Geburtstag, Medizinabschluss, Börsengang: Mark Zuckerberg und seine langjährige Freundin Priscilla Chan haben eine turbulente Woche hinter sich. Auf der abschließenden Party heiraten die beiden dann auch noch.
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Die größte Bank der USA ist geschmeidig durch die Finanzkrise gekommen und ihr Chef Jamie Dimon lässt sich dafür gerne feiern. Nun aber stehen die Banker von JP Morgan dumm da: Das Geldhaus hat zwei Milliarden Dollar verzockt. Und es könnte noch schlimmer kommen, denn die verhängnisvollen Wetten laufen weiter.
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London macht den Weg frei: Die EU-Finanzminister einigen sich auf straffere Eigenkapitalregeln. Für die Banken würde das bedeuten, dass sie ihre Geschäfte künftig weit besser als bisher absichern müssen. Doch ausgerechnet den bankenfreundlichen Briten gehen die neuen Regeln nicht weit genug.
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Kathrin Haimerl, Brüsselmehr...
Neben der Börsenaufsicht und Präsident Obama interessiert sich jetzt auch das FBI für die Spekulationsverluste von JP Morgan. 2,3 Milliarden Dollar hatte die amerikanische Bank verzockt. Die Chefs der Bank sollen trotzdem Millionen-Boni erhalten.
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Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Die US-Großbank JPMorgan zieht personelle Konsequenzen aus den milliardenschweren Fehlspekulationen: Mit Ina Drew muss die mächtigste Frau der Wall Street die Bank verlassen. Sie zählt zu den engsten Vertrauten von JPMorgan-Chef Dimon.
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"Fehler, Schlampereien und schlechtes Urteilsvermögen": Die amerikanische Großbank JPMorgan hat auf die Konjunktur gesetzt - und so zwei Milliarden Dollar an den Märkten verloren. Dabei war die Bank von der Finanzkrise gerade aus einem Grund weitgehend verschont geblieben: Sie hatte sich von Risikoinvestitionen ferngehalten.
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Mit größter Spannung wird der Börsengang von Facebook erwartet. Nun gibt es weitere Details: Der Preis der Aktie soll zwischen 28 und 35 Dollar liegen. Das könnte dem Unternehmen 12 Milliarden Dollar auf einen Schlag einbringen. Doch bis zur endgültigen Ausgabe der Papiere ist noch alles möglich.
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Obwohl die Konjunktur wackelig ist, zahlen die großen deutschen Aktienkonzerne dieses Jahr üppige Dividenden aus. Sie wollen den Märkten das Gefühl vermitteln, die Geschäfte liefen auch in Zukunft gut. Doch dass Aktien auf lange Sicht immer gewinnen - diese einfache Regel gilt in Zeiten der Krise so nicht mehr.
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Karl-Heinz Büschemannmehr...
Es soll der größte Börsengang eines Internetunternehmens aller Zeiten werden. Doch bevor die Facebook-Aktie überhaupt im Handel ist, gibt es schon schlechte Nachrichten für Anleger: Das soziale Netzwerk wächst im Vergleich zu den Vorjahren deutlich langsamer. Der Gewinn geht sogar zurück.
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Fast drei Milliarden Dollar hat der Suchmaschinenbetreiber im ersten Quartal des Jahres verdient. Die beiden Firmengründer überraschen die Anleger mit der Ausgabe zusätzlicher Aktien. Die Papiere beinhalten allerdings kein Stimmrecht - die Macht von Larry Page und Sergey Brin bleibt unangetastet.
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Meinung
Ein Sozialist regiert Frankreich und die Aktien steigen: Die Wahl in Frankreich zeigt, dass Investoren nicht so stupide auf demokratische Ereignisse reagieren, wie es mancher gerne suggeriert. Deshalb sagt es viel, wenn griechische Bankaktien bis zu 20 Prozent einbrechen.
Ein Kommentar von
Alexander Hagelükenmehr...
Steuern auf Spekulationsgeschäfte sind stark umstritten. Auch weil es heißt, Geldhäuser würden ihre Geschäfte dann eben ins Ausland verlagern - und damit das heimische Wachstum bremsen. Doch eine neue Studie der EU-Kommission entkräftet alle Argumente gegen die Finanztransaktionssteuer. Sie nennt einen Vorteil der Spekulationsabgabe, an den bisher niemand gedacht hat.
