assad-Regime wettert gegen "internationales Komplott"
Die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien steht vor dem endgültigen Aus. Nach Saudi-Arabien ziehen sich auch die übrigen Golfstaaten zurück. In Syrien fließt derweil noch mehr Blut - und das Assad-Regime verkündet, seine harte Linie fortzusetzen.
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Gewalt in Syrien —
Arabische Liga setzt Beobachtermission aus
Sie stand von Anfang an unter keinem guten Stern, ein Teilnehmer hat sie gar eine Farce genannt: Die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien hat ihren Einsatz unterbrochen. Die anhaltende Gewalt im Land zwinge die Liga, die Sicherheit der entsandten Beobachter sicherzustellen.
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Anhaltende Gewalt gegen Opposition —
Arabische Liga unterbricht Beobachtermission in Syrien
Grausige Leichenfunde in Hama, Massaker in Homs, Angriffe gegen die Beobachter: Das Blutvergießen in Syrien geht unvermindert weiter und zwingt nun jene zur Aufgabe, die ihm Einhalt gebieten wollten. Die Arabische Liga begründet ihren Schritt mit der erneuten Zunahme der Gewalt, für die sich Diktator Assad entschieden habe. Hoffnung macht nur noch eine UN-Resolution, die aber von der Vetomacht Russland abhängt.
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Interview —
"Nicht nur Russland und China sind die Bösewichte"
Russland und China blockieren aktuell eine UN-Resolution gegen Syrien. Doch was würde diese überhaupt bringen? Wie geht es in Syrien weiter? Ein Interview mit Heiko Wimmen, Forscher bei der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Von
Kathrin Hollmer
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jetzt.de
UN erwägen eigenen Syrien-Beobachter —
"Wie viele müssen noch sterben?"
Ungewohnt scharf äußert sich UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zur Lage in Syrien: Es habe zu viele gebrochene Versprechen gegeben, und der Krieg gegen das eigene Volk gehe weiter. Die Vereinten Nationen wollen nun eine neue Beobachtermission ins Land schicken - gemeinsam mit der Arabischen Liga.
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