Rückschlag für die Übergangsregierung in Libyen: Anhänger des getöteten Machthabers Muammar al-Gaddafi haben die Stadt Bani Walid zurückerobert. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Bei den Kämpfen sollen mindestens fünf Menschen getötet und noch mehr verletzt worden sein.
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Sie sollen den Blick nach vorne richten und den Staat auf ein neues Fundament stellen: Am ersten Jahrestag der "Revolution des 17. Februar" schwört der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrats, Mustafa Abdul Dschalil, seine Landsleute auf künftige Anstrengungen für das eigene Land ein. Für die Feierlichkeiten gelten hohe Sicherheitsvorkehrungen - im Vorfeld wurde vor Anschlägen von Gaddafi-Anhängern gewarnt.
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Teile der Wüstenstadt Bani Walid sind angeblich in ihrer Hand, auch in Gaddafis Geburtsstadt Sirte soll es Fortschritte geben: Truppen der libyschen Übergangsregierung rücken auf die letzten Bastionen der Gaddafi-Anhänger vor. Sie stoßen auf heftigen Widerstand.
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Weißrussland befindet sich in der schwersten Finanzkrise seiner Geschichte. Nun verspricht die iranische Führung dem klammen Land einen Kredit von mehr als 400 Millionen Dollar.
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Wann fallen die letzten Gaddafi-Bastionen? Ausländische Medien berichten von heftigen Kämpfen um Sirte. Die Truppen der Übergangsregierung sollen den Vorort Kasr Abu Hadi eingenommen haben - angeblich der Geburtsort des geflohenen libyschen Machthabers. Der neue Regierungschef will nach der Einnahme Sirtes den Krieg für beendet erklären - und sein Amt räumen.
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Die Libyer feiern den Tod des früheren Machthabers - und planen die Zeit nach Gaddafi: Die neue libysche Führung will einen schnellen Übergang zur Demokratie. Die Nato berät über das Ende des Militäreinsatzes. Noch immer gibt es Zweifel an den Todesumständen Gaddafis: Ein Fernsehsender zitiert einen Arzt in Misrata, wonach Gaddafi "aus nächster Nähe" erschossen worden sei. Ministerpräsident Dschibril will, dass die Leiche möglichst schnell verschwindet.
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Die Libyer feiern den Tod von Muammar al-Gaddafi. Nach 42 Jahren hinterlässt der Despot ein zersplittertes Land: Libyen kennt zwar bisher keine Institutionen, doch die riesigen Vorkommen an Öl und Gas geben dem Übergangsrat große Gestaltungsmöglichkeiten. Das Problem: Abgesehen vom Feindbild Gaddafi haben die Rebellen wenig Gemeinsamkeiten - und längst nicht alle sind Demokraten.
Von
Matthias Kolbmehr...
Stolze Reiter, ein rot-schwarz-grünes Fahnenmeer und jubelnde Menschen in Bengasi: Dort wo der Aufstand gegen Gaddafi im Februar 2011 begann, feierten die Rebellen ihren Sieg über das Gaddafi-Regime. In Libyen beginnt eine neue Zeitrechnung.
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Der ehemalige libysche Machthaber Gaddafi ist am Dienstagmorgen an einem geheimen Ort in der Wüste beigesetzt worden. Entgegen der muslimischen Tradition war seine Leiche und die seines Sohnes Motassim zuvor tagelang zur Schau gestellt worden. Gaddafis berühmtester Sohn Saif al-Islam versucht, aus Libyen zu fliehen.
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Großbritanniens Premier Cameron fordert mutige Schritte in der Euro-Krise und wird prompt von Sarkozy gerüffelt. Angela Merkel hat keine Angst vor Bankern, Libyen feiert das Ende Gaddafis und Fifa-Boss Sepp Blatter spricht über Korruption und Rassismus im Weltfußball.
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Ein mysteriöser Tod, die Rebellenfront bröckelt - aber Frankreichs Regierung ignoriert die kritischen Entwicklungen in Libyen. Sie möchte den Einsatz gegen Machthaber Gaddafi auch im Fastenmonat Ramadan fortsetzen und verlangt von Deutschland mehr Beteiligung.
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Dort wo der Aufstand gegen Muammar al-Gaddafi begonnen hat, ist er nun offizell beendet worden: Bei einem Festakt in Bengasi verkündete der Übergangsrat die Befreiung Libyens und die Einführung der Scharia als Grundlage des neuen Rechtssystems. Ein Vertrauter spricht über Details aus den letzten Tagen Gaddafis.
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Alarmiert von der Flucht einiger Gaddafi-Verwandter nach Algerien wollen die Aufständischen die Schlinge enger um den Diktator ziehen: Sie drängen darauf, ganz Libyen zu kontrollieren, und verlangen ultimativ die Kapitulation der verbliebenen Gaddafi-Getreuen. Der untergetauchte Despot selbst soll noch am Freitag in Tripolis mit seiner Tochter aufgetaucht sein - sie brachte inzwischen ein Kind zur Welt.
