BMX ist eine der jüngsten olympischen Disziplinen: Erst seit den Spielen von Peking 2008 gehört ein BMX-Rennen zum Programm. In London kämpfen knapp 50 Athleten und Athletinnen um die zwei zu vergebenden Goldmedaillen. Die pro Rennen acht BMX-Fahrer - BMX steht für Bicycle Moto Cross, weil die Sportart in Anlehnung an Motocross-Rennen entstand - versuchen dabei auf speziellen kleinen und geländegängigen Fahrrädern eine Wettkampfanlage mit Kurven und Hindernissen möglichst schnell zu bewältigen. Die zweite BMX-Disziplin Freestyle, bei der die Sportler durch Sprünge und Tricks Punkte sammeln, ist nicht olympisch. Der BMX-Radsport entstand in Kalifornien, wo in den 1970er Jahren die ersten Bahnen gebaut wurden, und breitete sich rasch auch in Europa aus.
Die deutschen BMX-Fahrer streben nach einer Medaille - und auch sonst hat der Wettbewerb der akrobatischen Radler einiges zu bieten: Weite Sprünge, Über-Kopf-Aktionen und fliegende Jungs sorgen für Spektakel. Doch vor dem Viertelfinale am Donnerstag bemängelt der Bundestrainer, dass die Sportart hierzulande noch immer zu unprofessionell betrieben wird.
Von Jürgen Schmieder, Londonmehr...
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