Trotz guter Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat sich die Lage der Geringverdiener hierzulande seit 2005 nicht wesentlich verbessert. Einer aktuellen Studie zufolge liegt Deutschlands Niedriglohnsektor im EU-Vergleich auf Platz sieben - "sowohl sozial als auch wirtschaftlich hochproblematisch", wie die Verantwortlichen der Untersuchung sagen.
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Psychostress im Job soll verantwortlich sein für die steigende Zahl seelischer Erkrankungen. Bayerische Unternehmer wehren sich jetzt gegen diesen Kausalzusammenhang. Die Arbeitgeber wollen mit einer Studie beweisen, dass nicht sie allein Auslöser von Burnout und Co. sind.
Von Ralf Scharnitzkymehr...
Das Elbhochwasser reißt in Fischbeck in Sachsen-Anhalt Haus und Hof mit sich und versenkt damit die Zukunft der Dorfbewohner. Viele in der strukturschwachen Gegend sind arbeitslos oder erhalten nur eine kleine Rente. Für Menschen wie Marina Hebekerl steht alles auf dem Spiel.
Von Christopher Stolzenberg, Fischbeckmehr...
Tahiti ist der Exot unter den Teilnehmern des Confed-Cups. Aus Mehlträgern und Kletterarbeitern versucht Trainer Etaeta ein Team zu formen. Er glaubt nicht, dass eine Fußballnation wie Spanien sein kleines Land auf dem Platz blamieren wird. Weil dies der Anstand verbiete.
Von Johannes Mitterermehr...
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist wieder unter die Marke von drei Millionen gesunken. Im Vergleich zu anderen Jahren fiel der Rückgang im Mai jedoch geringer aus.
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Ein wenig Hoffnung für den Krisenstaat: In Spanien haben sich viel mehr Arbeitslose beim Jobcenter abgemeldet als erwartet. Ministerpräsident Rajoy jubelt schon: "Das Schlimmste ist vorbei."
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Das Jobcenter München geht einen neuen Weg, um Langzeitarbeitslosen zu einem Job zu verhelfen: Hartz-IV-Empfänger können ein professionell erstelltes, einminütiges Video drehen, um die Chancen bei Arbeitgebern zu erhöhen.
Von Sven Loerzermehr...
Die EU spart sich das radikale Sparen: Sie entlässt Italien aus dem Defizitverfahren und gibt Frankreich sowie Spanien zwei Jahre mehr Zeit, um die Maastricht-Kriterien zu erfüllen. Doch die Forderungen stoßen bei Frankreichs Präsident auf harsche Ablehnung.
Von Jannis Brühlmehr...
Meinung
Politiker verkünden vollmundig einen "New Deal" und wollen mit 60 Milliarden Euro die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen. Die Rettung maroder Banken war ihnen ein Vielfaches wert. Um Europas Jugend eine echte Perspektive zu bieten, bräuchte es Mut, kluge Ideen und schmerzhafte Reformen der verkrusteten Arbeitsmärkte.
Ein Kommentar von Varinia Bernaumehr...
Die Arbeitslosigkeit junger Griechen wird immer dramatischer. Nur jeder dritte Jugendliche hat dort derzeit einen Job. Die UN sehen das Wohlergehen einer ganzen Generation gefährdet. Doch die Regierung in Athen ist optimistisch.
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Exklusiv
Jeden Sommer steigen die Arbeitslosenzahlen sprunghaft - weil viele Lehrer in den Sommerferien von Arbeitslosengeld leben. Ihre Verträge sind befristet und sparen die Sommermonate aus. Verbände kritisieren diese langjährige Praxis der Länder als "Skandal" und fordern ein Ende der Saisonarbeit.
Von Thomas Öchsnermehr...
Drei Männer und zwei Frauen müssen sich vor dem Landgericht München II wegen eines brutalen Überfalls auf einen Rauschgiftkunden verantworten. Sie sollen auch einen Mordversuch begangen haben.
Von Christian Rostmehr...
"Ich bin der Präsident, er ist der Boss": Nicht nur US-Präsident Obama schwärmt von Bruce Springsteen, der in seinen Songs wütend den rauen amerikanischen Alltag kommentiert. Eine Biographie erklärt nun, wie der Rocker zum Gesellschaftskritiker wurde und wieso so viele Republikaner seine Texte falsch verstehen.
Von Matthias Kolbmehr...
Sie sollen "bitte" schreiben. Und "leider", falls ein Antrag abgelehnt wird. Mit einem Sprachleitfaden will die Bundesagentur für Arbeit ihren Mitarbeitern das Amtsdeutsch abgewöhnen.
Von Thomas Öchsnermehr...
Der Weg für weitere Finanzhilfen der internationalen Geldgeber ist frei: Die Regierung in Portugal hat weitere Sparmaßnahmen beschlossen. Dazu gehören Stellenabbau im öffentlichen Dienst, längere Arbeitszeiten und die Rente mit 66.
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Griechenland hat nicht nur mit seinen Staatsschulden zu kämpfen. In dem Land wächst die Fremdenfeindlichkeit, doch gewaltsame Übergriffe werden kaum registriert oder bestraft. Das darf Europa nicht ignorieren - auch Deutschland nicht.
Ein Gastbeitrag von Hugh Williamsonmehr...
Exklusiv
Der Finanzminister darf sich freuen: 2012 hat die Bundesagentur für Arbeit 900 Millionen Euro nicht abgerufen - Geld, das nun zurück in Schäubles Kasse fließt. Eigentlich sollte damit der Wiedereinstieg von Arbeitslosen in den Beruf unterstützt werden. Kritiker bemängeln eine Zwei-Klassen-Arbeitsmarktpolitik.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Spanier und Griechen flüchten nach Deutschland: Obwohl die Krise 2012 hierzulande langsam ankam, zieht die Wirtschaft viele Menschen aus Euro-Krisenstaaten an. Der Arbeitsmarkt reagiert robust - noch. Fünf große Trends, die das vergangene Jahr geprägt haben.
Von Bastian Brinkmannmehr...
Erstmals seit zehn Monaten sind in Deutschland wieder mehr als drei Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Quote liegt bei 7,4 Prozent. Ist daran nur der kalte Winter schuld?
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Die Wirtschaftskrise lastet schwer auf Europa: Mittlerweile sind allein in der Euro-Zone fast 19 Millionen Menschen ohne Arbeit. Besonders junge Menschen und die Bürger Griechenlands und Spaniens sind betroffen. Länder wie Österreich stehen hingegen glänzend da.
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Es geht seitwärts, sagt der Chef der Arbeitsagentur: Die Zahl der Arbeitslosen verändert sich kaum. Die abkühlende Konjunktur schlägt bisher nicht auf den Arbeitsmarkt durch.
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Die Bundesagentur für Arbeit registriert im April 3,02 Millionen Arbeitslose - 78.000 weniger als im März. Doch der lange Winter hat den Rückgang gedämpft. Gleichzeitig sind die Deutschen in Kauflaune.
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Meinung
Absurd aufgebläht und anfällig für Korruption: Griechenlands Staatsdienst hat bisher die Regierung unter Druck gesetzt und Reformen verhindert. So wuchs die Kluft zwischen Reichen und Armen. Nun müssen 15.000 Beamte gehen. Wären sie früher entlassen worden, gäbe es heute vielleicht ein paar Arbeitslose weniger.
Ein Kommentar von Christiane Schlötzer, Athenmehr...
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