1. Atomausstieg: Nach dem Moratorium — Eon fährt Meiler nicht mehr an

    Kommende Woche endet das Akw-Moratorium, das neue Atomgesetz wird aber frühestens Mitte Juli in Kraft treten. Trotzdem verzichtet Eon als erster Akw-Betreiber auf das Wiederanfahren der beiden Altreaktoren Isar I und Unterweser. mehr...

  2. Atomausstieg — Solo für Deutschland

    Deutschland ist gerade so erleichtert, das Konflikthema Atomkraft gelöst zu haben, dass es seine Nachbarn fast vergisst. Doch ohne - oder sogar gegen - Europa wird der deutsche Atomausstieg nicht funktionieren. Ein Kommentar von Jeanne Rubner mehr...

  3. CDU und Atomausstieg — Angst vor der eigenen Courage

    Während die Grünen auf einem Parteitag über die Energiewende debattieren, scheut die CDU davor zurück, den Atomausstieg zu diskutieren und die innerparteilichen Konflikte offen auszufechten. Das nimmt den Christdemokraten die Chance, die wohl einschneidendste Kurskorrektur ihrer Geschichte glaubwürdig abzuschließen und das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Ein Kommentar von Stefan Braun mehr...

  4. Regierungserklärung zum Atomausstieg — Schwarz redet sich grün, Grün ärgert sich schwarz

    Statt demütig die Laufzeitverlängerung vom Herbst als Fehler zu benennen, tut Kanzlerin Merkel so, als wäre der Atomausstieg ihre Idee. SPD-Fraktionschef Steinmeier findet: "Das zieht einem doch die Schuhe aus!" Als dann Umweltminister Röttgen spricht, hält es Grünen-Fraktionschefin Künast nicht länger auf ihrem Platz. Der Atomkonsens rückt in weite Ferne. Von Thorsten Denkler, Berlin mehr...

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  6. Angela Merkel: Regierungserklärung zur Energiewende — Die Atomkanzlerin erklärt ihren Ausstieg

    Lehren aus Fukushima: Angela Merkel beruft sich immer wieder auf die nukleare Katastrophe in Japan, um im Bundestag ihre Bekehrung von der Atomkanzlerin zur Ausstiegskanzlerin zu erklären. Gleichzeitig greift Merkel den rot-grünen Atomkompromiss von 2001 an - dafür erntet sie Gelächter und Spott: "Energiewende geht anders", sagt Grünen-Fraktionschef Trittin. mehr...

  7. Ausstieg aus der Kernkraft — Atomgesetz mit juristischen Lücken

    Schwarz-Gelb droht neues Ungemach: Unmittelbar vor der Regierungserklärung von Kanzlerin Merkel zur Energiewende warnen führende Juristen, dass es im Gesetz zum Atomausstieg gravierenden Nachbesserungsbedarf gebe. Das Regelwerk könnte sonst vom Bundesverfassungsgericht beanstandet werden, erklären Rechtsexperten in der Süddeutschen Zeitung. Von Michael Bauchmüller, Berlin, und Wolfgang Janisch, Karlsruhe mehr...

  8. Atomausstieg: Widerstand in der Koalition — Wie Merkel um die eigene Mehrheit kämpfen muss

    Von der Atomkanzlerin zur Ausstiegskanzlerin: Angela Merkel muss im Bundestag ihre historische Kehrtwende in der Energiepolitik erklären - und Zweifler in den eigenen Reihen überzeugen. Die tischen der Kanzlerin die Argumente auf, die sie einst selbst virtuos vertreten hat. Ein Überblick über die Bedenken der Ausstiegsgegner - und eine kleine Argumentationshilfe für Merkel. Von Michael König und Wolfgang Jaschensky mehr...

  9. FDP: Ärger um Christian Lindner — Der Fehlschuss des Generals

    Angeblich hat die FDP in den Atomverhandlungen mit der Union rechtliche Bedenken geäußert. So behauptet es jedenfalls FDP-Generalsekretär Christian Lindner. Dieser Darstellung widersprechen nicht nur die Koalitionspartner - sondern auch zwei führende Liberale, die ebenfalls dabei waren. Von Thorsten Denkler, Berlin mehr...

