Im Abschied von der Nuklearenergie sieht die japanische Regierungspartei ihre einzige Chance, bei den anstehenden Wahlen einen Erfolg zu feiern. In den vergangenen Monaten hat der Widerstand gegen die Kernkraft in Japan stetig zugenommen. Doch die Kernkraft-Gegner reagieren skeptisch auf die Ankündigung.
Von Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Angestellte sollten die Batterien aus ihren Autos holen, damit sie Strom für die Kühlung liefern. Neue Videos aus dem Inneren des Kraftwerks Fukushima-1 zeigen, wie verzweifelt die Lage nach dem Reaktorunglück tatsächlich war - und dass die Verantwortlichen dies von Anfang an wussten.
Von Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Etwa 600 Menschen sind im Rahmen der Evakuierung der Umgebung von Fukushima-1 bereits gestorben. Doch mit wie vielen Krebstoten muss man nach dem Super-GAU rechnen? US-Forscher haben die Zahlen mit einem Computermodell berechnet.
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"Ein Desaster von Menschenhand": Die Tragödie von Fukushima-1 wurde zwar vom Erdbeben und Tsunami ausgelöst, für den Unfall im Atomkraftwerk sind jedoch Menschen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Untersuchungsbericht des japanischen Parlaments. Zugleich ist erstmals seit der Katastrophe wieder ein Atomkraftwerk ans Netz gegangen.
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Härtetest für Japans Energieversorgung: Vom 5. Mai an stehen alle Atommeiler still. Das Land hat keine Stromverbindung zum Festland, die Regierung hat wenig unternommen, um die japanische Energiepolitik zu reformieren. Aber die Japaner wollen das Risiko der Kernkraft nicht mehr eingehen - trotz der Warnungen vor Engpässen im Sommer.
Von Christoph Neidhart und Michael Bauchmüllermehr...
Sie beten oder legen Blumen nieder, meist schweigen sie einfach: Ein Jahr nach der Naturkatastrophe und dem anschließenden Nuklearunfall gedenken die Japaner der Opfer. Sie setzen dabei Zeichen der Hoffnung - die Bilder zeugen aber auch davon, wie schwer das Land an dem Unglück trägt.
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Die Bilder waren aus weiter Ferne aufgenommen, unscharf. Die Meldungen überschlugen sich - wurden zunehmend prekärer. Vor einem Jahr hat die Welt gebannt nach Japan geblickt. Erdbeben, Tsunami, Atomkatastrophe - die dramatischen Ereignisse im Minutenprotokoll.
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Ein starkes Erdbeben hat am frühen Sonntagmorgen den Raum Bologna in Norditalien erschüttert. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben, auch eine Frau aus Deutschland ist unter den Todesopfern. Bei dem Beben der Stärke 5,9 wurden viele - teils historische - Gebäude schwer beschädigt.
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Seit der Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima war es immer wieder im Gespräch, nun ist es offenbar soweit: Kraftwerk-Betreiber Tepco steht kurz vor der Verstaatlichung.
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Gefährliche Pannenserie: Mehr als 120.000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser sind bisher schon in japanischen Boden versickert - und am havarierten Atomkraftwerk Fukushima gibt es immer wieder neue Vorfälle.
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In den unmittelbar verstrahlten Gebieten rund um Fukushima müssen Anwohner mit einer höheren Krebsgefahr rechnen. Entwarnung gab die WHO dagegen für den Rest Japans.
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Das Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi, in dem es vor zwei Jahren zum Super-GAU kam, ist heute eine Großbaustelle. 6000 Menschen arbeiten dort, sie haben Bäume gefällt, kontaminierte Erde abgetragen, Trümmer mit Kränen weggeräumt. Doch der Zustand der havarierten Reaktoren selbst lässt sich noch immer nur erahnen.
Von Robert Gastmehr...
Panne im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima: Seit einem Stromausfall können mehrere Abklingbecken für abgebrannte Brennstäbe nicht weiter gekühlt werden. Dem Betreiber Tepco zufolge gibt es bei der Radioaktivität bislang aber keine "größere Veränderung". In einem Becken ist die Kühlung bereits repariert.
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Probleme mit der Stromversorgung haben die Kühlung aller Abklingbecken in Fukushima-Daiichi ausfallen lassen. Deshalb steht zwar nicht gleich der nächste Super-GAU bevor - doch der Vorfall belegt, dass die Situation noch immer nicht unter Kontrolle ist.
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In der Ruine des AKW Fukushima ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Das Kühlsystem des Abklingbeckens bei Reaktor war für drei Stunden unterbrochen.
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Zerstörte Häuser, menschenleere Straßen und Schiffe, die ins Landesinnere gespült wurden: Zwei Jahre nach der Tsunami-Katastrophe von Japan dürfen Menschen immer noch nicht näher als 20 Kilometer an das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima heran. Google Street View zeigt nun Aufnahmen aus dem Sperrgebiet.
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Der Kindergarten ist noch immer im Container untergebracht, die Aufräumarbeiten kommen nur langsam voran: Zwei Jahre nach dem Tsunami erwarten die Opfer nichts mehr von der Regierung in Tokio. Sie kämpfen selbst für den Wiederaufbau. Und gegen das Desinteresse im Rest Japans.
Von Christoph Neidhart, Otsuchimehr...
Vor zwei Jahren starben bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe wohl fast 20.000 Menschen, die Folgen des Super-GAUs in Fukushima bleiben unabsehbar. Die Japaner gedenken heute der Opfer. Regierungschef Abe ruft seine Landsleute zu konkreten Hilfsmaßnahmen auf.
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Ein Erdbeben und der darauf folgende Tsunami zerstörten im März 2011 Teile der japanischen Ostküste. Am härtesten traf es die Präfektur Miyagi. Die Aufräumarbeiten gehen nur zäh voran - die neue Regierung hat versprochen, den Wiederaufbau zu beschleunigen.
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Die Katastrophe im japanischen Meiler Fukushima-1 besiegelte in Deutschland das Ende der Atomenergie. Doch andere Länder setzen weiter auf Atomkraft. In einer paradiesischen Gegend Brasiliens wird nun ein deutsches Kraftwerk gebaut, das 30 Jahre als Bausatz eingelagert war.
Von Oliver Hollenstein, Angra dos Reismehr...
Andere Regierung, andere Atompolitik: Fast zwei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat Japans neu gewählte konservative Regierung angekündigt, als sicher eingestufte Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Auch der Bau neuer Meiler soll vorangetrieben werden.
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Exklusiv
Ein Greenpeace-Bericht belegt, dass Tausende Fukushima-Opfer erneut zu Verlierern werden, weil Tepco keine angemessenen Entschädigungen zahlt. Die Aufräumarbeiten nach der Katastrophe kosten Milliarden, ehemalige Zulieferer des Kraftwerksbetreibers könnten dabei erneut profitieren.
Von Markus Balsermehr...
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