Was die Formulierungen der Personaler wirklich bedeuten
Nahezu jeder Arbeitnehemer hat einen Anspruch darauf - und nahezu jeder Personaler will es sehen: das Arbeitszeugnis. Je besser die Zeugnisse, desto höher die Chance auf den Traumjob. Doch das Zeugnis ist mehr als nur ein beschriebenes Blatt Papier. Welche Formulierungen gehören in jedes Arbeitszeugnis - und was bedeuten sie wirklich? Dürfen Bewerber stolz sein, wenn ihr ehemaliger Arbeitgeber schreibt, sie hätten "stets zur vollsten Zufriedenheit" gearbeitet? Und warum ist es nicht schmeichelhaft, wenn im Arbeitszeugnis steht, der ehemalige Angestellte "stand stets voll hinter uns"? Worauf Arbeitnehmer in ihren Arbeitszeugnissen achten sollten.
Wie bewirbt man sich mit fehlenden Arbeitszeugnissen? Ein Jahrzehnt lang war Stefan Z. selbstständig und seinen jetzigen Arbeitgeber möchte er nicht um eine Beurteilung bitten. Wie man Personaler auch so von sich überzeugt, erklärt der SZ-Jobcoach.
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Als Mutterschaftsvertretung kam SZ-Leserin Eva M. zu ihrem letzten Arbeitgeber. Doch noch in der Einarbeitungszeit bot man ihr einen anderen Job an - und sie wechselte das Unternehmen. Auf ihr Arbeitszeugnis wartet sie bis heute. Rechtsanwältin Ina Reinsch weiß Rat.
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Gibt es Geheimcodes im Arbeitszeugnis? Darf der Vorgesetzte ein Zeugnis verweigern? Worauf Beschäftigte beim Arbeitszeugnis achten sollten und was Chefs nicht schreiben dürfen. Ein Überblick.
Von Sibylle Haasmehr...
Schlusssätze in Arbeitszeugnissen müssen keine Dankesworte oder guten Wünsche beinhalten. Das entschied das Bundesarbeitsgericht und wies damit die Revision eines ehemaligen Baumarktleiters ab.
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Jedem Mitarbeiter steht nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Zeugnis zu - auch jedem Praktikanten. Vorgesetzte allerdings sind mitunter sehr unwillig, sich in die Welt der Arbeitszeugnisse zu vertiefen - und versuchen, die Arbeit abzuwälzen.
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Andere Formulierungen, andere Bedeutungen: Professor Arnulf Weuster erklärt, wieso es so schwierig ist, Arbeitszeugnisse ins Englische zu übersetzen.
Interview: Miriam Hoffmeyermehr...
Wer hat Anspruch auf ein Zeugnis? Was muss drinstehen? Und wie können sich Beschäftigte gegen eine schlechte Beurteilung wehren? Fragen und Antworten zum Arbeitszeugnis.
Von Verena Wolffmehr...
Es scheint ein Code zu sein, den nur Personaler kennen. Im Arbeitszeugnis verwenden sie nette Formulierungen, in denen in Wahrheit eine bitterböse Beurteilung steckt. Welche Bewertungen es im Arbeitszeugnis gibt - und was sie wirklich bedeuten. Ein Überblick.
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Wenn betriebsbedingte Kündigungen drohen, sollte man nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern vorsorglich ein Arbeitszeugnis einholen. Aber Vorsicht, die Gefahr liegt im Detail.
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Zeugnisberaterin Verena Janßen erklärt, wie Arbeitgeber in einem guten Arbeitszeugnis Kritik verstecken, wann Angestellte skeptisch sein müssen und was auf keinen Fall in der Beurteilung stehen sollte.
Interview: Maria Holzmüllermehr...
Im Arbeitszeugnis kommt es nicht nur darauf an, welche Noten ein Arbeitgeber verteilt. Genauso wichtig ist, was er verschweigt - denn das spricht Bände.
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Wer glaubt, er werde im Arbeitszeugnis zu schlecht beurteilt, muss das nicht einfach hinnehmen. Trotzdem sollten Mitarbeiter nicht gleich mit einem Anwalt drohen.
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Eine Bewerbung ohne Praktika ist wie ein Anschreiben mit Tippfehlern - kaum Erfolg versprechend. Doch dafür muss auch das Zeugnis stimmen.
Von V. Wolffmehr...
Ob im Arbeitszeugnis "zu unserer Zufriedenheit" oder "zu unserer vollsten Zufriedenheit" steht, kann die Karriere entscheidend beeinflussen. Wer mit der Wortwahl nicht zufrieden ist, hat jedoch schlechte Karten.
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Warum die 1+ im Arbeitszeugnis schnell unglaubwürdig wirkt und wie Arbeitgeber Beurteilungen ins Zeugnis packen, die dort gar nicht stehen dürften.
Von Von Nicola Holzapfelmehr...
Wenn Führungskräfte ihr Arbeitszeugnis selbst verfassen müssen, tragen sie oft zu dick auf. Ein Personalberater entlarvt die größten Fehler.
Interview: Nicolas Zeitlermehr...
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