Bei einem Sprengstoffanschlag in Afghanistan sind neun Kinder und vier Frauen getötet worden. Die Polizei vermutet die Taliban hinter der Tat.
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Afghanistan will sich schneller von den US-Truppen lösen: Präsident Karsai möchte die Verantwortung für die Sicherheit von den ausländischen Truppen im Land ein Jahr früher als geplant übernehmen. Außerdem hat er den Abzug der Nato-Truppen aus allen Dörfern verlangt.
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Das US-Militär hat den mutmaßlichen Amokläufer aus den eigenen Reihen nach Kuwait gebracht. Afghanen hatten nach dem Massaker mit 16 Toten gefordert, den Mann in ihrem Land vor Gericht zu stellen.
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Bei einem Treffen in Washington haben US-Präsident Obama und der britische Premier Cameron ihre Truppenabzugspläne für Afghanistan bekräftigt. Demnach soll der Nato-Kampfeinsatz auch nach dem Amoklauf eines US-Soldaten bis 2014 andauern.
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Verteidigungsminister de Maizière ist zu Gesprächen in die Hauptstadt Kabul gereist. Auch US-Verteidigungsminister Panetta traf zu einem nicht angekündigten Besuch in Afghanistan ein. Die Situation in dem Land ist nach dem Massaker eines US-Soldaten an einheimischen Zivilisten angespannt - während der Visite der ausländischen Minister kommt es zu Anschlägen.
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Nach der Bluttat eines US-Soldaten greifen Aufständische eine afghanische Regierungsdelegation an, Studenten fordern bei einer Demonstration den Tod von Obama, die Taliban drohen mit Vergeltungsschlägen. Die US-Regierung ringt noch um eine angemessene Reaktion - und erwägt Medienberichten zufolge, ihre Strategie zu ändern.
Von
Melanie Staudingermehr...
Pakistan will die gekappten Nachschubrouten der Nato nach Afghanistan wieder öffnen. Die Blockade war eine Reaktion auf US-Angriffe auf pakistanische Grenzposten, bei denen 24 Soldaten getötet worden waren.
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Nach dem Massaker eines US-Scharfschützen an Frauen und Kindern nehmen die Spannungen in Afghanistan zu: Die Taliban haben Rache geschworen, eine Regierungsdelegation wurde am Tatort beschossen. Dem Täter, der jede Aussage verweigert, droht derweil die Todesstrafe.
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Erst die Koran-Verbrennung und jetzt das: Ein US-Soldat tötet in Afghanistan 16 Menschen. Sein mutmaßlicher Amoklauf steht in einer langen Reihe von Verfehlungen der US-Armee. Was ist über den Täter bekannt? Und was bedeutet der Vorfall für den Abzug der Bundeswehr? Fragen und Antworten.
Von
Markus C. Schulte von Drach, Melanie Staudinger und Michael Königmehr...
Warnung vor Racheaktionen: Nach der absichtlichen Tötung von 16 Zivilisten in der afghanischen Provinz Kandahar befürchten US-Militär und amerikanische Botschaft ein Aufflammen antiwestlicher Proteste und neue Gewalt. Die Taliban drohen, sie würden "jeden einzelnen Märtyrer rächen". Afghanische Politiker bezweifeln, dass ein einzelner US-Soldat das Blutbad angerichtet hat. Auch Augenzeugen berichten Widersprüchliches.
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Kanzlerin Merkel besucht die deutschen Soldaten in Afghanistan. Die Reise war seit längerem geplant, und fällt nun auf den Tag, nachdem der Amoklauf eines US-Soldaten die Bevölkerung des Landes schockierte. Merkel weist bei ihrer Visite auf die Risiken des geplanten Truppenabzugs hin - und äußert Zweifel an dessen Termin.
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Die Opfer sind vor allem Frauen und Kinder. Spät nachts soll der amerikanische Soldat in der Nähe seines Stützpunkts in die Häuser von Einheimischen eingedrungen sein und 16 Personen getötet haben. Der Vorfall belastet das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Afghanistan und den USA schwer.
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US-Präsident Obama beteuert, die Koranverbrennungen in Afghanistan seien unbeabsichtigt geschehen. Ein afghanisches Untersuchungsgremium widerspricht - und verweist auf die hohe Anzahl der zerstörten Bücher.
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Die Vereinten Nationen halten Strafen für jene US-Soldaten für zwingend geboten, die in Afghanistan mehrere Exemplare des Korans verbrannt hatten. Der UN-Sonderbeauftragte Kubis verlangt von den USA, die Schändung nicht durchgehen zu lassen.
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Die Taliban sprechen von einer Vergeltungsaktion für die Koranverbrennung durch US-Soldaten: Bei einem Autobomben-Anschlag auf den Flughafen von Dschalalabad nahe einer Militärbasis sind mindestens neun Menschen getötet worden - darunter auch Zivilisten.
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Meinung
Die jüngsten Proteste nach den Koran-Verbrennungen in Bagram zeigen, wie fragil die Sicherheitslage in Afghanistan ist. Bis zur Verantwortungsübergabe 2014 ist nur noch wenig Zeit. Die Bundesregierung muss sie nutzen, auch wenn der Einsatz scheitern kann.
Ein Kommentar von
Daniel Brösslermehr...
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