Meinung
Irans künftiger Präsident Hassan Rohani versprach im Wahlkampf, die Medien von ihren Fesseln zu befreien, die Stellung der Frauen zu verbessern und eine Charta der Bürgerrechte einzuführen. Mit ihm könnte nun ein neues Kapitel für die Iraner beginnen. Wenn alles gutgeht.
Ein Kommentar von Rudolph Chimellimehr...
Die Iraner feiern die Wahl des moderaten Hassan Rohani, der Westen atmet auf - und Israel beobachtet das Ganze mit Angst und Argusaugen. An einen Kurswechsel Teherans glaubt die Regierung um Premierminister Netanjahu nicht. Stattdessen fürchtet sie, die Weltgemeinschaft könnte die Sanktionen gegen Iran lockern.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Eine Wahl, die einer Sensation gleichkommt: Hassan Rohani hat die Präsidentschaftswahlen in Iran mit mehr als 50 Prozent der Stimmen gewonnen. Damit wird ein gemäßigter Politiker Nachfolger von Mahmud Ahmadinedschad - doch über eine Annäherung an den Westen entscheidet ein anderer Mann.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Sein außenpolitisches Kerngeschäft war die Provokation, in der Innenpolitik war er unnachgiebig und hart: Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sein Land ruiniert, alle seine Visionen sind geplatzt. Nun steht das Land vor der Wahl, doch egal wer Ahmadinedschad nun nachfolgt, es wird lange dauern, bis sich das Land von seinem Erbe befreit haben wird.
Von Tomas Avenarius, Kairomehr...
Beobachter rechneten mit einer Stichwahl, doch die iranische Präsidentschaftswahl könnte schon im ersten Durchgang entschieden werden. Der als moderat geltende Hassan Rohani liegt in Führung. Die benötigte absolute Mehrheit ist dem Kleriker aber auch nach Auszählung von mehr als der Hälfte der Stimmen noch nicht sicher.
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Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Iran grenzt an eine Sensation. Auch wenn noch nicht alle Stimmen ausgezählt sind, ist klar: Die Menschen haben es satt, dass sich ihre Lebensbedingungen immer weiter verschlechtern. Mit der Wahl des moderaten Klerikers Hassan Rohani strafen sie das Regime auch für dessen aggressive Außenpolitik ab.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Für die Rebellen wird die Lage nach dem Fall von Al-Kusair schwierig: Ihre wichtigste Versorgungsroute aus Libanon ist gekappt und die Truppen von Baschar al-Assad sind auf dem Vormarsch - Syriens Diktator stärkt seine militärische Position mit Hilfe der libanesischen Hisbollah und iranischer Revolutionsgardisten.
Von Tomas Avenariusmehr...
Neue Runde im Atomstreit mit Iran: Die USA verhängten Strafmaßnahmen gegen ausländische Firmen, die mit Irans Ölindustrie zusammenarbeiten. Zugleich wird der Export von Software und Smartphones nach Iran erleichtert - nicht ohne Hintergedanken.
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Iran steckt in einer Systemkrise. Mittel- und Oberschicht wenden sich ab von der Regierung, nur die Armen stehen noch zum Kleriker-Regime. In dieser Lage versucht der geistliche Führer Chamenei jedes Risiko auszuschließen - bei der anstehenden Präsidentschaftswahl gilt nur ein Kandidat als reformorientiert.
Von Tomas Avenarius, Kairomehr...
Für Ayatollah Ali Chamenei läuft alles nach Plan: Vor der Präsidentschaftswahl eliminiert der Wächterrat die beiden Kandidaten, die das Erbe des alternden Revolutionsführers bedrohen. Doch das letzte Wort im komplizierten iranischen Machtspiel ist das noch nicht.
Eine Analyse von Tomas Avenarius, Kairomehr...
Ultrakonservativ ist das Gremium, das die Kandidaten für die Präsidentenwahl in Iran bestimmt. Auch ein Vertrauter Mahmud Ahmadinedschads wurde nicht zugelassen. Dagegen will der derzeitige Amtsträger vorgehen - und beim Ayatollah vorsprechen.
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Meinung
Am Ende bestimmt nur einer über das Schicksal des iranischen Volkes: Ayatollah Ali Chamenei, sein oberster religiöser Führer. Wenn er jetzt weitere Verhandlungen im Atomstreit mit den USA ausschließt, bedeutet das aber kein endgültiges Nein. Doch im Moment fürchtet er nur eines: die kulturelle Invasion durch den Westen.