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Alexander Hagelükenmehr...
Der Börsenstart von Facebook steht kurz bevor, Gründer Zuckerberg macht das Werben um Aktienkäufer zur Chefsache: Im Kapuzenpulli tritt er zum Start der Roadshow vor die Anzugträger der Wall Street. Nach den zuletzt schlechten Zahlen will Zuckerberg potentiellen Investoren seine Zukunftsvision aufzeigen.
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Erst vor kurzem hat Argentinien verkündet, einen spanischen Ölkonzern zu enteignen. Jetzt verstaatlicht Boliviens Regierungschef ein Tochterunternehmen des spanischen Stromunternehmens Red Electrica. Das hat bei ihm am 1. Mai Tradition.
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Mit ihrer Unterschrift bestätigt Argentiniens Präsidentin Kirchner die Enteignung des spanischen Energiekonzerns Repsol. Der Erdölförderer YPF wird jetzt vom Staat kontrolliert - doch die Milliarden für neue Projekte sollen weiter aus dem Ausland kommen.
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Er gilt als reichster Mann der Welt. Sein Vermögen verdankt Carlos Slim dem Geschäft mit Telekommunikation. Weil es in der Branche in Nord-, Süd- und Mittelamerika nicht mehr genug für ihn einzukaufen gibt, schaut er jetzt nach Europa.
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Kaufrausch bei Facebook: Vor dem geplanten Börsengang deckt sich das Unternehmen weiter mit Patenten ein. Nach der angekündigten Übernahme von Instagram ist es der zweite große Zukauf innerhalb kürzester Zeit. Die zurückgegangenen Umsatz- und Gewinnzahlen dürften die Euphorie jedoch bremsen.
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Eine gemeinsame Chance gegen die Großen versprachen sich Bürger 2004 von KapMuG, dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz. Seitdem können geprellte Anleger in einer Art Sammelklage gegen Konzerne vorgehen. Gebracht hat das neue Instrument jedoch so gut wie nichts, wie der Telekom-Prozess seit Jahren eindrucksvoll beweist.
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Daniela Kuhr, Berlinmehr...
Bald kann man seine Lieblingsfirma nicht nur "liken": Ein US-Start-up will Usern ermöglichen, direkt auf Facebook kleine Anteile von Unternehmen zu kaufen. Das soziale Netzwerk soll in diesem Sommer zu einer Börsenplattform werden.
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Barclays, Citigroup und nun auch Deutschlands größtes Geldhaus: Die Anteilseigner vieler Banken rebellieren gegen überzogene Vorstandsgehälter und chaotische Unternehmensführung. Aktionäre der Deutschen Bank wollen nun den Aufsichtsrat des Instituts abstrafen.
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Viel, viel mehr iPads und iPhones - und nur ein bisschen weniger iPods: Apple hat seinen Gewinn in den ersten drei Monaten des Jahres verdoppelt. Vor allem in China wächst der Konzern kräftig. Er überraschte damit kritische Analysten, die geglaubt hatten, der Konzern könne sein rasantes Wachstumstempo nicht halten.
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Konzentration im Krankenhaussektor: Der Gesundheitskonzern Fresenius macht ein Übernahmeangebot für die 53 Rhön-Krankenhäuser. Der entstehende Gigant wäre so riesig, dass die Gewrkschaft Verdi schon vor ihm warnt. Gelingt die Fusion, erbt das Unternehmen auch den politischen Streit über eine Uniklinik.
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Schlechte Zahlen bei BP: Der britische Ölkonzern hat im ersten Quartal wegen einer gesunkenen Produktion weniger verdient als im Vorjahr. Zudem sank das Ergebnis trotz höherer Umsätze deutlicher als erwartet - das Unternehmen leidet noch immer an den Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
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16 Stunden Verhandlungen und trotzdem kein Ergebnis: Die EU-Finanzminister haben sich nicht auf strengere Regeln zur Eigenkapitalquote von Banken einigen können. Ausgerechnet die sonst so regulierungsfeindlichen Briten wollten noch schärfere Standards. Ihr Schatzkanzler Osborne rechtfertigte sich mit wenig diplomatischen Worten.
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