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Die Frau und drei Kinder des ehemaligen libyschen Machthabers Gaddafi haben ihr Land verlassen, Algerien hat sie aufgenommen. Die Rebellen zeigen sich deshalb empört, werfen dem Nachbarland einen "Akt der Aggression" vor - und fordern die Auslieferung der Familie. Über den Aufenthaltsort des Diktators gibt es neue Spekulationen.
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Die libysche Hauptstadt Tripolis ist weitgehend in der Hand der Rebellen - nun rücken die Aufständischen auf Sirte vor. Auch die Nato nimmt zunehmend die strategisch wichtige Heimatstadt Gaddafis unter Beschuss, die noch immer von Getreuen des Diktators kontrolliert wird. Der Übergangsrat der libyschen Rebellen fällt derweil erste Regierungsentscheidungen - und weigert sich, den schwerkranken Lockerbie-Attentäter ans Ausland auszuliefern. Nach Informationen von CNN soll dieser in Tripolis im Sterben liegen.
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Das Ultimatum der libyschen Rebellen läuft bis Samstag. Dann müssen die Truppen Gaddafis ihre letzten Stellungen geräumt haben. Doch trotz der Drohungen scheinen die Anhänger des untergetauchten Despoten nicht bereit, sich kampflos zu ergeben. Damit droht dem gebeutelten Land neues Blutvergießen.
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Die Macht des libyschen Dikators schwindet: In Tripolis gehen Tausende gegen Muammar al-Gaddafi auf die Straße und trotzen den auf den Dächern postierten Scharfschützen. Die Rebellen melden unterdessen wichtige militärische Erfolge: Teile der libyschen Hauptstadt sollen bereits unter ihrer Kontrolle sein. Die Nato kann das allerdings nicht bestätigen. Gaddafi selbst soll die Hauptstadt inzwischen in Richtung algerische Grenze verlassen haben.
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Libyens Diktator Gaddafi sucht Freiwillige für die Front. Männer und Frauen sollen sich in neu eröffneten Rekrutierungsbüros melden. Das Verteidigungsministerium ruft auf zum Heiligen Krieg gegen die "Kreuzritter" - gemeint ist die Nato.
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Einst war er Gaddafis Innenminister, dann lief er zu den Aufständischen über: Jetzt ist der Militärchef der libyschen Rebellen, Abdul Fattah Junis, unter mysteriösen Umständen erschossen worden. Er war auf dem Weg nach Bengasi, um vor einem Justizkomitee auszusagen. Angeblich sollte er zu Militäroperationen Stellung beziehen - ein Sprecher der Aufständischen verbreitet eine andere Version. Hatte Junes noch Kontakt zu Gaddafi?
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Drei Tote und viele Fragezeichen: Der Militärchef der libyschen Rebellen sollte in Bengasi von Richtern befragt werden. Unterwegs wurde Junis erschossen. Ein Verdächtiger wurde festgenommen - angeblich ein Gaddafi-Anhänger. Womöglich sind auch Stammesstreitigkeiten der Auslöser für Junis' Tod. Dieser war vielen Rebellen suspekt, weil er dem Revolutionsführer 40 Jahre diente.
Von
Matthias Kolbmehr...
Unterstützt von Nato-Luftangriffen kommen die libyschen Rebellen Tripolis immer näher. Um die Residenz von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Zentrum der Hauptstadt waren mehrere Explosionen zu hören. Der US-Sender NBC berichtet, Gaddafi plane bereits seine Flucht.
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Die Rebellen haben weite Teile der Hauptstadt Tripolis erobert, doch Gaddafis Truppen geben nicht auf - und bringen den Siegeszug der Rebellen ins Stocken: Die verbliebenen Anhänger des Machthabers konzentrieren sich auf wenige Stellungen. Besonders vor Gaddafis Residenz toben heftige Gefechte.
Die aktuelle Entwicklung im
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Nach dem Scheitern der Verhandlungen über eine friedliche Übergabe der libyschen Wüstenstadt Bani Walid bleibt der Gaddafi-Bastion nur noch wenig Zeit: Bis zum Wochenende will die neue libysche Führung die Stadt stürmen lassen.
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Die türkische Regierung hat ihre diplomatischen Beziehungen zum Gaddafi-Regime abgebrochen. Zugleich erkannte sie den Nationalen Übergangsrat der Rebellen in Libyen offiziell an - und versprach Millionenhilfe.
Meldungen
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Einst verhandelte er mit Bush und Blair für Gaddafi - jetzt hat er sich von dem Despoten losgesagt: Libyens Außenminister Mussa Kussa ist nach London geflohen und hofft dort auf "gute Behandlung". Doch Großbritannien lehnt eine Straffreiheit ab.
Von
Kathrin Haimerlmehr...
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