Können sich die Beobachter der Arabischen Liga ein realistisches Bild von der Lage in Syrien machen? Die USA mahnen zur Geduld mit der Mission, fordern die syrische Führung aber gleichzeitig dazu auf, den Kontrolleuren überall freien Zugang zu gewähren. Indes schüren Videoaufnahmen Zweifel an der Arbeit der Beobachter.
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Ein neuer Versuch, der Gewalt in Syrien ein Ende zu machen: Der Sonderbeauftragte Brahimi trifft auf Staatschef Assad - der bleibt stur und spricht von der "Souveränität und Unabhängigkeit" des Landes. Assads Partner in Moskau bezeichnen einen möglichen Einsatz chemischer Waffen als "politischen Selbstmord" der Führung.
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Die Vereinten Nationen erwägen, eine Friedenstruppe nach Syrien zu entsenden. Voraussetzung sei neben einem Mandat des Weltsicherheitsrates auch eine Waffenruhe, sagte Untergeneralsekretär Hervé Ladsous. Spekulationen über eine mögliche Truppenstärke von 3000 Blauhelmsoldaten wies er aber zurück.
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Obwohl ihre Mission wegen der andauernden Gewalt in Syrien ausgesetzt ist, haben UN-Beobachter Tremseh besucht. Dort waren am Donnerstag Aktivisten zufolge 150 Menschen getötet worden. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert den Sicherheitsrat auf, den Druck auf das Assad-Regime zu erhöhen - Amnesty International beklagt Menschenrechtsverletzungen der Aufständischen.
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Die Gewalt in Syrien reißt nicht ab, selbst den UN-Beobachtern ist die Lage zu heikel geworden - die Mission wurde gestoppt. Die Opposition fühlt sich im Stich gelassen und verlangt nun die Unterstützung von bewaffneten Blauhelmen. Eine unmögliche Forderung? Darüber könnten Staats- und Regierungschefs bereits beim G20-Treffen beraten.
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Das Blutvergießen in Syrien nimmt kein Ende: Syrische Menschenrechtsaktivisten melden 17 Todesopfer in Deraa und heftige Gefechte in Damaskus. Aus dem Dorf Al-Kubeir berichten UN-Beobachter von blutverschmierte Hauswänden und "starkem Geruch von verbranntem Fleisch".
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