"Deutschland bekennt sich nachdrücklich zur Zwei-Staaten-Lösung": Bei seinem Besuch im Westjordanland sichert Joachim Gauck Palästinenserpräsident Abbas Unterstützung zu. Kritik an Israel vermeidet er aber.
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Erst Israel - nun die Palästinensergebiete: Am vierten Tag seiner Nahostreise trifft Bundespräsident Joachim Gauck mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. Wichtigstes Gesprächsthema: die Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern.
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Betroffenheit und Kritik - Bundespräsident Joachim Gauck habe bei seinem Israelbesuch die richtigen Worte gefunden, sagt Abdallah Frangi. Der persönliche Berater von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sieht vor allem Deutschland in der Pflicht, sich stärker für den Frieden zwischen Israel und den Palästinensern einzusetzen.
Interview:
Antonie Rietzschelmehr...
Im Alleingang will Ehud Barak Bewegung in den festgefahrenen Friedensprozess bringen. Der israelische Verteidigungsminister sprach sich für den Rückzug aus Teilen des besetzten Westjordanlands und einen provisorischen Palästinenserstaat aus. Für seinen Vorstoß erntet Barak Kritik von allen Seiten. Neben guten Gründen dürfte für ihn auch innenpolitisches Kalkül eine Rolle spielen.
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Peter Münch, Tel Avivmehr...
Die Differenzierung zwischen Islam und einzelnen Muslimen will er nicht gelten lassen: Grünen-Parteichef Cem Özdemir hat mit Unverständnis auf die Äußerungen Joachim Gaucks zur Rolle des Islam in Deutschland reagiert. Der Zentralrat der Muslime und die Türkische Gemeinde Deutschlands hingegen warnen vor einer neuen Erregungswelle und stellen sich hinter den Präsidenten.
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Das Beste vom Besten - das in etwa ist der Anspruch, den der Wettbewerb von Cannes hat. In diesem Jahr war die Zahl hochdekorierter Filmemacher besonders hoch, ob Michael Haneke, Ken Loach oder Cristian Mungiu. Die Siegerfilme und weitere wichtige Werke.
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Eine "besondere Reise": Bundespräsident Gauck beginnt seinen viertägigen Staatsbesuch in Israel und den Palästinensergebieten. Neben Nahostkonflikt, Atomstreit mit Iran wird wohl auch die Kontroverse um Günter Grass Thema.
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Wer einmal dabei ist, kann drehen, was er will: Das größte Problem im Wettbewerb der 65. Filmfestspiele von Cannes war, dass sich das Festival in einen eingeschworenen Club verwandelt - mit viel zu wenig Neuzugängen.
Herausgekommen ist ein zu absehbarer Wettbewerb mit zu vielen schwachen Stücken.
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Susan Vahabzadehmehr...
"Wir Deutsche stehen an eurer Seite" - unter diesem Motto steht die Reise von Joachim Gauck nach Israel. Mit seinem ersten Staatsbesuch seit seiner Amtsübernahme will der Bundespräsident das Land in schwierigen Zeiten unterstützen. Eine einfache Reise allerdings wird es nicht, weder privat noch politisch.
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Constanze von Bullionmehr...
Was für den einen Elvis Presley ist, ist für den anderen Lena Meyer-Landrut. Engelbert Humperdinck berichtet bei der Pressekonferenz in Baku, dass ihn auf der Bühne stets ein großer Geist unterstützt. Roman Lobs Glücksbringer stürmt direkt das Podium.
Beobachtungen aus Baku von
Hans Hoffmehr...Unser Blog aus Baku
Schillernde Charaktere entlockt Regisseur Lee Daniels in "Paperboy" seinen Darstellern Nicole Kidman und John Cusack: sie eine alternde Barbiepuppe, er fies und schmierig. Der Teufel bleibt dabei außen vor - anders als im Wettbewerbsfilm "Post tenebras lux" von Carlos Reygadas.
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Susan Vahabzadeh, Cannesmehr...
