Bondgirl Ursula Andress
Von Johanna Bruckner, Lena Jakat und Violetta Simon

Ohne sie wäre der britische Geheimagent nur ein smarter Einzelkämpfer: Die Damen an der Seite von 007 sind manchmal rätselhaft und gefährlich, manchmal anschmiegsam und scheu - doch stets eine Augenweide. Eine Typologie der schönsten Bond-Girls der vergangenen 50 Jahre.

Die Pfadfinderin

Sie ist der Natur und ihren Elementen eng verbunden, schließlich ist sie in der Wildnis der geheimnisvollen Insel Crab Key bei Jamaika aufgewachsen. Nichts liegt Honey Rider ferner als ein verzärteltes Schönheitssalon-Dasein. Würde sie ohne Nahrung im Dschungel ausgesetzt, sie wüsste genau, welche Pflanzen - und zur Not auch Würmer - sie über die Runden bringen können und sie versteht sich zu wehren. Nichtsdestotrotz versteht sie sich auch im Träumen: So kommt ihr schonmal ein romantisches Liedchen über die Lippen. Dem Gesang der Muscheltaucherin erliegt James Bond (Sean Connery) schon in seinem allerersten Film.

Ursula Andress in "James Bond jagt Dr No", 1962.

Bild: UPI/dpa

5. Oktober 2012, 14:29 2012-10-05 14:29:55  © Süddeutsche.de/lala

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