Camerons Entscheidung, den vormaligen Murdoch-Mann Andy Coulson zum Kommunikationschef zu machen, könnte den britischen Regierungschef weiter in Bedrängnis bringen: Laut Guardian soll Coulson bei seiner Anstellung in Camerons Büro weniger streng als üblich auf seinen persönlichen Hintergrund überprüft worden sein. Liberalen-Chef Nick Clegg geht öffentlich auf Distanz zum Premier.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Er war einer der Ersten, der öffentlich über die Abhöraktionen der "News of the World" sprach: Sean Hoare, ein ehemaliger Reporter des Skandalblatts, ist in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Hoare hatte mit seinen Aussagen den einstigen Chefredakteur und späteren Kommunikationschef des britischen Premier Cameron, Andy Coulson, belastet.
mehr...
Acht Angeklagte, 19 Anklagepunkte: Im Abhörskandal bei "News of the World" macht die Staatsanwaltschaft London nun Ernst. Unter den Angeklagten sind auch Andy Coulson, der frühere Medienberater von Premierminister Cameron, und die Murdoch-Vertraute Rebekah Brooks.
mehr...
Der frühere Pressechef des britischen Premierministers Cameron, Andy Coulson, ist wegen einer vermeintlichen Falschaussage verhaftet worden. Coulson war von 2003 bis 2007 Chefredakteur des Skandalblatts "News of the World".
mehr...
Eine "unternehmenspolitische Aufräumübung" mit Signalwirkung: Der umstrittene Medienunternehmer Rupert Murdoch ist aus den Verwaltungsräten mehrerer Tochtergesellschaften ausgeschieden. Erst Anfang Mai hatte ein britischer Parlamentsausschuss den 81-Jährigen für unfähig erklärt, sein weltumspannendes Medienimperium zu führen.
mehr...
Es geht nicht mehr nur um die "News of the World": Zwei Journalisten der britischen Boulevardblätter "Sunday Mirror" und "Daily Star Sunday" sind in London festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, Beamte bestochen zu haben, um an Informationen zu gelangen.
mehr...
Er soll falsch ausgesagt haben: Andy Coulson wollte vor Gericht von illegalen Abhörpraktiken bei seiner früheren Zeitung "News of the World" nichts gewusst haben, obwohl er Chefredakteur des Boulevardblatts war. Jetzt zweifelt die schottische Staatsanwaltschaft an dieser Aussage und ließ den früheren Kommunikationschef des britischen Premiers David Cameron festnehmen.
mehr...
Er war einer der ersten, der über den Abhörskandal in Großbritannien auspackte: Ein ehemaliger Reporter von "News of the World" ist tot aufgefunden worden - die Ursache ist unbekannt. Die Nachricht versetzt das Land in Aufregung - an einem Tag, an dem schon die Scotland-Yard-Spitze hingeworfen hatte.
mehr...
Kriminelle Reporter, Privatdetektive und korrupte Polizisten: Großbritannien erlebt in der Affäre um die Zeitung "News of the World" eine erschütterte Mediendynastie, Rücktritte und jetzt auch einen Todesfall. Gegen wen wird ermittelt? Wer übernimmt die Verantwortung in Rupert Murdochs Konzern?
Wer ist wer im Abhörskandal? Von Jannis Brühlmehr...
Auftritt des britischen Premierministers vor dem Unterhaus: David Cameron erklärt, dass er "rückblickend" den früheren "News of the World"-Chefredakteur Coulson nicht mehr engagieren würde. Dass er mit Murdoch-Leuten über das BSkyB-Angebot gesprochen habe, leugnet er nicht. Doch die Gespräche seien angemessen gewesen. Auch der Opposition wirft er Fehler vor.
Die Entwicklungen in der Tickernachlese.mehr...
Das Telefonhacking in Zusammenhang mit dem eingestellten Skandalblatt "News of the World" treibt immer bizarrere Blüten. Die Pointe im nun bekannt werdenden Fall: Womöglich hat die Zeitung indirekt ihren damaligen Chefredakteur Andy Coulson abgehört.
Von Christian Zaschke, Londonmehr...
Schmutzige Details im britischen Abhörskandal: Das mittlerweile eingestellte Boulevardblatt "News of the World" soll Medienberichten zufolge Detektive nicht nur auf Privatpersonen, sondern auch auf deren Anwälte angesetzt haben. Kurz vor der Anhörung im Parlament gerät Murdoch-Sohn James somit weiter unter Druck.
mehr...
War es reine Naivität, dass David Cameron den Chefredakteur des Revolverblattes "News of the World" zu seinem Sprecher machte, oder fehlende Menschenkenntnis? Und was ist davon zu halten, dass er so lange an Andy Coulson festgehalten hat? Der Abhör-Skandal ist noch nicht ausgestanden, politisch wird ihn der britische Premier wohl überleben. Doch sein Image ist durch den Murdoch-Skandal schwer ramponiert.