Zwei Parabeln vom Überleben im Kapitalismus, die in ihrem Fazit aber deutlich voneinander abweichen: Brad Pitt macht in "Killing Them Softly" einmal mehr klar, dass auf der Welt nur das Recht des Stärkeren gilt. Doch einer wie Ken Loach denkt weiter. In "The Angels' Share" liebt er alles nieder, was ihm nicht gefällt.
Von
Susan Vahabzadeh, Cannesmehr...
Roman Lob und sein Mentor Thomas D. essen in der deutschen Botschaft in Baku Würstchen. Dabei geht es auch um die Menschenrechte, aber nicht so sehr um deren Einhaltung in Aserbaidschan. Doch zur Musik: Wie sich ganz großer Mist anhört, zeigt sich bei einer Probe für das Finale.
Beobachtungen aus Baku von
Hans Hoffmehr...Unser Blog aus Baku
Sand im Getriebe: Iran und die UN-Vetomächte sowie Deutschland beraten in Bagdad über Teherans Atompolitik - bisher ergebnislos. Dank eines Sandsturms findet am Abend noch eine weitere ungeplante Verhandlungsrunde statt.
Von
Paul-Anton Krüger, Bagdadmehr...
US-Präsident Barack Obama hat nach einem halben Jahr wieder mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas über Frieden im Nahen Osten gesprochen.
mehr...Politicker
Identitätskrisen gibt es für Menschen wie für Filme und ihre Feste. In Cannes beschwört deshalb der 89-jährige Alain Resnais seine Jugendliebe Eurydike und schafft bei aller Nostalgie Platz für das Neue. Auch Regieneuling Brandon Cronenberg widmet sich menschlicher Identität: Er setzt die bizarren Körperfantasien seines Vaters fort.
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Tobias Kniebemehr...
Fast 4700 Palästinenser sitzen in israelischen Gefängnissen, sie können dort ohne Angabe von Gründen bis zu sechs Monaten festgehalten werden. Gefangene aus dem Gaza-Streifen dürfen nicht einmal Besuch von Familienmitgliedern bekommen. Mit einem Hungerstreik kämpfen nun Tausende Inhaftierte in Israels Gefängnissen für eine gerechte Behandlung - und werden so zu Volkshelden.
Von
Peter Münchmehr...
Und los: Bereits vor der offiziellen Eröffnung gelingt in Cannes der erste große PR-Stunt. Sacha Baron Cohen nimmt als Diktator Aladeen die Huldigungen der Paparazzi entgegen. Nicht gerade das, was das Festival eigentlich möchte. Schließlich soll es um die Filmkunst gehen, und hier darf man tatsächlich gespannt sein.
Erste Eindrücke und ein Ausblick auf das Festival von
Tobias Kniebe, Cannesmehr...
Ein großer Stolperstein auf dem Weg zu einer Regierung aus den rivalisierenden Palästinensergruppen Hamas und Fatah ist aus dem Weg geräumt: der Streit um das Amt des Ministerpräsidenten. Bis zu Neuwahlen übernimmt es Präsident Abbas. Doch bei der Hamas gibt es Streit.
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In New York beginnt heute die Generaldebatte der Vereinten Nationen. Die Palästinenser beharren auf ihrer Forderung nach einem eigenen UN-Sitz - und scheuen dabei nicht die offene Konfrontation mit Israel und den USA. Hinter den Kulissen laufen die diplomatischen Bemühungen auf Hochtouren, das Nahost-Quartett arbeitet an einem Kompromiss. US-Präsident Obama setzt auf ein Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas.
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An diesem Freitag wird Palästinenser-Präsident Abbas offiziell die Aufnahme eines Staates Palästina in die Vereinten Nationen beantragen - obwohl die USA bereits ihr Veto dagegen angekündigt haben. Ein Sonderausschuss des Sicherheitsrats wird das Ersuchen prüfen. Welche taktischen Spiele dann denkbar sind.
Von
Stefan Korneliusmehr...
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Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hält trotz politischem Gegendruck daran fest, einen Antrag auf Vollmitgliedschaft seines Volkes in den Vereinten Nationen zu stellen. Kanzlerin Merkel warnt vor einer Eskalation.
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