Es wird eng für den französischen Staatschef: Trotz Hinweisen auf ein Schwarzgeld-Konto ließ Hollande seinen Budgetminister Cahuzac monatelang im Amt, sein früherer Wahlkampfmanager steht nun auch im Verdacht zwielichtiger Finanzgeschäfte. Nur noch 27 Prozent der Franzosen haben Vertrauen in Hollande.
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Er hatte Steuerflüchtlingen einst den Kampf angesagt. Doch nun wird bekannt, dass Hollandes früherer Schatzmeister Jean-Jacques Augier selbst an mehreren Firmen in Steueroasen beteiligt ist. Damit gerät ein weiterer Vertrauter des sozialistischen Präsidenten ins Zwielicht - und allmählich auch Hollande selbst.
Von Frederik Obermaiermehr...
Meinung
Im vierten Jahr der Finanzkrise muss genau überlegt werden, wer welche Kosten trägt, damit aus dem Euro keine Transferunion zulasten der Steuerzahler wird. Wenn Banken wackeln, sollten künftig zuerst die Eigentümer haften - wie in der Marktwirtschaft üblich.
Ein Kommentar von Alexander Hagelükenmehr...
An diesem Mittwoch sollen die EADS-Aktionäre eine Ära beenden: Der Luft- und Raumfahrtkonzern will sich endlich vom Staatseinfluss befreien. EADS sei bald ein anderes Unternehmen, sagt Vorstandschef Enders. Doch bei den deutschen Mitarbeitern wächst die Sorge, dass die ganze Macht nach Frankreich wandert.
Von Jens Flottaumehr...
Das ging schief. Die Solarbranche galt als große Hoffnung - doch nirgendwo verloren Anleger im vergangenen Jahr so viel Geld wie hier. Das zeigt eine Liste mit den 50 größten Kapitalvernichtern. Aber die Aktionäre sind noch auf anderes reingefallen.
Von Harald Freiberger, Frankfurt am Mainmehr...
Die EZB liefert Hunderte Millionen in bar, die Polizei bastelt an Einsatzplänen: Zypern stellt sich auf einen Ansturm bei Öffnung der Banken ein. Die soll am Donnerstag erfolgen. Wie viel Geld werden wohlhabende Kunden verlieren?
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Die Union will zusammen mit der FDP noch vor der Bundestagswahl ein Gesetz auf den Weg bringen, das mehr Transparenz bei Managergehältern garantieren soll. Eine staatliche Deckelung sei nicht vorgesehen, jedoch soll die Höhe von Boni und Bezügen von der Hauptversammlung der Unternehmen mitbestimmt werden.
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Lukratives Geschäftsmodell: Berufskläger gehen gegen wichtige Hauptversammlungs-Beschlüsse vor - und beenden ihren Widerstand gegen eine diskrete Geldzahlung. Jetzt ficht eine Gruppe von Siemens-Aktionären die Osram-Abspaltung an. Weil die Händetrockner auf den Toiletten zu laut gewesen seien.
Von Björn Finkemehr...
Künftig sollen die Aktionäre entscheiden, wie viel der Vorstandschef verdienen darf. Wird dieser Plan etwas ändern? Ein Blick in ausgewählte börsennotierte Unternehmen zeigt: Großaktionäre sitzen häufig selbst im Aufsichtsrat.
Von Elisabeth Dostertmehr...
Sparer in Zypern sollen zahlen, Aktionäre weitgehend verschont. Das kann nicht sein. Die Pläne für die Sanierung Zyperns müssen dringend überarbeitet werden, an ihnen hängt die gesamte Eurorettung.
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Bundeskanzlerin Merkel hat sich auf dem EU-Gipfel erstmals klar für eine Zypern-Hilfe durch die Euro-Länder ausgesprochen. Jetzt liegt es in der Hand der EU-Finanzminister, ein Hilfsprogramm zu beschließen. Denn eine Pleite der kleinen Insel könnte die Stabilität der ganzen Währungsgemeinschaft gefährden.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Für Michael Dell steht viel auf dem Spiel: Der Gründer des einst größten Computerherstellers der Welt will sein Lebenswerk retten. Dafür muss er das Unternehmen von der Börse nehmen. Doch nun könnten zwei berüchtigte Finanzinvestoren seine Pläne durchkreuzen.
Von Varinia Bernaumehr...
