Nach dem Vorstandsposten kam die Leere: Deutsche Unternehmenschefs sind frustriert, weil sie nicht mehr nahtlos in den Aufsichtsrat wechseln dürfen. Ein Gesetz erlaubt das erst nach zweijähriger Wartezeit. Und die Vorschrift lässt sich kaum umgehen.
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Karl-Heinz Büschemann und Stefan Webermehr...
1734 Brennstäbe liegen im Abklingbecken des Kernkraftwerks Isar 1. Knapp die Hälfte ist so weit abgekühlt, dass sie ins Zwischenlager gebracht werden könnten. Doch das geschieht nicht - weil Castor-Behälter fehlen. Die Freien Wähler sind alarmiert: Schließlich gilt das Abklingbecken von Isar 1 als große Schwachstelle.
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Christian Sebaldmehr...
Der Vorstandschef von Infineon, Peter Bauer, will den Konzern im September verlassen: Seine Krankheit zwinge ihn zum Rückzug. Der 51-Jährige rettete das Unternehmen einst vor der Pleite.
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Björn Finkemehr...
In Japan sind die Abklingbecken im Kraftwerk Fukushima-1 zur großen Gefahr geworden. Die Becken liegen nach den Explosionen unter offenem Himmel. In sechs deutschen Atommeilern sind die Pools genau an der gleichen Stelle angeordnet.
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Christopher Schradermehr...
Ja, auch auf den Philippinen gibt es ein Atomkraftwerk - nur wurde es in 28 Jahren nicht in Betrieb genommen. Bis es so weit ist, führen Ingenieure Touristen durch den Meiler.
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Janine Böhmmehr...
Im Jemen sind bei Luftangriffen auf mutmaßliche Stellungen des Terrornetzwerks al-Qaida mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Augenzeugen berichteten, die Attacken seien teils von den USA geflogen worden. Bundesaußenminister Westerwelle ist derzeit zu Besuch in dem Land.
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Es wird das wohl teuerste und größte Abrissprogramm in der deutschen Geschichte. Doch die Atombranche warnt vor jahrelangen Verzögerungen beim Rückbau ihrer Kernkraftwerke - im schlimmsten Fall könnten die Meiler erst in 45 Jahren endgültig verschwinden. Offen ist vor allem die Frage: Wohin mit dem strahlenden Müll?
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Markus Balsermehr...
In der autoritär geführten, ehemaligen Sowjetrepublik ist Präsident Berdymuchammedow mit 97 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hatte erst gar keine Wahlbeobachter in das Land geschickt.
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Panik, Verwirrung und Wutanfälle: Ein Untersuchungsbericht unabhängiger Experten zeigt, wie konfus die Kommunikation zwischen dem Fukushima-Betreiber und Japans Regierung war. Offenbar verhinderte erst das Eingreifen des damaligen Premiers Kan eine vollständige Evakuierung der Anlage - und damit noch schlimmere Folgen für das Land.
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Der Europäische Druckwasserreaktor in Flamanville am Ärmelkanal gilt als Vorzeigeprojekt: Doch in der Mauer des künftigen Abklingbeckens klafft ein Loch - und der Beton ist laut einem Zeitungsbericht durchlässig wie "Käse". Frankreichs Atomaufsicht sagt, die Mängel könnten die Sicherheit des Kraftwerks erheblich beeinträchtigen - solche Konstruktionsfehler kämen aber häufiger vor.
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Michael Kläsgenmehr...
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Die jetzt aufgetauchten Plutoniumspuren kommen vielleicht aus einem der Abklingbecken von Fukushima-1. Es gibt jedoch noch eine zweite, erschreckendere Möglichkeit.
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Patrick Illinger und Jeanne Rubnermehr...
Die japanische Regierung will erneuerbare Energien stärker fördern und bis 2020 ein Fünftel des Stroms aus grünen Quellen erzeugen. Die Kernkraftlobby wehrt sich, gerät aber durch Enthüllungen über Kungeleien zwischen Atomfirmen und Behörden immer mehr in die Defensive.
