Am 14. Dezember 2012 erlebt Amerika einen der schlimmsten Amokläufe seiner Geschichte. In Newtown in Connecticut erschießt Adam Lanza zunächst seine Mutter und richtet dann an der Sandy-Hook-Grundschule ein Massaker an. 20 Kinder und sechs Erwachsene sterben im Kugelhagel des 20-Jährigen. Am Ende tötet sich Lanza selbst. Die Tat entfacht einmal mehr eine Debatte über die Waffenpolitik der USA.
"Die ganze Welt steht an unserer Seite": US-Präsident Obama zeigt sich gerührt von der Unterstützung, die die USA nach dem Massaker von Newtown erfahren. Freunde und Angehörige tragen weitere Opfer zu Grabe - auch eine junge Frau, die mit ihrem Mut mehrere Kinder rettete.
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Nach dem Massaker an einer US-Grundschule soll eine Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeiten, wie die Waffengewalt eingedämmt werden kann. Jetzt hat die Kommission in Washington ihre Arbeit aufgenommen. Geplant sind auch schärfere Waffengesetze.
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Der Amoklauf von Newton heizt im US-Fernsehen bissige Debatten an: Starjournalist Piers Morgan beschimpft in seiner Talkshow den Waffenlobbyisten Larry Pratt. Der wundert sich über den Briten, der einfach nicht verstehen will, dass mehr Waffen mehr Sicherheit zur Folge hätten. Im Anschluss setzt sich die europäisch-amerikanische Auseinandersetzung im Netz fort.
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Im US-Bundesstaat Colorado hat die Polizei eine Geiselnahme beendet, der Täter starb. In seinem Haus fanden die Beamten drei Leichen. Erst im August 2012 hatte in Aurora ein Amokläufer zwölf Menschen in einem Kino erschossen.
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Seine Mutter galt als Waffennärrin, es waren ihre Waffen, mit denen der Täter das Massaker in einer Grundschule in Newtown anrichtete. Jetzt fordern Politiker eine Verschärfung der Waffengesetze - und eine klare Aussage von Präsident Obama.
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Trauer weltweit: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat das "entsetzliche Verbrechen" von Newtown scharf verurteilt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Königin Elizabeth II. sprechen den Familien der Opfer ihr Beileid aus.
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Die Bluttat an einer Grundschule in Newtown im US-Staat Connecticut mit 28 Toten hat die USA tief getroffen. In der Kleinstadt, die von Fernsehteams belagert wird, versammeln sich Hunderte an einer Kirche, viele schluchzen, suchen Halt. Immer mehr Augenzeugen melden sich zu Wort. Für viele bleibt das Geschehene dennoch unbeschreiblich. Und unfassbar.
Von Moritz Koch, Newtownmehr...
Das Unheil brach um 9.30 Uhr morgens über Newtown herein. Die Kleinstadt im US-Staat Connecticut, bis zu diesem Zeitpunkt ein Idyll, steht nach dem Massaker noch immer unter Schock. Erst nach und nach wird deutlich, wie eiskalt und grausam der Täter vorging - und wie sich Schüler retten konnten. Eine Rekonstruktion der Ereignisse.
Von Christopher Pramstallermehr...
Der Amoklauf von Newtown bringt eine alte Debatte neu in Gang: Sollen die Waffengesetze in den USA verschärft werden? Präsident Obama fordert zum Handeln auf, Kritiker demonstrieren spontan vor dem Weißen Haus. Doch ob eine neue Initiative für strengere Gesetze Erfolg haben kann, bleibt fraglich - auch wegen des großen Einflusses der Waffenlobby.
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Die Bluttat mit 28 Toten an einer Schule in Newtown ist eines der verheerendsten Massaker in der US-Nachkriegsgeschichte. Für viele Familien bricht eine Welt zusammen. Das Land trauert und beginnt erneut, über das liberale Waffenrecht zu diskutieren. Konservative glauben nicht, dass sich mit strengeren Gesetzen Amokläufe verhindern lassen. Sie fordern: mehr Gott und Religion in den Schulen.