  10. FDP: Streit um Energiewende — Justizministerin hält Atomkonsens für unangreifbar

    Chaos bei der FDP: Erst stimmen die Liberalen der Energiewende zu, dann äußert Generalsekretär Lindner öffentlich Bedenken. Nun bezieht Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger Stellung: Der Atomkonsens wahre die Eigentumsrechte der Energiekonzerne. mehr...

  11. Ausstieg aus der Kernenergie — Kurzschluss bei der Atomlobby

    Der eine kündigt eine Klage an, der andere schreibt einen Protestbrief an die Kanzlerin: Die Atombranche kämpft nach dem Ausstiegsbeschluss verbissen und erhöht ein letztes Mal den Druck auf die Bundesregierung. Doch sie manövriert sich selbst ins Abseits. Ein Kommentar von Markus Balser mehr...

  12. Grüne ringen um Position zu Atomausstieg — Kampf um den Markenkern

    Der schwarz-gelbe Atomausstieg setzt die Grünen unter Druck: Die vielen Neuwähler schätzen an der Partei ihren Öko-Pragmatismus, ein Nein zur Energiewende würden viele nicht verstehen. Bald soll ein Sonderparteitag darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen die Partei zustimmen kann. Wichtigstes Ziel: Bloß nicht das grüne Kernthema verlieren. Von Thorsten Denkler, Berlin mehr...

  13. Merkel: von der Atomkanzlerin zur Atomausstiegskanzlerin — Mächtiger Makel

    Der Tag des Atomausstiegs ist ein bedeutender Tag für das Land und ein beachtlicher Grund zur Freude für die Regierung. Allerdings nicht für die schwarz-gelbe: Mehr als zehn Jahre nach dem Beschluss, den Weg aus der Kernkraft zu gehen, hat die Regierung Schröder quasi posthum einen der größten Erfolge erzielt. Für Angela Merkel ist der Ausstieg eine Demütigung. Ein Kommentar von Nico Fried mehr...

  14. Atomausstieg — FDP hadert mit der Energiewende

    Die Energiewende ist beschlossene Sache - doch sowohl in der Union als auch in der FDP stößt der Kabinettsbeschluss auf Widerstand: Einen Tag nach der Entscheidung distanziert sich FDP-Generalsekretär Lindner bereits öffentlich von dem schwarz-gelben Konzept und warnt die Union vor Entschädigungszahlungen. Ein Protestbrief von RWE-Chef Großmann an Kanzlerin Merkel scheint seine Haltung zu bestätigen. mehr...

  15. Atomausstieg und Energiewende — Elf Regeln für die Zukunft

    Energie sparen, Stromquellen erschließen, Endlager suchen: Die Bundesregierung hat den Rahmenplan für den Atomausstieg beschlossen. Was die Energiewende in Deutschland verändern wird. Eine Übersicht von Corinna Nohn mehr...

  16. Leiharbeit in deutschen Meilern — "Auf eklige Art verheizt"

    In deutschen Atomkraftwerken werden Tausende Leiharbeiter für gefährliche Aufgaben eingesetzt. Die SPD ist ebenso empört wie die Grünen - und warnt davor, die Gesundheit der Arbeitssuchenden zu gefährden. In der Union wittert man hingegen ein "populistisches Spiel" der Linken. Von Oliver Das Gupta mehr...

  17. Atomausstieg — Sonderparteitag soll "Eiertanz" der Grünen beenden

    Schwarz-Gelb plant den Atomausstieg - und die Grünen wissen nicht, wie sie das finden sollen. Die Regierung ätzt bereits gegen die Unentschlossenheit der Anti-Atom-Partei, doch die will die Entscheidung einem Sonderparteitag Ende Juni überlassen. mehr...

  18. Kabinett beschließt Atomausstieg — Merkels liberale Schoßhündchen

    Mit allen Parteien sucht Kanzlerin Angela Merkel den Konsens beim Atomausstieg. Um den Grünen und der SPD ein "Ja" zu entlocken, macht die CDU-Chefin weitgehende Zugeständnisse - und nimmt in Kauf, ihren Koalitionspartner FDP wiederholt abblitzen zu lassen. Die Liberalen sind frustriert - oder fabulieren über ein mögliches Bündnis mit der SPD. Von Thorsten Denkler, Berlin mehr...