Ein Kommentar von Christian Zaschke, Londonmehr...
Die Verquickung des Premiers mit den Anliegen des Medienunternehmers steht im Zentrum des Interesses: Hat Cameron Einfluss genommen auf Murdochs Übernahmepläne im Privatfernsehgeschäft? Ist er beteiligt an der Kampagne gegen die konkurrierende BBC? Das ließ sich in einer kurzen Parlamentsdebatte nicht klären - auch weil die Opposition genauso intime Beziehungen zu Murdoch pflegt.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Bei seinem Statement wurde er mehrmals von wütenden Zwischenrufen unterbrochen: Großbritanniens Premier Cameron hat im Unterhaus Stellung zum Abhörskandal bezogen - und sich ein hitziges Wortgefecht mit den Parlamentariern geliefert. Zwar erklärt er, dass er es bedauere, seinen früheren Kommunikationschef Coulson engagiert zu haben. Eine Entschuldigung aber lehnt er ab - und schiebt der Opposition eine Mitschuld zu.
mehr...
Mit seinen Enthüllungen wurde der ehemalige Murdoch-Reporter Sean Hoare zum Tippgeber, doch lange hörte ihm niemand zu. Nun starb der Journalist einsam in seiner Wohnung. Sein Schicksal zeigt, wie schnell der Hinweis auf kriminelle Machenschaften als Verrat empfunden wird.
Von Hans Leyendeckermehr...
Gestern gab er sich demütig, heute betreibt er Mitarbeiter-Motivation: Rupert Murdoch versichert seinen Angestellten, die Abhöraffäre um "News of the World" werde seinen Konzern stärker machen. Abermals bestreitet er, illegale Praktiken seiner Reporter toleriert zu haben. An diesem Mittwoch äußert sich David Cameron zu dem Skandal - ein parlamentarischer Bericht, der im Vorfeld des Termins veröffentlicht wurde, könnte den Druck auf den Premier erhöhen.
mehr...
Die Befragung des zurückgetretenen Londoner Polizeichefs Stephenson läuft, in Kürze muss sich auch die Schlüsselfigur im britischen Abhörskandal verantworten: Rupert Murdoch wird heute vor die Parlamentarier treten. Dabei erhöht sich schon im Vorfeld der Druck auf den Medienunternehmer: Spekulationen um eine Nachfolgeregelung innerhalb von News Corp. kommen auf.
mehr...
Als Andy Coulson schon nicht mehr Chefredakteur von "News of the World" war, soll ihm sein ehemaliger Arbeitgeber Murdoch Firmenwagen und Krankenversicherung bezahlt haben.
mehr...
Wegen des Abhörskandals in Großbritannien ist Medienberichten zufolge die zurückgetretene Chefin der Zeitungsgruppe News International, Rebekah Brooks, festgenommen worden. Die 43-Jährige steht offenbar unter Korruptionsverdacht. Und auch Großbritanniens ranghöchster Polizist gerät ins Zwielicht.
mehr...
Kaum ist die allerletzte Ausgabe der Skandal-Zeitung "News of the World" erschienen, wartet neuer Ärger auf Rupert Murdoch: Die Opposition will die Gunst der Stunde nutzen und jetzt Murdochs geplante Übernahme des britischen Bezahl-TV-Senders BSkyB verhindern. Und auch die "News of the World"-Affäre ist noch lange nicht ausgestanden.
Von Andreas Oldag, Londonmehr...
"Danke und auf Wiedersehen" heißt die schlichte Schlagzeile, mit der sich die "News of the World" von ihren Lesern verabschiedet. Nach dem spektakulären Abhörskandal trennt sich Rupert Murdoch von dem Revolverblatt - an wichtigen Personen aus dem Management will der Medienmogul dagegen festhalten.
mehr...
Zerknirscht gesteht Großbritanniens Premier David Cameron Fehler ein und versucht, den politischen Schaden der Abhör-Affäre um die Zeitung "News of the World" zu begrenzen. Camerons ehemaliger Berater Andy Coulson ist eine Schlüsselfigur des Skandals. Er wurde festgenommen - und später wieder auf freien Fuß gesetzt.
mehr...
Die Abhör-Affäre und ihre politische Dimension: Der frühere Chefredakteur des Boulevardblatts "News of the World" arbeitete später für Englands Premier. Damit gerät nun auch David Cameron unter Druck. Welche Rolle die britische Polizei in dem Medien-Skandal spielte, ist noch unklar.
Von Alexander Menden, Londonmehr...
Hinweis: Die Angabe der E-Mail-Adresse dient nur zum Versenden sowie dazu,
den Empfänger zu informieren. Die Adressen werden nicht für Werbe- oder andere
Zwecke verwendet.