Atomenergie in Japan Ausstieg gegen den Abstieg An anti-nuclear protester holds a sign during a demonstration outside Japanese PM Noda's official residence in Tokyo

Im Abschied von der Nuklearenergie sieht die japanische Regierungspartei ihre einzige Chance, bei den anstehenden Wahlen einen Erfolg zu feiern. In den vergangenen Monaten hat der Widerstand gegen die Kernkraft in Japan stetig zugenommen. Doch die Kernkraft-Gegner reagieren skeptisch auf die Ankündigung. Von Christoph Neidhart, Tokio mehr...

Atomkatastrophe in Fukushima Neue Videos aus Fukushima "Wir haben kein Wasser. Und keine Ideen"

Angestellte sollten die Batterien aus ihren Autos holen, damit sie Strom für die Kühlung liefern. Neue Videos aus dem Inneren des Kraftwerks Fukushima-1 zeigen, wie verzweifelt die Lage nach dem Reaktorunglück tatsächlich war - und dass die Verantwortlichen dies von Anfang an wussten. Von Christoph Neidhart, Tokio mehr...

Die Folgen von Fukushima 15 bis 1300 Krebstote - weltweit

Etwa 600 Menschen sind im Rahmen der Evakuierung der Umgebung von Fukushima-1 bereits gestorben. Doch mit wie vielen Krebstoten muss man nach dem Super-GAU rechnen? US-Forscher haben die Zahlen mit einem Computermodell berechnet. mehr...

File picture of International Atomic Energy Agency (IAEA) inspection team members in Fukushima Prefecture Bilder
Parlamentsbericht in Japan Super-GAU in Fukushima war vermeidbar

"Ein Desaster von Menschenhand": Die Tragödie von Fukushima-1 wurde zwar vom Erdbeben und Tsunami ausgelöst, für den Unfall im Atomkraftwerk sind jedoch Menschen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Untersuchungsbericht des japanischen Parlaments. Zugleich ist erstmals seit der Katastrophe wieder ein Atomkraftwerk ans Netz gegangen. mehr...

Japan Has One Reactor With 1.9% of Total Capacity Online Kernkraftwerke gehen vom Netz Wie Japan ohne Atomstrom lebt

Härtetest für Japans Energieversorgung: Vom 5. Mai an stehen alle Atommeiler still. Das Land hat keine Stromverbindung zum Festland, die Regierung hat wenig unternommen, um die japanische Energiepolitik zu reformieren. Aber die Japaner wollen das Risiko der Kernkraft nicht mehr eingehen - trotz der Warnungen vor Engpässen im Sommer. Von Christoph Neidhart und Michael Bauchmüller mehr...

Atomkatastrophe in Fukushima Jahrestag der Katastrophe von Fukushima Jahrestag der Katastrophe von Fukushima Japan senkt den Kopf

Sie beten oder legen Blumen nieder, meist schweigen sie einfach: Ein Jahr nach der Naturkatastrophe und dem anschließenden Nuklearunfall gedenken die Japaner der Opfer. Sie setzen dabei Zeichen der Hoffnung - die Bilder zeugen aber auch davon, wie schwer das Land an dem Unglück trägt. mehr...

Jahrestag der Fukushima-Katastrophe Chronologie der Katastrophe in Japan Als die Welt den Atem anhielt

Die Bilder waren aus weiter Ferne aufgenommen, unscharf. Die Meldungen überschlugen sich - wurden zunehmend prekärer. Vor einem Jahr hat die Welt gebannt nach Japan geblickt. Erdbeben, Tsunami, Atomkatastrophe - die dramatischen Ereignisse im Minutenprotokoll. mehr...

EARTHQUAKE HIT EMILIA ROMAGNA REGION Erdbeben erschüttert Norditalien Schock und Trümmer

Ein starkes Erdbeben hat am frühen Sonntagmorgen den Raum Bologna in Norditalien erschüttert. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben, auch eine Frau aus Deutschland ist unter den Todesopfern. Bei dem Beben der Stärke 5,9 wurden viele - teils historische - Gebäude schwer beschädigt. mehr...

Atomkatastrophe in Fukushima Tepco Fukushima-Betreiber steht vor der Verstaatlichung

Seit der Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima war es immer wieder im Gespräch, nun ist es offenbar soweit: Kraftwerk-Betreiber Tepco steht kurz vor der Verstaatlichung. mehr...

Havariertes Atomkraftwerk Radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten

Gefährliche Pannenserie: Mehr als 120.000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser sind bisher schon in japanischen Boden versickert - und am havarierten Atomkraftwerk Fukushima gibt es immer wieder neue Vorfälle. mehr...

Fukushima WHO: Leicht erhöhtes Krebsrisiko nach Reaktor-Katastrophe

In den unmittelbar verstrahlten Gebieten rund um Fukushima müssen Anwohner mit einer höheren Krebsgefahr rechnen. Entwarnung gab die WHO dagegen für den Rest Japans. mehr...

Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant Tour Atomkraftwerk Fukushima-1 Reaktoren als Black Box

Das Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi, in dem es vor zwei Jahren zum Super-GAU kam, ist heute eine Großbaustelle. 6000 Menschen arbeiten dort, sie haben Bäume gefällt, kontaminierte Erde abgetragen, Trümmer mit Kränen weggeräumt. Doch der Zustand der havarierten Reaktoren selbst lässt sich noch immer nur erahnen. Von Robert Gast mehr...

Fukushima: Wieder Kühlsystem ausgefallen Havariertes Atomkraftwerk Stromausfall legt Kühlsystem von Fukushima teilweise lahm

Panne im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima: Seit einem Stromausfall können mehrere Abklingbecken für abgebrannte Brennstäbe nicht weiter gekühlt werden. Dem Betreiber Tepco zufolge gibt es bei der Radioaktivität bislang aber keine "größere Veränderung". In einem Becken ist die Kühlung bereits repariert. mehr...

Fukushima-Daiichi Havariertes Atomkraftwerk Kühlsystem in Fukushima teilweise ausgefallen

Probleme mit der Stromversorgung haben die Kühlung aller Abklingbecken in Fukushima-Daiichi ausfallen lassen. Deshalb steht zwar nicht gleich der nächste Super-GAU bevor - doch der Vorfall belegt, dass die Situation noch immer nicht unter Kontrolle ist. mehr...

Fukushima: Wieder Kühlsystem ausgefallen Defektes Kühlsystem in Atomkraftwerk Panne in Fukushima behoben

In der Ruine des AKW Fukushima ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Das Kühlsystem des Abklingbeckens bei Reaktor war für drei Stunden unterbrochen. mehr...

Google Street View Fukushima Naimie Japan Google Street View zeigt Region um Fukushima Streifzug durch eine Geisterstadt

Zerstörte Häuser, menschenleere Straßen und Schiffe, die ins Landesinnere gespült wurden: Zwei Jahre nach der Tsunami-Katastrophe von Japan dürfen Menschen immer noch nicht näher als 20 Kilometer an das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima heran. Google Street View zeigt nun Aufnahmen aus dem Sperrgebiet. mehr...

Fukushima, Japan, Tsunami, Erdbeben Zwei Jahre nach dem Tsunami Auf der Suche nach Normalität

Der Kindergarten ist noch immer im Container untergebracht, die Aufräumarbeiten kommen nur langsam voran: Zwei Jahre nach dem Tsunami erwarten die Opfer nichts mehr von der Regierung in Tokio. Sie kämpfen selbst für den Wiederaufbau. Und gegen das Desinteresse im Rest Japans. Von Christoph Neidhart, Otsuchi mehr...

Fukushima, Japan, Atom-Katastrophe, Tsunami, Erdbeben Jahrestag Japan gedenkt der Tsunami-Opfer

Vor zwei Jahren starben bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe wohl fast 20.000 Menschen, die Folgen des Super-GAUs in Fukushima bleiben unabsehbar. Die Japaner gedenken heute der Opfer. Regierungschef Abe ruft seine Landsleute zu konkreten Hilfsmaßnahmen auf. mehr...

Atomkatastrophe in Fukushima Bilder zum zweiten Jahrestag des Tsunamis vor Japan Bilder zum zweiten Jahrestag des Tsunamis vor Japan Langsamer Fortschritt des Wiederaufbaus

Ein Erdbeben und der darauf folgende Tsunami zerstörten im März 2011 Teile der japanischen Ostküste. Am härtesten traf es die Präfektur Miyagi. Die Aufräumarbeiten gehen nur zäh voran - die neue Regierung hat versprochen, den Wiederaufbau zu beschleunigen. mehr...

Atomkraftwerk, Angra, Brasilien, Atomkraft Reaktor Angra in Brasilien Wir bauen uns ein Atomkraftwerk

Die Katastrophe im japanischen Meiler Fukushima-1 besiegelte in Deutschland das Ende der Atomenergie. Doch andere Länder setzen weiter auf Atomkraft. In einer paradiesischen Gegend Brasiliens wird nun ein deutsches Kraftwerk gebaut, das 30 Jahre als Bausatz eingelagert war. Von Oliver Hollenstein, Angra dos Reis mehr...

Japan Atom Fukushima Atompolitik Japan will neue Atommeiler bauen

Andere Regierung, andere Atompolitik: Fast zwei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat Japans neu gewählte konservative Regierung angekündigt, als sicher eingestufte Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Auch der Bau neuer Meiler soll vorangetrieben werden. mehr...

Zurück im Chaos: Zwei Bewohner kommen nach dem Atomunfall von Fukushima wieder nach Hause. Entschädigungen nach Fukushima-Katastrophe Greenpeace wirft Tepco Versagen vor

Exklusiv Ein Greenpeace-Bericht belegt, dass Tausende Fukushima-Opfer erneut zu Verlierern werden, weil Tepco keine angemessenen Entschädigungen zahlt. Die Aufräumarbeiten nach der Katastrophe kosten Milliarden, ehemalige Zulieferer des Kraftwerksbetreibers könnten dabei erneut profitieren. Von Markus Balser mehr...