  19. Kabinett beschließt Atomausstieg — Schwarz-Gelb übt sich in Eigenlob

    Die Bundesregierung macht Ernst: Das Kabinett beschließt, bis 2022 schrittweise aus der Atomkraft auszusteigen und den Umstieg zu erneuerbaren Energien zu fördern. Damit vollendet die Kanzlerin ihre energiepolitische Kehrtwende - und lässt diese von Umweltminister Röttgen begeistert präsentieren. Von Wolfgang Jaschensky mehr...

  20. Gesetzespaket zur Energiewende — Kabinett beschließt Atomausstieg bis 2022

    Acht Kraftwerke sofort, bis 2022 alle anderen: Schwarz-Gelb hat den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. Unklar ist noch, ob ein Stand-by-AKW benötigt wird. mehr...

  21. Atomausstieg: Folgen für die Industrie — SPD warnt vor steigenden Energiekosten

    "Ohne Stahlindustrie kein Windrad, ohne Autoindustrie keine umweltschonenden Fahrzeuge": SPD-Chef Gabriel und Fraktionschef Steinmeier machen sich zum Fürsprecher der traditionellen deutschen Industrie - und warnen vor dem Verlust von Arbeitsplätzen, falls der Atomausstieg die Produktion verteuert. Das Kabinett verabschiedet heute das Gesetzespaket zur Energiewende. Von Susanne Höll, Berlin mehr...

  22. Die Grünen und der Atomausstieg — Eine Partei sucht ihre Haltung

    Dagegen, dafür, dagegen - die Grünen leben ihren Pluralismus: Fraktionschefin Künast sieht den Atomausstieg nach den Zugeständnissen der Kanzlerin "auf einem guten Weg". Ihre Stellvertreterin Höhn kündigt an, den nächsten Bundestagswahlkampf auch zu einer Abstimmung über einen noch schnelleren Atomausstieg zu machen. mehr...

  23. Konsens beim Atomausstieg — Bloß weg mit dem Thema!

    Die Energiepolitik der Bundesländer war in der Vergangenheit alles andere als ruhmreich: Versäumnisse beim Netzausbau - und aus Angst vor der Wut der Bürger wurde jede Atomendlager-Diskussion jenseits von Gorleben im Keim erstickt. Die plötzliche Einigkeit beim Atomausstieg ist positiv, doch nicht ganz uneigennützig. Ein Kommentar von Stefan Braun mehr...

  24. AKW-Abschaltung — Koalitionsspitzen billigen Zeitplan

    Die Atomkraftwerke in Deutschland gehen bis 2022 nach und nach vom Netz. Der von Angela Merkel mit den Ländern vereinbarte Fahrplan wurde bei einem Treffen im Kamzleramt von den Spitzen der schwarz-gelben Koalition gebilligt. Damit kann das Paket wie geplant am Montag ins Kabinett kommen. mehr...

  25. Zugeständnis an die Länder — Regierung will Atomausstieg beschleunigen

    Die restlichen Atommeiler in Deutschland sollen von 2015 bis 2022 schrittweise abgeschaltet werden. Damit erfüllt die Bundeskanzlerin eine der Forderungen der Länder. Außerdem wird für jedes einzelne AKW ein fester Abschaltungstermin vereinbart, so dass der Atomausstieg nicht durch die Übertragung von Strommengen verzögert werden kann. Selbst die Grünen deuten an, diesem Kompromiss möglicherweise zuzustimmen. Von Michael Bauchmüller und Stefan Braun mehr...

  26. Nach Treffen mit Ministerpräsidenten — Merkel akzeptiert Stufenplan für Atomausstieg

    Die Kanzlerin kommt den Bundesländern entgegen: Die deutschen Atomkraftwerke gehen stufenweise vom Netz, jeder Meiler soll ein konkretes Enddatum bekommen. An der umstrittenen kalten Reserve will die Regierung aber festhalten - trotz der Bedenken der Ministerpräsidenten. mehr...

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