Ihm drohten bis zu 35 Jahre Haft, da nahm er sich das Leben. Nach dem Tod des Internetaktivisten Aaron Swartz droht die Hackergruppe Anonymous dem US-Justizministerium nun mit der Veröffentlichung vertraulicher Dokumente. Eine rote Linie sei überschritten.
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Aaron Swartz galt als brillanter Denker und setzte sich dafür ein, dass Wissen im Internet frei verfügbar ist. Der Hacker entwickelte als 14-Jähriger den Web-Standard RSS mit, später baute er das Netzkultur-Forum Reddit mit auf. Jetzt starb er im Alter von 26 Jahren.
Ein Nachruf von Johannes Boiemehr...
Für jedes Problem gibt es eine App: Beim South-by-Southwest-Festival in Texas trifft sich die Netzavantgarde - und feiert Tech-Enthusiasten wie Elon Musk, die sich nicht an eigene Fehler erinnern können.
Von Matthias Kolb, Austinmehr...
Per Skype-Interview gibt Kim Dotcom beim South-by-Southwest-Festival SXSW den Kämpfer für ein freies Internet. Er sei Opfer eines Komplotts zwischen Obama und Hollywood. Kritische Fragen stellt niemand - stattdessen erzählt der Megaupload-Gründer, wieso er Deutschland vermisst.
Von Matthias Kolb, Austinmehr...
Die Liste der staatlich verfolgten Hacker, Netzaktivisten und Whistleblower ist lang. Im besten Fall sind sie Kämpfer für eine bessere Welt, so wie Aaron Swartz einer war. Von seiner Arbeit wird die Gesellschaft noch lange nach seinem Tod profitieren.
Ein Kommentar von Johannes Boiemehr...
Der freie Zugang zu Informationen war eines der Lieblingsthemen des Hackers Aaron Swartz. Nach seinem Tod tobt nun eine Debatte über Open Access im Netz. Manche Wissenschaftler veröffentlichen aus Protest ihre Arbeiten für alle zugänglich.
Von Pascal Pauknermehr...
Nach Aaron Swartz' Tod scheint in den USA eine Debatte über die drakonischen Strafen in Gang zu kommen, die das amerikanische Recht für Computerverbrechen vorsieht. Dabei geraten auch die Justizbehörden unter Druck.
Von Niklas Hofmannmehr...
Bei einer Serie von Hackerangriffen in den USA ist nun ein geheimer Notfallplan der US-Notenbank öffentlich geworden. Darauf sollen sich Adressdaten von 4.000 Bankern befinden, die bei Katastrophen die Geldversorgung aufrecht erhalten sollen.
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