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Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Umgerechnet acht Millliarden Euro Staatshilfe kassiert der Atomkonzern Tepco, um die Folgen der Nuklear-Katastrophe von Fukushima zu beseitigen. Sein eigenes Engagement ist weitaus geringer. Und den Opfern macht es Tepco schwer, Entschädigungen zu bekommen.
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Christoph Neidhartmehr...
2013 wird in Bayern gewählt, und das Ziel der Grünen ist eindeutig: Der Wechsel auf die Regierungsbank. Der Landesparteitag bestätigte deshalb nicht nur die Parteivorsitzende Theresa Schopper, sondern legte sich auch inhaltlich fest - etwa gegen die dritte Startbahn in München.
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Die Strahlendosis, die ein Tepco-Arbeiter an einem Schornstein mitten im zerstörten Kraftwerk gemessen hat, war ein Schock: Zehn Sievert pro Stunde. Nun rätseln die Fachleute, wie sich die extrem hohe Zahl erklären lässt.
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Christopher Schradermehr...
Das Atomkraftwerk Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska wird seit Tagen vom Missouri-Hochwasser umspült. Laut Nuklearaufsichtsbehörde ist der Meiler sicher - doch der Ausbruch eines Feuers vor wenigen Wochen nährt Zweifel daran. Nun meldete ein weiteres überschwemmtes AKW einen "Hinweis auf ein unübliches Ereignis".
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Experten befürchten, dass es bald zum Super-GAU kommt. Japans Behörden wollen nun in drei Schritten versuchen, das Krisen-AKW Fukushima-1 in den Griff zu bekommen: Als Erstes setzen sie Militär-Hubschrauber und Wasserwerfer ein, um die überhitzten Reaktoren 3 und 4 abzukühlen. Die Zahl der Opfer steigt auf mehr als 5000.
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Kampf an zwei Fronten: Eine neue Stromleitung soll das havarierte Kernkraftwerk Fukushima-1 sobald wie möglich wieder mit Strom versorgen - gleichzeitig sollen 130 angereiste Feuerwehrleute die Reaktoren mit Wasser kühlen. Aus Reaktor 2 steigt unterdessen weißer Rauch auf. Die Ursache dafür ist bislang unklar.
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Im Kraftwerk Fukushima-1 wurden fast 1,5 Kilometer Kabel verlegt, um die Kühlaggregate wieder mit Strom versorgen zu können. Im Eingangsbereich des AKW gibt es bereits wieder Elektrizität, noch am Samstag sollen vier Reaktoren wieder ans Stromnetz angeschlossen werden.
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In zwei Reaktoren des Atomkraftwerkes Fukushima-1 brennt es, und die Situation ist kaum noch zu kontrollieren: Die Strahlenbelastung steigt auf einen so hohen Rekordwert, dass die 50 letzten verbliebenen Arbeiter zeitweise das AKW verlassen mussten. Nun soll offenbar doch versucht werden, den Krisen-Meiler aus der Luft zu löschen. Unterdessen cancelt die Lufthansa bis auf weiteres alle Flüge zum internationalen Flughafen Tokio-Narita.
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Wieso gehen die Experten nun davon aus, dass es in einem der Reaktoren von Fukushima-1 zur partiellen Kernschmelze gekommen ist? Was geschieht mit den verstrahlten Arbeitern? Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Atomkatastrophe.
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Nach dem Mega-Erdbeben in Japan wächst die Furcht vor einem katastrophalen Atomunfall. Eine starke Explosion zerstörte Teile des AKW in Fukushima. Rettungskräfte versuchen eine Kernschmelze zu verhindern. Doch was wäre, wenn es dazu kommt?
Die wichtigsten Stichworte zu GAU, Super-GAU und Kontamination. Von
Christopher Schradermehr...
Japan klammert sich an die Hoffnung, dass sich eine vollständige Kernschmelze in Fukushima-1 noch verhindern lässt. Wie könnte das gelingen - und was, wenn es schiefgeht?
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Markus C. Schulte von Drachmehr...
Weiterhin steigt Rauch aus den Meilern auf, Entwarnung kann nicht gegeben werden. Doch immerhin sollen die sechs Reaktoren in Fukushima wieder eine Verbindung mit dem Stromnetz haben. Im Meerwasser rund um das AKW werden indes drastisch erhöhte Strahlenwerte gemessen.
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