Die israelische Luftwaffe hat ein Ziel in Syrien angegriffen. Das hat nach Medienangaben ein israelischer Regierungsvertreter bestätigt. Ziel soll eine Raketenlieferung an die Hisbollah-Miliz im Libanon gewesen sein.
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Angesichts der Eskalation in Syrien ist Israel immer stärker um seine Sicherheit besorgt und sucht die enge Abstimmung mit den USA. CIA-Direktor John Brennan ist überraschend nach Jerusalem gereist. Russland, der letzte Verbündete von Syriens Machthaber Assad, verstärkt unterdessen die Präsenz in der Region - mit Kriegsschiffen im Mittelmeer.
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"Für die Zukunft schließe ich nichts aus": Der britische Außenminister Hague hat sich für Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen ausgesprochen, falls sich der Krieg länger hinziehen sollte. Auch CDU-Außenpolitiker Mißfelder befürwortet das - entgegen der Linie der Bundesregierung.
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Syrische Sicherheitskräfte haben einen deutschen Reporter verhaftet. Achim Wertz war nach Angaben des "Tagesspiegels" ohne Journalistenvisum unterwegs. Über sein Mobiltelefon soll er um Hilfe gebeten haben.
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Meinung
US-Präsident Obama sträubt sich gegen eine Intervention in Syrien. Aber ohne ein Eingreifen wird wahrscheinlich alles noch viel schlimmer. Am Ende könnte es sein, dass der Friedenspräsident eine große Katastrophe einfach geschehen ließ.
Ein Kommentar von Nicolas Richtermehr...
Der Gebrauch von Chemiewaffen gilt für die USA als "rote Linie" im Syrien-Konflikt. Diese habe Assad schon lange überschritten, sagt jetzt der türkische Premier Erdogan. Er habe Beweise dafür, dass die syrische Armee die verbotenen Kampfstoffe eingesetzt habe.
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Syriens Präsident al-Assad will sich heute mit einer Fernsehansprache an seine Landsleute wenden. Darin will er nach Informationen eines Abgeordneten Vorschläge für ein Ende des Blutvergießens machen. An einen Rücktritt denkt er offenbar nicht.
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Vorsorge für die Zeit nach dem Sturz Assads: Iran und die schiitische Hisbollah bauen einem Zeitungsbericht zufolge in Syrien ein Netzwerk von Milizen auf. Die Opposition bemüht sich indes um den Dialog mit Regierungsvertretern.
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Allein in der vergangenen Nacht sind 8000 Syrer in die Türkei geflohen. An den Grenzgebieten zu Israel und der Türkei kämpfen Regierungstruppen und Assad-Gegner. Dabei kommt es auch zu Zwischenfällen in den Nachbarländern. Die syrische Opposition tagt, ist aber zerstritten.
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Die vereinbarte Waffenruhe in Syrien bleibt brüchig. Bei mehreren Anschlägen im Nordwesten des Landes und im Großraum der Hauptstadt Damaskus sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Die Verantwortung dafür schieben sich Regierung und Opposition gegenseitig zu.
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Mit brutalen Militäreinsätzen versucht das Regime in Syrien, den Widerstand der eigenen Bevölkerung zu brechen. Nach Homs sollen die Truppen von Präsident Assad nun auch die Stadt Idlib eingenommen haben. Aufständische berichten von Massakern an den Einwohnern. Amnesty International prangert zudem an, dass Festgenommene in syrischen Gefängnissen systematisch gefoltert werden.
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Meinung
US-Präsident Obama prüft seine Optionen, Europa ist über die Vorgänge in Syrien erschüttert. Eine bevorstehende militärische Intervention scheint mittlerweile eine Frage des Wie, nicht mehr des Ob zu sein. Ein Eingreifen birgt jedoch Gefahren: Syrien ist eine Arena für fremde Ambitionen geworden.
Ein Kommentar von Sonja Zekrimehr...
Meinung
Der Einsatz von Giftgas als Waffe ist heimtückisch, gefährlich und aus gutem Grund völkerrechtlich geächtet. Wenn Syriens Diktator Baschar al-Assad tatsächlich mit Sarin gegen die Rebellen vorgegangen ist, darf der Westen nicht mehr tatenlos zusehen. Er muss eingreifen.
Ein Kommentar von Hubert Wetzelmehr...
Unterstützung vom letzten Verbündeten: Russland hat den Westen gewarnt, Hinweise auf einen Chemiewaffeneinsatz in Syrien als Vorwand für eine militärische Intervention zu nutzen. Die syrischen Rebellen sorgen derweil vor - mit selbstgebastelten Gasmasken.
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Die Liste "Feinde der Pressefreiheit" der "Reporter ohne Grenzen" ist ein Pranger für diejenigen, die unabhängige Journalisten bedrohen und die Macht über die Medien an sich reißen wollen. In diesem Jahr landen auch die ägyptischen Muslimbrüder und eine syrische Rebellengruppe darauf.
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Regierungstruppen sollen laut syrischer Opposition mindestens 150 Menschen massakriert haben, darunter viele Frauen und Kinder. Das Staatsfernsehen sprach dagegen davon, "Terroristen" getötet zu haben.
mehr...Politicker
Syrische Rebellen sollen das Grab eines muslimischen Heiligen geschändet haben, jetzt droht Irans Führung mit Konsequenzen. Aus Furcht vor Gewalt fliehen Tausende sunnitische Familien aus der Küstenstadt Banias. Obama sieht dennoch keinen Grund, in Syrien einzugreifen.
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Die Not der Zivilbevölkerung hat in den vergangenen Wochen in Syrien stark zugenommen - der Monat war nach Schätzung von Aktivisten der bislang blutigste.
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Syrische Aktivisten melden weitere Bombardierungen und Hinrichtungen. Ihren Informationen zufolge sind bei einem Angriff der Armee mindestens 45 Menschen getötet worden. Menschenrechtler werfen dem Assad-Regime vor, Zivilisten bewusst zu attackieren.
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Die Lebensbedingungen der syrischen Bevölkerung sollen sich verbessern - die EU lockert daher die Sanktionen: Die Gegner von Diktator Assad dürfen aus den besetzten Gebieten künftig Öl exportieren.
Von Martin Winter, Brüsselmehr...
Ziel soll eine politische Lösung bleiben: Die syrische Opposition distanziert sich bei einem Treffen der wichtigsten Länder der Syrien-Freundesgruppe von Extremisten. Im Gegenzug hofft sie im Bürgerkrieg auf mehr Hilfe durch die internationale Gemeinschaft. Die USA wollen ihre Finanzhilfen verdoppeln.
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Bei einer Offensive der syrischen Regierungstruppen sollen nach Angaben der Opposition zahlreiche Menschen getötet worden sein. Heute beraten die EU-Außenminister, wie sie mit einer Lockerung des Ölembargos die Gegner von Diktator Assad unterstützen können.
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Indirekte Unterstützung für die Gegner Assads: Die EU lockert das Ölembargo gegen Syrien, um die Opposition des Landes im Bürgerkrieg zu unterstützen. Außenminister Westerwelle (FDP) begrüßt den Schritt, Diplomaten zweifeln jedoch am Erfolg des Plans.
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