Sie haben den Dreißigjährigen Krieg überlebt, den Brand von 1674 und den Zweiten Weltkrieg. Doch nun müssen die Löwen vor der Residenz geschützt werden, vor der Witterung und vor dem Massentourismus. An ihre Stelle treten Kopien - und die sind nicht die einzigen in München.
Von Jakob Wetzelmehr...
Ein roter Strich am Arm ist ein untrügliches Zeichen für eine Blutvergiftung? Umspannt die Gürtelrose den gesamten Rumpf, endet sie tödlich? Zwei verbreiteten Alltagsweisheiten auf der Spur.
Von Werner Bartensmehr...
Auf Täfelchen geritzte Beschwörungen und Bibelworte waren im Mittelalter als Schutz vor Krankheiten und Dämonen im Umlauf. Archäologen in Halle haben jetzt Texte in großem Umfang entziffert.
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Immer mit dem rechten Fuß zuerst auf das Spielfeld - natürlich in der Glücksunterwäsche. Gerade Sportler sind häufig abergläubisch. Und das hat seinen Grund.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Tatsächlich kommt es vor, das an einem Freitag, den 13., in Deutschland mehr Unfälle passieren als im Durchschnitt aller Wochentage. Dennoch müssen sich Autofahrer für den kommenden "Stichtag" nicht übermäßig Sorgen machen.
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An diesem Donnerstag starten die Halbfinalserien der Deutschen Eishockey-Liga - wie ergeht es den bayerischen Teams? Die Ingolstadt Panther empfangen die Adler Mannheim, die Straubing Tigers reisen zu den Eisbären Berlin. Ingolstadt und Mannheim gelten als Rivalen auf Augenhöhe - Straubing ist klarer Außenseiter.
Von Christoph Leischwitzmehr...
Der Student Wais Barakzai hat ein großes Ziel: Er will die Zahl 39 von ihrem Fluch befreien - die Nummer gilt in Afghanistan als Sinnbild des Bösen. Ein Gespräch über vermeintliche Zuhälter, Mord und die Schwierigkeiten im Kampf gegen den Aberglauben.
Interview: Frederik Obermaiermehr...
Kaum zu glauben: Mehr als ein Drittel der Briten sind abergläubisch und lassen beim Immobilienkauf Häuser mit der Nummer 13 vorsichtshalber links liegen.
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Ihre Haut, ihre Knochen und Haare sind gefragte Bestandteile von Zaubertränken, die reich machen sollen. Deshalb werden in Tansania immer mehr Menschen mit Pigmentstörung ermordet.
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Warum es in der Frühschicht am 1. Mai gefährlich ist, als Erster "Guten Morgen" zu sagen, der Nachbarin den Mixer auszuleihen oder an der Saale zu flanieren. Und warum es sich lohnen könnte, nackt Butter zu schlagen, dem Kollegen die Sonnenbrille zu klauen und Marihuana zu pflanzen.
Von Von Gregor Schieglmehr...
Acht Frauen und drei Männer im Alter von 80 bis 96 Jahren wurden in einem kenianischen Dorf Opfer einer Lynchjustiz: Sie wurden bei lebendigem Leib verbrannt.
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Ihre weiße Hautfarbe soll Glück bringen. Wegen dieses abstrusen Aberglaubens leben Albinos in Afrika gefährlich. In Tansania wurden vier Mörder zum Tode verurteilt.
Von Judith Rauppmehr...
Auch wenn die Formen des Fußball-Aberglaubens manchmal auf Anhieb schwer zu erkennen sind - sie sind selbst bei der deutschen Nationalmannschaft bereits angekommen.
Von Kathrin Steinbichlermehr...
"Der wichtigste Fund seit Jahrzehnten": Römische Archäologen sind schon vor Jahren auf das Grab von Marcus Nonius Macrinus gestoßen, von dessen Geschichte sich der Kinofilm "Gladiator" inspirieren ließ. Doch für die Bergung der Schätze fehlt das Geld. Nun greift die Stadt zu einer radikalen Methode.
