Tunesiens ehemaliger Präsident Ben Ali ist wegen des Todes von 43 Demonstranten in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
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Tunesiens Präsident Ben Ali hat sich dem Druck wochenlanger Demonstrationen gebeugt und überraschend das Land verlassen. Nach 23 Jahren diktatorischer Herrschaft brach sein Regime am Freitag binnen Stunden zusammen. Ben Ali wollte offenbar nach Paris fliegen, doch Frankreich lässt ihn nicht landen.
Von Rudolph Chimellimehr...
Weil er in den 90er Jahren an der Folterung von Offizieren beteiligt gewesen sein soll, ist Tunesiens früherer Präsident Ben Ali zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Der langjährige Herrscher flüchtete nach seinem Sturz im Januar 2011 nach Saudi-Arabien.
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Im zweiten Prozess gegen Tunesiens ehemaligen Diktator Ben Ali ging es um Waffen und "zwei Kilo minderwertiges Haschisch". Nach wenigen Stunden wurde er zu 15 Jahen Haft verurteilt - zusätzlich zu den 35 Jahren aus dem ersten Urteil. Viele im Land glauben an einen Schauprozess.
Von Rudolph Chimellimehr...
Im Prozess gegen den früheren tunesischen Präsidenten Ben Ali hat die Staatsanwaltschaft die Höchststrafe beantragt. Der langjährigen Machthaber soll für den Tod von Regimekritikern während des Volksaufstandes im Januar 2011 verantwortlich sein. Den Angeklagten dürfte das wenig tangieren.
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Der Druck von der Straße zeigt offenbar Wirkung: Tunesiens Präsident Ben Ali räumt in einer TV-Ansprache indirekt unangemessene Gewalt ein - und will nicht noch einmal antreten.
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Drogen- und Waffendelikte, Veruntreuung von Staatsvermögen: In Tunesien starten heute eine Reihe von Verfahren gegen den ehemaligen Präsidenten Ben Ali. Der gestürzte Diktator lässt über seine Anwälte in deutlichen Worten mitteilen, was er von der Justiz nach der Revolution in seinem Land hält.
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Die tunesische Übergangsregierung beseitigt die Spuren von Ben Alis Herrschaft: Dutzende seiner Familienmitglieder wurden verhaftet, politische Häftlinge kamen frei und eine Generalamnestie beschlossen.
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Nach tagelangen blutigen Unruhen hat der autoritäre tunesische Präsident Ben Ali sein Amt aufgegeben und das Land verlassen. Zuvor hatte er die Regierung aufgelöst und den Ausnahmezustand ausgerufen. Das Militär hat den Flughafen der Hauptstadt Tunis abgeriegelt.
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Die Zugeständnisse ihres Präsidenten reichen ihnen nicht: Wieder haben sich Tausende Menschen im Zentrum von Tunis versammelt - und drängen Ben Ali zum sofortigen Rücktritt. Ein Reiseveranstalter holt nun deutsche Tunesien-Urlauber zurück.
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Das erste Urteil: Ein tunesisches Gericht hat den gestürzten Präsidenten Ben Ali und seine Frau Leila wegen illegaler Bereicherung zu 35 Jahren Haft verurteilt. Aber auch wenn viele Tunesier ihren ehemaligen Diktator gern hinter Gittern sehen würden: Ins Gefängnis muss er vorerst nicht - denn er sitzt in Saudi-Arabien.
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"Illegale Aneignung von Vermögen": Die tunesische Übergangsregierung hat bei der Fahndung nach dem geflohenen Ex-Präsidenten Ben Ali und seiner Frau Interpol eingeschaltet. Nicht das einzige Problem des Ex-Diktators.
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Die tunesische Wüste ist voller Film-Schauplätze: Nach der Revolution kann man jetzt wieder durch die Welten von Star Wars reisen. Wobei auch ein Indianerangriff nicht auszuschließen ist.
Von Michael Zirnsteinmehr...
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In den Nachbarländern Tunesien und Ägypten haben Massenproteste bereits zur Absetzung der Regierungen geführt. Nun erheben sich auch die Menschen in Libyen und protestieren gegen das Regime von Revolutionsführer Gaddafi.
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Tunesiens früherer Alleinherrscher Ben Ali ist auf der Flucht, die Armee jagt dessen Leibgarde und in der Hauptstadt werden die Lebensmittel knapp. In der wirren Lage ist der wichtigste Machtfaktor derzeit das Militär, das wesentlich zum Sturz des ehemaligen Präsidenten beitrug. Wer das Land führen wird, ist völlig offen - weder die Opposition noch das Regime verfügen über glaubwürdige Kandidaten.
Eine Analyse von Rudolph Chimellimehr...
Betonhart und unerschütterlich erschien die Herrschaft des 74-jährigen Ben Ali bis vor wenigen Tagen. Doch das tunesische Volk hatte die Nase von ihm und seinem Regime voll.
Von Rudolph Chimellimehr...
Rätselraten um den Gesundheitszustand von Tunesiens gestürztem Präsidenten Ben Ali: Medienberichten zufolge soll der 74-Jährige in Saudi-Arabien seit mehreren Tagen im Koma liegen.
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Er hat so viele Leichen im Keller: Jetzt wird Tunesiens Ex-Diktator Ben Ali international gesucht. In seinem Exil in Saudi-Arabien wird es schwer werden - vor allem für seine verschwenderische Ehefrau.
Ein Kommentar von Rudolph Chimellimehr...
Die Diktatur in Tunesien war ein System der Gier, und jeder kann das jetzt auf einer Auktion in Tunis sehen. Dort wird der exklusive Hausrat des Ben-Ali-Clans versteigert. Es zeigt sich: Verschwendungssucht und Luxus gehörten zum Alltag.
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700 Millionen Dollar soll Hosni Mubaraks Clan in der Schweiz gebunkert haben. Ein Gericht blockiert jedoch die Herausgabe des Geldes an die neuen Machthaber - und verweist auf die instabile Situation in Ägypten.
Von Wolfgang Koydl, Zürichmehr...
Letztes Geleit für "Märtyrer" Chokri Belaïd: In Tunis trauern Tausende um den ermordeten Oppositionspolitiker und schreien ihre Wut auf die islamistische Regierung heraus. Die Polizei geht mit Tränengas gegen Plünderer vor. In anderen Städten scheint die Lage angespannter.
Die Entwicklung zum Nachlesen im Newsblog. Von Vanessa Steinmetz und Michael Königmehr...
Sein Rücktrittsschreiben trägt er angeblich stets in der Tasche: Der tunesische Regierungschef Hamadi Jebali ist gesundheitlich wie politisch angeschlagen. Er steht für einen toleranten, fortschrittlichen Islam und ist dem Konkurrenzdruck radikaler Salafisten ausgesetzt. Sein Land befindet sich nach der Ermordung Chokri Belaïds in einer Krise.
Von Rudolph Chimellimehr...
Die Krise in Tunesien verschärft sich: Nachdem Premier Hamadi Jebali mit seinem Plan gescheitert ist, ein Technokraten-Kabinett einzurichten, erklärt er seinen Rücktritt. Immer wieder war es zuletzt zu Ausschreitungen in dem Land gekommen.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
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