Von Ruth Schneebergermehr...
Meinung
Die USA diskutieren nach dem Massaker von Newtown über das Waffenrecht - ähnlich wie bei vorangegangenen Amokläufen. Etwas ist diesmal aber anders: Präsident Obama könnte jetzt bereit sein, Stellung zu beziehen. Und sei es allein deshalb, weil er in seiner zweiten und letzten Amtszeit die Propaganda der Waffenlobby nicht mehr fürchten muss.
Ein Kommentar von Nikolaus Pipermehr...
Eine Geste im Sinne der Opfer: Die Eltern der getöteten Kinder bekunden ihre Trauer - und sprechen auch der Familie des Schützen ihr Beileid aus. Indes bringen die Ermittlungen in Newtown immer mehr grausame Details ans Licht. Die Obduktion zeigt, dass die Kinder in einem regelrechten Kugelhagel starben.
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Im US-Bundesstaat Connecticut sind in einer Grundschule nach Angaben mehrerer Medien 27 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sollen auch viele Kinder sein. Fernsehsender berichten, dass es sich bei einem Täter um den Vater eines Schulkindes handelt. Ein zweiter mutmaßlicher Schütze sei in Gewahrsam.
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Amerika ist schockiert - und wütend: Nach der Bluttat an der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown ist die Debatte um die Waffengesetze wieder voll entbrannt. Ein Protokoll der Ereignisse.
Von Jakob Schulz, Sebastian Krass, Franziska Schwarz und Gökalp Babayigitmehr...
Newtown hält inne. Menschen zünden Kerzen an und rücken zusammen. Das ganze Land ist nach der Tragödie mit 28 Toten geschockt. Wie die Bewohner der Kleinstadt mit dem Erlebten umgehen. Eindrücke aus Newtown.
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Meinung
Amerika weiß nach dem Massaker von Newtown sehr wohl, dass so etwas jederzeit und überall wieder passieren kann. Obamas Versprechen, den Menschen "mit jedem Mittel" beizustehen, ist jedoch lediglich nacheilende Nothilfe. Und kein vorbeugender Schutz. Denn geändert hat der Präsident seit den vergangenen Massenmorden nichts.
Ein Kommentar von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Wahrer Heldenmut im Moment größter Gefahr: 28 Menschen starben beim Amoklauf in einer Grundschule in Connecticut, aber die Zahl der Opfer ist um ein Vielfaches höher. Eltern, Geschwister und Freunde trauern um ihre Angehörigen. Fünf Geschichten.
Von Matthias Kohlmaiermehr...
Waffen sind ein Teil Amerikas - und ein Milliardengeschäft. Zur Waffenindustrie zählen Jagdgewehr-Hersteller, die mit Truthähnen werben, Clint Eastwoods Freunde Smith und Wesson und verschwiegene Wall-Street-Firmen, die Waffennarren zu Verschwörungstheorien inspirieren. Ein Blick auf die wichtigsten Hersteller.
Von Jannis Brühlmehr...
Nach dem Amoklauf in der US-Kleinstadt Newtown haben Angehörige und Bürger erste Opfer beigesetzt. In großen Trauerfeiern verabschiedeten sie sich von zwei sechsjährigen Jungen. Das Massaker hat erneut eine Debatte über die Waffengesetze in den USA angestoßen.
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Wagt es Barack Obama diesmal, sich mit der mächtigen Waffenlobby anzulegen? Die Trauerrede des US-Präsidenten nach dem Amoklauf von Newtown erweckt diesen Eindruck. Doch Zweifel bleiben, denn die entscheidenden Worte kommen Obama auch jetzt nicht über die Lippen.
Von Charlotte Theile und Felicitas Kockmehr...
Umdenken in den USA? Nach dem Massaker an der Grundschule von Newtown haben sich ehemalige Befürworter der Waffenfreiheit den Forderungen nach schärferen Gesetzen angeschlossen. Auch in der Gesellschaft bewegt sich etwas: Einer Umfrage zufolge befürworten nun deutlich mehr Bürger schärfere Waffengesetze als zuvor.
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