Viel Stoff, viel Haut: So lautet die unausgesprochene Themenvorgabe des Abends im Metropolitan Museum. Während Beyoncé das Paradoxon mit Bestnoten meistert, dürfte sich Schauspielerin Rooney Mara wünschen, ein anderes Spitzenkleid gewählt zu haben.
Da wird doch nicht etwa über die gewagten Outfits der anderen Gäste hergezogen? Miss Blanchett, hochgeschlossen in dunkler Robe, sei die eine oder andere spitze Bemerkung ja noch erlaubt. Aber Designerin Sarah Burton (rechts) müsste allein aus beruflichem Ethos heraus den modischen Mut all der Prominenten schätzen, die in Scharen zum New Yorker Metropolitan Museum strömten. Und Sängerin Florence Welch (links)? Nun ja. Ihre quastenbesetzte Hochzeitstorte verfehlte das modische Thema des Abends ohnehin.
Bild: AFP8. Mai 2012, 14:39 2012-05-08 14:39:49 © Süddeutsche.de/leja/jobr