Von Henning Klüvermehr...
Die Zahl der Homöopathie-Anhänger wächst und wächst - Apotheker und auch immer mehr Ärzte bieten ihrer Kundschaft Kügelchen ohne Wirkstoffe an. Selbst an den Universitäten greift die "alternative" Heilslehre zunehmend um sich. Wie konnte das passieren? Die Wissenschaftsjournalisten Christian Weymayr und Nicole Heißmann bieten eine Antwort auf diese Frage.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Im Tierversuch scheint sich eine alte Ernährungsregel zu bestätigen: Lieber tagsüber speisen und abends fasten. Doch lassen sich die Erkenntnisse auf den Menschen übertragen?
Von Hanno Charisiusmehr...
Am Herd verbrennt sich ein Kind den Finger, beim Kochen spritzt heißes Wasser auf den Arm, im Extremfall fängt die Wohnung Feuer. Doch bei der Versorgung von Brandwunden waltet nicht selten gefährlicher Aberglaube. Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten.
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Meinung
"Je größer das Chaos, desto besser sind wir": Die Italiener interpretieren die neuerlichen Wirren um womöglich manipulierte Fußballspiele in ihrer Liga als hoffnungsvolles Zeichen für die Nationalmannschaft. Auch 1982 und 2006 lag die Fußballnation am Boden - und holte jeweils den Titel. Doch solcher Aberglaube bringt den Calcio jetzt nicht mehr weiter.
Ein Kommentar von Birgit Schönaumehr...
Warum Frauen ihre Handtasche nicht auf dem Boden abstellen sollten, worüber Sie besser schweigen und wie Ihnen der kleine, aber entscheidende Unterschied zwischen Dreieck und Kreis den Weg zur richtigen Toilette weist: So umgehen Reisende Fettnäpfchen in Polen und der Ukraine.
Von Katja Schnitzlermehr...
Zwei höchst unbeliebte Maskottchen, ein Bartwuchs-Wettbewerb unter echten Männern und ein Meister-Stürmer zum Schnäppchenpreis: Fünf Fakten, die Sie über die polnische Mannschaft vor dem EM-Auftaktspiel noch nicht wissen.
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Socken an oder aus? Duftöl auf dem Nachttisch? Akrobatik im Bett? Vieles, was Paare veranstalten, um zum Kind mit Wunschgeschlecht zu kommen, beruht ausschließlich auf Aberglaube. Was die Wissenschaft herausgefunden hat, klingt allerdings kaum weniger phantastisch: Frühstücksflocken und Sonnenschein sollen Einfluss auf das künftige Geschlecht des Kindes haben.
Von Berit Uhlmannmehr...
Nach ihrem deutschen Rekord von 4,82 Metern muss sich Stabhochspringerin Silke Spiegelburg mit ihrer neuen Rolle als Olympia-Favoritin für London auseinandersetzen. Ihr Trainer glaubt an ihren Durchbruch - auch der Druck soll für Spiegelburg kein Problem mehr sein.
Von Thomas Hahnmehr...
Von "Morden im Norden" bis "Alles Klara": Morde im deutschen Serienfernsehen werden immer lustiger, die Autoren setzen auf altmodische Klischees und Schauplätze in der zurückgebliebenen Provinz. Schön ist das nicht.
Von Hilmar Klutemehr...
Der irische Nationaltrainer Giovanni Trapattoni ist mit 73 Jahren der älteste Teilnehmer der EM. Auf der grünen Insel wird der italienische Mister verehrt, er nimmt ein Fläschchen Weihwasser mit auf die Bank - und verfährt nach einer einfachen Devise: Jeder nach seinen Möglichkeiten, man wurschtelt sich so durch. Ob das auch gegen Kroatien klappt?
Von Birgit Schönaumehr...
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