Finanzminister Schäuble hofft nach dem Verhandlungsmarathon von Brüssel auf eine schnelle Zustimmung zum Zypern-Hilfspaket im Bundestag. Doch dort kündigt sich abermals ein zähes Ringen an - denn selbst der Koalitionspartner FDP will nicht so einfach "Ja" sagen.
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Im Kampf gegen die Online-Konkurrenz gibt es eine Idee: Die unabhängigen Buchhandlungen könnten subventioniert werden, so wie die Programmkinos. Von jeweils 12.000 Euro ist die Rede. Doch Kulturstaatsminister Bernd Neumann bekennt sich auf der Leipziger Buchmesse lediglich zur Buchpreisbindung.
Von Felix Stephanmehr...
Meinung
Jetzt geht es direkt an die Sparbücher: Die Euro-Krise erreicht eine neue Eskalationsstufe, doch warum trifft es die Bürger in Zypern? Die Begründung aus Berlin: Mit der Einmal-Abgabe auf alle Guthaben habe man verhindert, dass der sparsame Deutsche die auf Zypern geführten Schwarzgeldkonten russischer Oligarchen rettet. Doch dieses Argument greift nicht.
Ein Kommentar von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Jetzt ist es offiziell: Angesichts der drohenden Staatspleite Zyperns bleiben die Banken des Landes noch bis Dienstag geschlossen. Gleichzeitig wird weiter nach Lösungen gesucht, um den Bankrott des Inselstaates doch noch abzuwenden.
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Bank-Manager in der Europäischen Union werden künftig keine unverhältnismäßig hohen Extrazahlungen mehr bekommen: Europaparlament und EU-Mitgliedsländer haben sich in Brüssel auf neue Regeln für erfolgsabhängige Boni verständigt. Zu dem Paket gehören auch schärfere Vorschriften für die Banken.
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Die Millionen Euro, die Manager kassieren, sind ein öffentliches Ärgernis. Der exorbitante Anstieg scheint aber gestoppt zu sein: Im vergangenen Jahr sind deutsche Top-Gehälter im Schnitt nur um 1,9 Prozent gewachsen. Dennoch fürchtet die Wirtschaft, dass der Staat im Sinne der Wutbürger handelt.
Von Karl-Heinz Büschemann und Christoph Giesenmehr...
Millionen-Boni für Top-Manager ärgern die EU. Bei der Deutschen Bank wurden schon Konsequenzen gezogen - das neue Führungsduo verdient zusammen in etwa das, was Vorgänger Josef Ackermann zuvor allein bekommen hat. Doch die Bank will den Bossen nicht allzu wehtun.
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Meinung
Erst haben sich die verschiedenen Regierungen Zyperns verantwortungslos verhalten, nun wartet die Insel mit einem unseriösen Plan auf: einem Fonds, der mit dem Kapital von Rentenkasse oder Kirche gefüllt ist. Europas Regierungen müssen diese Mogelpackung ablehnen.
Ein Kommentar von Alexander Hagelükenmehr...
Rettung ohne Zwangsabgabe: Die zyprische Regierung hat sich mit der Euro-Gruppe über das Rettungspaket für den vom Bankrott bedrohten Staat geeinigt. Zypern will die beiden größten Banken des Landes drastisch verkleinern und so den benötigten Eigenanteil auftreiben. Ungeschoren kommen Bankguthaben über 100.000 Euro dennoch nicht davon.
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Geht die Autokrise an BMW vorbei? Für das Jahr 2012 legt der Münchner Hersteller Rekordzahlen vor - und hält die Konkurrenz von Daimler und Audi auf Distanz. Auch für das laufende Jahr peilt BMW eine neue Bestmarke an - die Börse ist trotzdem nicht zufrieden.
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Die großen Themen sind zumindest bis zur Bundestagswahl gestorben: Der Koalitionsausschuss hat in Sachen Rente, Mindestlohn und Lebenspartnerschaften keine Ergebnisse. Stattdessen kümmern sich Union und FDP um Neonazi-Aussteiger und Choreographen.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Was für ein Schatz: Apple sitzt auf Bargeldreserven von 137 Milliarden Dollar. Das gehört den Aktionären, fordert ein großer Fonds - und verklagt den Technikkonzern. Ein Urteil hätte für alle Apple-Aktionäre Konsequenzen.
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