Ein Kommentar von Rudolph Chimellimehr...
Vom Plausch mit Fidel Castro bis zum Skandal um Holocaust-Leugner Williamson, vom Lehrschreiben über die Liebe bis zu Kondomen für männliche Prostituierte. Die wichtigsten Stationen des Pontifikats von Papst Benedikt XVI.
Von Martin Mühlfenzl und Oliver Das Guptamehr...
Die Minderheit der Bahai lebt in Iran ihren progressiven Glauben aus. Die Mullahs sehen dadurch ihre Macht bedroht. Und verfolgen sie gnadenlos. Willkommener Vorwand: Die Richtung der Gebete der Anhänger der religiösen Reformbewegung weist nach Israel.
Von Frederik Obermaiermehr...
Ein Zerbrechen der "Achse des Widerstands" gegen Israel will Iran nicht zulassen: Teheran hat seine Unterstützung für den syrischen Machthaber Assad bekräftigt. Der kündigte die Fortsetzung des Kampfes gegen die Rebellen an.
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Schwere Vorwürfe: Laut einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde hat Iran die Leistung seiner Atomanlage in Fordow verdoppelt. Außerdem vermuten die Experten, dass das Regime von Präsident Mahmud Ahmadinedschad auch in einem Militärkomplex in Partschin an der Entwicklung von Nuklearwaffen arbeitet.
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Alarmierende Erkenntnisse: Der neue Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde legt offen, dass Iran die Uran-Anlage Fordow fast fertiggestellt hat. Außerdem wurden offenbar Spuren möglicher Experimente zur Entwicklung von Atomwaffen verwischt.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Dicke Luft beim Blockfreien-Gipfel: Irans geistlicher Führer Chamenei ätzt gegen die UN und versichert, sein Land strebe nicht nach Atomwaffen. Ägyptens Präsident Mursi überrascht mit einem Bekenntnis zur Revolution in Syrien - und verärgert damit die mit Assad verbündeten Iraner.
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"Acht Jahre sind genug": Mahmud Ahmadinedschad will sich nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit als iranischer Präsident im kommenden Frühjahr aus der Politik zurückziehen - und stattdessen in die Wissenschaft zurückzukehren.
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Mit Ali Laridschani hat das neue iranische Parlament erneut einen Kritiker von Präsident Ahmadinedschad zu seinem Präsidenten gewählt.
mehr...Politicker
Digitaler Angriff auf das iranische Ölministerium und die staatliche Ölgesellschaft - und Teheran muss reagieren: Es nimmt sein wichtigstes Ölexport-Terminal im Persischen Golf vom Netz. Erinnerungen an den Computervirus Stuxnet werden wach.
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Teherans Überwachungspläne nehmen Gestalt an. Schon im Mai soll das "nationale Internet" in die erste Phase gehen. Die neue Infrastruktur würde die Bürger des Landes nicht nur zu gläsernen Nutzern machen, sondern sie auch vom ausländischen Web trennen.
Von Johannes Kuhnmehr...
Iran treibt sein verdächtiges Atomprogramm voran - die Politik des Landes ist von dem Gefühl bestimmt, bedroht und unterdrückt zu sein. Die USA mahnen zur Zurückhaltung, die Europäer hoffen, dass neue Verhandlungen den Streit lösen. Doch Teheran will sich durch die Atombombe endlich aus westlicher Bevormundung befreien.
Von Tomas Avenariusmehr...
Akademiker, älter als 30 Jahre, linientreu, sucht Mandat: Zur Parlamentswahl in Iran können nur ausgewählte Personen antreten. Aus Protest boykottieren Reformparteien die erste Wahl seit 2009. Auch deshalb sagt sie wenig über die Stimmung der Bürger aus, demonstriert aber die Machtkämpfe innerhalb der Regierung.
Ein Überblick von Nakissa Salavatimehr...
Die Cyber-Polizei schnüffelt im Netz, Google gilt als "Spionage-Instrument": In Iran wird die Opposition mundtot gemacht - nicht nur im Internet. Von der Aufbruchsstimmung der Grünen Revolution ist bei der Parlamentswahl nichts mehr zu spüren.
Von Tomas Avenariusmehr...
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